Die Welt liegt in Scherben

Das Unglück und der Terror von Berlin

Man darf es als Heuchelei empfinden, wenn sich Politiker der Trauer verschreiben, nachdem sie Millionen von menschlichen Leides auf den Gewissen haben und dafür mitunter erhebliche Verantwortung tragen. Auch heute ließt man die dümmsten Phrasen, die Kriegsmaschinerie zusätzlich in Gang zu bringen. „Wir befinden uns im Krieg“ so diverse Stimmen aus der Politik. Diese Menschen sind für eine gesellschaftliche Tragödie verantwortlich, wie wir sie heute erleben. Anschlagspläne waren bekannt. Genau deswegen ist es nicht zielführend nach noch mehr Kontrollen und Überwachung zu schreien.

Meine Worte nach Paris:

Die sinnvollste Antwort nach den schrecklichen Morden in Paris wäre wohl von Seitens der europäischen Staaten, allen voran Frankreich und Deutschland gewesen, die aktuellen und geplanten Kriegsmanöver zu stoppen, die Ausbeutung der Länder im Nahen Osten und Afrika rückgängig zu machen, auf billige Propaganda und Kriegstreiberei zu verzichten und eigene Fehler einzugestehen. Stattdessen erlebt der „Krieg gegen den Terror“ einmal mehr einen Aufschwung und es werden schleunigst militärische „Antworten“ angekündigt. Die Rüstungsindustrie legt eine Nachtschicht ein und die Soldaten schnüren ihre Schuhe, um in Ländern wie Afghanistan, Irak und Syrien die Sicherheit Frankreichs, Deutschlands und Europas zu verteidigen. (hier vollständig)

Im Grunde bin ich fast zu müde immer und immer wieder die selben Worte zu wiederholen, in der Hoffnung die Menschen lernen ihre gewählte Politik zu verstehen. Nun gibt es zwei Möglichkeiten der Vollendung derart abartiger Taten von Berlin und um ein vieles mehr Gründe als Ursachen.

Schon in der Vergangenheit mussten doch in Wirklichkeit viele Zweifel an der Glaubwürdigkeit der scheinbaren und offiziellen Geschichte angebracht sein, man erinnere sich nur an den Terrorismus in den 1980er Jahren. Gleichwohl dessen muss man sich hierbei die aktuelle Situation weltweit, speziell in den Ländern im Nahen und mittleren Osten genauer veranschaulichen. Anstatt Symptome anzuprangern und zweifelhaften Prinzipien und Erleuchtungen herzuleiten und zu verfolgen, die der Politik und derer starken Lobby ganz recht sein dürften, ist es daran sich der Hintergründe und Ursachen anzunehmen, nur daraus die richtigen Konsequenzen zu ziehen.

Schon nach Brüssel schrieb ich:

Hinsehen anstatt Wegsehen

Grausamer Terror in Brüssel am 22. März 2016. Analysen ohne jegliche Selbstkritik. Leere Worte ohne Reue für die eigenen Taten und Entscheidungen. Wieder nur plumpes Krisenmanagement anstatt wirklicher, echter Prävention. „Frieden“ sollte das Wort des Tages heißen. Endlich Frieden. Weit gefehlt, neue Regeln und Gesetze, Drohungen anstatt endlich inne zu halten und an seiner eigenen Einstellung zu zweifeln. Der neue Verkaufsschlager: Ein Ratgeber „Wie verhalte ich mich während eines Terroranschlags“. Ist die Welt noch ganz bei Sinnen? Vor allem, sind es die Menschen, die uns vermeintlich „regieren“? Ich glaube nicht.

Die Welt läuft völlig aus dem Ruder. Diese Tatsache mussten wir erneut eigens schmerzlich erfahren. Die Opfer viel mehr als jene andere. Jene, die denken und hinausposauen, sie wurden persönlich angegriffen. Warum eigentlich nicht? Wer sind die Verletzten, die Verängstigten und die, die um ihr Leben liefen? Unschuldig und in gewissen Maßen fern von diesem System der Gewalt und des Krieges. Eine Frage bleibt bis dato völlig offen: Warum, warum verlieren Menschen die Achtung vor der Menschheit, vor ihren Mitbürgern und der Gesellschaft. Mit Sicherheit nicht auf Grund ihrer Religion oder ihrer Herkunft. Warum sind es mitunter Menschen, aus dem Nahen Osten, aus dem arabischen Raum, Westasien, die nach Europa einwandern, um hier bestialische Terroranschläge zu verüben, bei denen dutzende unschuldiger Menschen auf grausame Art und Weise ihr Leben verlieren, andere schwerst verletzt werden. Kann es doch vielleicht sein, weil auch der Westen in deren Heimatländer selbige Terroranschläge verübt, bombadiert und mordet, ohne an unschuldige Opfer zu denken, ohne Reue und Wiedergutmachung? Falls sowas überhaupt möglich ist. Nur Verurteilung und Diktat. Auge um Auge. Leider. Ich denke, jeder wird zu dem gemacht, der er heute ist, dass darf keinesfalls und niemals eine Entschuldigung sein, dennoch, wir müssen verstehen, werden wir diese Poltik und Wirtschaft der Kriegstreiberei, Ausbeutung und Knechtschaft weiterhin in der Art unterstützen, wie wir es die letzten Jahre, ohne jeglichen Widerstand gemacht haben, wird es auch unseren Alltag bestimmen, Menschen im Fernsehen sterben zu sehen. Bewahre, auch selbst involviert sein. Menschen, die jedem näher stehen, als er denkt. Ich behaupte, daß nur die wenigsten in Gedanken bei den Verwandten, Freunden, Kindern und Eltern, oder bei den Opfern selber waren, als daß nur wieder die Schlagzeile, die Sensation im Vordergrund stand. Erstens wäre es die Pflicht gewesen, endlich aufzuklären, aufzuklären über die Ungerechtigkeit, die Hintergründe dieser Taten. Den Krieg, der, jawohl, der vom Westen ausgeht. Den Vorhang vor den unmenschlichen und räuberischen westlichen Interessen endlich fallen zu lassen. Seine Vorgesetzten zu verraten und des Gewissens zu wahren. Doch sucht man größtenteils Gewissen vergebens. Die westlichen Staaten haben eine immens große Mitschuld an diesen Terroranschlägen. Waffen, Ausrüstung, Munition, Teile dieser Bomben, all das kommt größtenteils aus westlichen Industrieproduktionen. Der Punkt ist, man sollte sich aus den Konflikten dieser Welt heraushalten, neutrale Positionen einnehmen und die Gier nach grenzenlosen Reichtum ablegen. Bezahlen oder verzichten. Nur so kann das eigene Volk geschützt werden. Volkerverständigung, Respekt und ehrliche Einsichten. Leider wird man von Seiten unserer Politik diesen tragischen Tag, über die westliche Welt hinaus, nutzen, um noch mehr Hass, Intoleranz und Grausamkeiten zu schüren. Doch, das dürfen die Menschen nicht zulassen. Man wird die Ungleichheit nicht besiegen können, das ist auch gar nicht zielführend, doch leben und leben lassen. Toleranz ist wichtiger denn je, doch nicht entgegen Kriegstreiber, Terroristen, Tyrannen und heuchlerische, verlogene Politik, sowie deren Strippenzieher. Menschen über unsere Freundschaften, Familien und Bekanntschaften hinaus, dürfen uns eben nicht egal sein. Der Tellerrand führt über europäische Grenzen hinaus, und über diesen müssen wir schauen. Krieg wird nicht mit Krieg zu bekämpfen sein, solch ein Primatendenken haben ausschließlich die Politik, Rüstungslobby und Imperialisten. Doch die Vergangenheit und Gegenwart sollte uns längst Gegenteiliges bewiesen haben. Und dafür heißt es jetzt einzustehen. Vor allem die Medien sollten endlich ihrer Aufgabe bewusst geworden sein und nachgehen, der Knall war deutlich unüberhörbar. Sollte man ein bisschen Menschlichkeit, Verstand und Nächstenliebe in sich tragen, wird man diesen Tag nicht zugunsten neuer Interventionen und Kriegen wenden können und dürfen. Aber was ist schon von den pariser Anschlägen übriggeblieben, als der Glaube und die Vertuschung, mit einem Polizeistaat, einer Vorratsdatenspeicherung und irgendwelchen Geheimdiensten könne man die Menschen schützen. Und das nicht mal mit wahrhaftigen und ehrlichen Absichten. Auch damals hatte man noch am selben Abend für Krieg getrommelt und den bereits stationierten Truppen den Einsatzbefehl gegeben, für andere Interessen, gegen andere Gruppen. Heuchelei und Lügen ist deren großes Geschäft. Die Lösungen liegen im Denken und Verhalten der Menschen selbst, die die ausschließlich die anderen für alles verantwortlich machen.

In Trauer mit den Opfern und deren Angehörigen. Den vielen Verletzten schnelle Genesung und Stärke für die zukünftigen Tage ihres Lebens.

Marcel L.

Gleiches gilt wahrscheinlich heute wieder.

Seit nun mehr als 15 Jahren hat der Westen einen höchst zweifelhaften „Krieg gegen den Terror“ ausgerufen, auf Grund dessen man eine Reihe von rohstoffreichen Ländern, eben deren Bürger destabilisert, zerstört, gemordet und gleichwohl mit dem Terror durchdrungen hat, den man der Bevölkerung verkauft zu bekämpfen. Die Opferrolle der westlichen Politik steht ihr nicht, sie ist völlig verlogen. Dieser Krieg, der einzig auf den 11. September 2001 Rückschlüsse beziehen soll, hat bis heute weit über eine Million Opfer gefordert in zumeist muslimischen Ländern. Auch das ist das Resultat einer teilweise völlig gewissenlosen westlichen Wohlstandsgesellschaft, in der man sich nur wenig Gedanken darüber macht, dass täglich Menschen für so manch Protz und Arroganz sterben müssen. In gleichen Größen kommen wohl noch diese Menschen hinzu, die durch einseitige Freihandelsabkommen ihrer Existenzgrundlagen bangen, diese vielfach verloren haben. Nur eine arrogante westliche (Ver)„Wertegemeinschaft“ kann sich hierbei auf Entwicklungshilfen beziehen, die sinnbildlich für die Plünderung vieler Länder des afrikanischen Kontinents stehen sollten, mit Hilfe von Institutionen wie den IWF, die sogar in Europa mit ihren Verbrechen ganze Gesellschaften verarmen ließen.

Diese Welt ist nicht so heile, wie sich das manch einer vorstellen mag. Die Welt ist grausam, skrupellos und egoistisch. Es geht um Profit und noch mehr Macht. Wer sich nur mal ein paar Stunden Zeit nimmt, weltpolitisch außerhalb der abgesteckten Grenzen durch die eigene Regierung und mehr noch der Medien zu schauen, darf erkennen, warum die Welt sich wahrhaftig seit jeher im Krieg befindet. Die heutigen Kriege, gleich denen jeher, drängen nach Macht, Rohstoffe und Ländereien.

2 Wochen nach dem 11. September schnürte man die Stiefel, schickte seine Soldaten in einen völkerrechtswidrigen Krieg nach Afghanistan. Menschen, die bis heute noch keine Zweifel an den wahren Geschehnissen des 11.September 2001 hegen, sollten sich einem schweizer Friedensforscher annehmen, der die illegalen Kriege der Nato seit dem Einsturz der Zwillingstürme in seinen Facetten und scheinheiligen Gründen untersucht.

Die Verteidigung am Hindukusch, wie man es den Masse versucht zu verkaufen, ist eine Krieg geopolitischer und auch wirtschaftlicher Interessen. Afghanistan ist ein Land, in der die Opiumernte blüht, die Grundlage für westliche Pharmaindustrien. Die Bundeswehr fungiert hier zumeist als Söldnertruppe der Lobbyisten. Terrororganisationen wie die Taliban sind aus Terrororganisationen hervorgegangen, die in früheren Jahren mit Hilfe der USA erst entstehen konnten, finanziert und hochgerüstet der eigenen Vorteile wegen.

Libyen, Syrien, der Irak, Länder mit großen Rohstoffvorkommen. Libyen galt einst als Afrikas reichste Demokratie. Bevor Gaddafi bei den Amerikanern und den Europäern in Ungnade gefallen war, war er stets ein treuer Diener derer, die ihn brutalst hinrichten ließen. Ja er war ein Diktator, dies hinderte aber den Westen anfänglich nicht daran dies zu missbrauchen. Libyen, ein Land über das eine Vielzahl der heutigen Flüchtlinge das europäische Festland erreichen erhielt über Jahre von der EU Gelder um diese Flüchtlinge abzuhalten nach Europa aufzubrechen. Deklariert wurde das als Entwicklungshilfe. Im Grunde genommen war es Kopfgeld gegen die afrikanische Bevölkerung.

Das Problem schlussendlich vieler „Diktatoren“ im Nahen Osten war sich gegen den Petrodollar zu stellen. Der Petrodollar ist existentiell für die USA und deren Federal Reserve System. Sämtliche erdölexportierende Staaten an unseren Grenzen sind gestrebt diese Dollarhegemonie loswerden. Die Bevormundung der USA sollte ein Ende haben. Sie forcierten eine Abwicklung der Ölgeschäfte in einer anderen Währung, vorzugsweise in Euro, da im Grunde Europa der größte Abnehmer ist. Eben dies sollte den Mächtigen der USA nicht gefallen. Es werden Länder destabilisiert, Lebensgrundlagen vernichtet, mit Hilfe von Terrororganisationen wie den IS, Al-Nusra, Al-qaida, die über Umwege wie Katar, Saudi-Arabien oder auch Israel finanziert werden, durch die CIA ausgebildet. Die Früchte dieser Politik erleben wir heute in unseren eigenen Städten, da wir jahrelang weggesehen habe und uns von den Medien blenden lassen haben, um vor unserem Gewissen den Krieg zu rechtfertigen. Mir scheint keine Gesellschaft hat so wenig Stimme, wie die unsere. Ständig der Kriegsschuld aufgeladen lässt man sich alles nur erdenkliche aufbürden. Vielen unbewusst die fehlende Souveränität gegenüber „unseren Feinden“. Ja eben das sind die Großindustriellen und Politiker mit ihren Terroranhängseln samt der Nato aus Übersee. Gefolgt von zügellosen EU-Politikern, die nur ihren eigenen Vorteil im Sinn hegen.

Syrien wird stetig von einigen alternativen Quellen als ein Land angepriesen, in dem es ebenso wie bei uns möglich war religiöse Gruppe in einer Bevölkerung zu Einen. Warum sollte das auch anders sein? Nur wenn es um Geldgier und Interessen geht, werden Religionen missbraucht, Anhänger manipuliert, um Konflikte anzuheizen, eigene Interessen damit zu unterstützen. Die Wurzel allen Übels liegt hierbei in Ländern wie Saudi-Arabien oder Katar. Derart Länder, die für die deutsche, französische oder die amerikanische Rüstungslobby die größten Abnehmer darstellen und damit den größten Profit in Aussicht stellen. Doch dieses Wegsehen und die völlig Ignoranz der Bevölkerung gegenüber dieser unmoralischen Profitgier hat eben einmal mehr seinen Preis, ganz gleich welche Gründe und Interessen die Terroranschläge auf westliche Gesellschaften haben mögen. Der IS ist nun mal der Inbegriff des saudischen Wahabismus, einschließlich Köpfen, Steinigen und Hängen. Für westliche Interessen missbraucht. Menschenleben andersdenkender zählen ebenso wenig wie denen der westlichen Kriegstreiberei. Einmal mehr liegt offen, wie viel doch eigentlich westliche demokratische Werte für die politische Riege wirklich wert sind. Eben darum wird der Terror nicht bekämpft, sondern gefördert.

Das wahre Ausmaß dieser Politik ist wohl erst im Konflikt mit Russland und in Syrien zum Tragen gekommen. Vielen sind die wahren Hintergründe des Angriffs auf Syrien bis heute nicht bekannt. Die Ursachen liegen im weltweit größten, bekanntesten Erdgasfeld im persischen Golf auf dem Hoheitsgebiet Katars, auf der anderen Seite des Irans. Eben nur darum geht es dem Westen, vor allem Europa, vorzugsweise zahlreichen westlichen Industriellen. Eine Pipeline über syrisches Hoheitsgebiet katarisches Erdgas nach Europa zu liefern, unter Berücksichtigen westlicher Profitinteressen. Zusätzlich vom russischen Gasimport unabhängig zu werden, somit den Markt völlig im eigenen Interesse zu regeln. Der syrische Machthaber Assad hat sich zum Unmut des Westen für eine Pipeline aus dem Iran ausgesprochen und steht somit den westlichen Interessen entgegen. Nützlicher Nebeneffekt eines Krieges im Nahen Osten sind freilich die Flüchtlingsströme, eines der kontroversesten Themen derzeit ohne die Fakten zu begreifen. Im Zusammenhang mit Geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen.

Terror im eigenen Land dient den Repressionen gegen das Volk, Überwachung, Einschränkung von Freiheitsrechten und der Schrei nach dem „starken Staat“. Ob er nun gewollt ist oder nicht, in Kauf genommen oder nicht. In Amerika wuchert der Polizeistaat großflächig, die Wirtschaft krankt und das Finanzsystem steht vor einem Kollaps, gerade deswegen mehren sich die Krisenherde der Welt. Ereignisse der näheren Geschichte haben durchaus ihre Relevanz gegenüber der Betrachtung der heutiger Situation. Doch egal der Ursachen für derart schreckliche Ereignisse, sollte sie tatsächlich einen Terroristischen Hintergrund haben, sollte man doch grundlegend die eigenen Werte überdenken. Die einzige Möglichkeit wäre die Politik zu ändern, meines Erachtens großflächig zu verringern. Nachhaltigkeit, Ressourcen schonen und den gewissenlosen Konsum einschränken.

Zweifel an den veröffentlichten und propagierten Meldungen bleiben durchaus, das hat die Vergangenheit gelehrt. Dieser Bande ist alles zuzutrauen. Schwer vorstellbar? Die Kriege mit Millionen von Toten gehen auch auf menschliche Interessen zurück und es weint keiner der Verantwortlichen auch nur einer Seele nach. Die westliche Elite und ihre Söldnertruppen sind daran den Krieg im Nahen Osten zu verlieren. Doch mit diesem bestialischen Aktes wird dieser Schrecken kein Ende finden. Ähnlich dem Nachgang der Anschläge von Paris und Brüssel wird man, egal der Gründe, schnellstmöglich nach Aufrüstung schreien.

Marcel L.

 

Update: ISIS soll laut westlicher Presse für den Anschlag verantwortlich sein. Wer hätte das gedacht!? So nun in Erinnerung rufen, wer hinter diesen Terrororganisationen wie dem Islamischen Staat steckt, wer sie ausrüstet, finanziert, sub-finanziert etc. und schon hat man die wahren Täter, die hinter dieser erbärmlichen und grausamen Tat stecken. Anstatt sich diese Erkenntnis mal vor Augen zu führen, hat man nichts besseres zu tun, als die Gesellschaft zu links – rechts Mustern zu animieren, mehr Überwachung, mehr Repressionen. Doch entscheidender, der Gesellschaft soll ein erbarmungsloser Krieg zuträglich gemacht und gleichwohl aufgezwungen werden. Weiterhin Hass zwischen den Religionen zu schüren und den gesellschaftlichen Frieden zu untergraben. Unsere Problemen scheinen mit einer derart ignoranten und bildungsresistenten Gesellschaft unlösbar zu sein. Mit Wohlwollen für die Kriegstreiber dieser Welt und in bzw. hinter unseren Parlamenten.

Selbstverständlich soll auch hier wieder ein Ausweis des Täters gefunden worden sein. Dies gab man erst lange später bekannt, nachdem viel über die Herkunft spekuliert wurden ist. Diesen Fall zeigt nicht selten schon die Vergangenheit. Wiedermal wird nicht wahrheitsgemäß berichtet, wiedermal gibt es Zweifel.

 

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1 Kommentar

  1. Terror-Experten wissen es besser
    Am besten wissen es israelische Experten

    Autor: U. Gellermann
    Datum: 21. Dezember 2016

    Schon seit Jahren ist der Kampf gegen den Terror eine kriegerische Disziplin, die nach Experten verlangt. Experten sind Menschen, die im jeweiligen Sachgebiet alles wissen ––und das auch noch besser. Wenn zum Beispiel der Terrorfall vorfällt, fallen sie in den Medien durch superkluge Reden auf. Und während der normale Experte in seinem Fachgebiet selbst gearbeitet hat, darf man nicht davon ausgehen, dass der Terror-Experte selbst Terrorist war, bevor er begann über dieses Fachgebiet des Kriminellen zu dozieren. Auch wenn seine mediale Präsenz durchaus Züge des Psycho-Terrors aufweist.

    Trotz unterschiedlicher Denkschulen gibt es einige Grundwissenschaften, die alle Terror-Experten eint. Vorrangig gilt der Kernsatz: Terrorist ist immer der andere! Schon in den Terror-Kämpfen der britischen Spezialeinheiten gegen die irische Terror-Organisation IRA war den englischen Experten klar: Der katholische Ire war´s. Katholische Iren allerdings konnten lange und intensiv über den Terror britischer Truppen in katholischen Wohn-Vierteln Nord-Irlands berichten. Aber sie kamen in den allgemeinen Medien einfach nicht vor. Auch deshalb hat sich der ANDERE als Schuldiger für den Terror eingebürgert. Kann man den ANDEREN dann auch noch die andere Hautfarbe, Sprache, Religion oder Kultur nachweisen, dann ist der Fall schon halb geklärt.

    Der Terror-Experte weiß grundsätzlich auch, dass der Terrorist immer nur feige Anschläge verübt. Bei Selbstmordattentaten ist das Eigenschaftswort besonders sonderbar: Hat doch der Terrorist immerhin sein Leben riskiert. Aber vielleicht war es ohnehin nichts wert und der Terrorist hat es einfach feige weggeworfen. Nie hat man Terrorismus-Experten von feigen Drohnen-Morden reden hören. Obwohl der Drohnen-Mörder unangreifbar in einem warmen und trockenen Büro sitzt und der Kaffee-Automat nur den Gang runter links ist. Während die feige Trauer- oder Hochzeitsgesellschaft, die der Terroristen-Jäger klinisch sauber in die Luft jagte, wahrscheinlich ein paar feige Terroristen beherbergte und ihr Anders-Sein schon durch den fehlenden Kaffee-Automaten bewies.

    Eine ganze Sammlung von Anti-Terror-Grundsätzen findet sich im Wort MEHR. Der Terrorismus-Experte beherzigt den alten medizinischen Grundsatz: Viel hilft viel! Mehr Kameras, mehr Waffen, mehr Sicherheitsgesetze, mehr Polizei, mehr Vernetzung…Und natürlich helfen auch mehr Drohnen. Weniger hilft manchmal auch: Aber nur weniger ANDERE! Ganz sicher helfen, beobachtet man die Experten-Runden, mehr Wählerstimmen für diese oder jene Partei. In Deutschland reklamieren CSU und AfD für sich das totale Rezept gegen den Terror gefunden zu haben. Kämen die beiden Parteien dran, würde sicher alles totaler.

    Wer den Terror-Abend in Berlin in den Medien verfolgte, der lernte in jedem zweiten Medium den israelischen Terror-Experten Shlomo Shpiro kennen. Von Israel weiß man, dass dieser Staat den Terrorismus voll im Griff hat. Über die Zuweisung des Terrorismus an die ANDEREN muss man dort nicht lange nachdenken: Seit der Gründung kennt man den unseligen Palästinenser, der ebenso unberechtigt wie terroristisch den uralten, heiligen israelischen Boden belästigt. Der Palästinenser war und ist ANDERS, also Terrorist.

    Aber auch der Grundsatz des MEHR findet in der israelischen Anti-Terror-Philosophie seinen Platz: Gern werden einige Steinwürfe mit ganzen Polizeibataillonen beantwortet, pro einzelner Rakete muss der Terrorist im Gaza-Streifen mit vielen Bomben-Teppichen rechnen. Und wenn er die Grenze wechselt, sei es in den Libanon oder nach Syrien, dann folgen im komplette israelische Armeen, da muss der Krieg nicht mal erklärt werden, das verstehen die Araber dann schon so.

    Überragend sind die israelischen Ergebnisse im Anti-Terror-Kampf: Seit Beginn investiert der Staat immer MEHR und MEHR in den Kampf und erntet als Ergebnis immer MEHR und MEHR Terror. Das ist ein überzeugendes Geschäftsmodell. Jedenfalls für Terror-Experten. Atemlos lauschte ein deutsches Publikum dem Politologen und Experten Shlomo Shpiro. Rein zufällig war der tapfere Schlomo zum Berliner Attentat zur Hand, um deutsche Medien mit den Weisheiten des MEHR zu füttern. Der Professor ist Experte in Terrorismus-, Geheimdienst- und Sicherheitsfragen. Shpiro ist stellvertretender Leiter der Abteilung für Politische Studien an der Bar Ilan University in Tel Aviv und Vorsitzender der International Intelligence History Association. Ebenso zufällig wie seine Anwesenheit zur Zeit des Berliner Anschlags ist sicher auch, dass der schlaue Mann von 1999 bis 2001 ein von der NATO finanziertes Forschungsprojekt zur Verbesserung der Intelligence Cooperation der Mittelmeerregion geleitet hat. Und logisch auch, dass Shpiro im Jahr 2009 zum Leiter eines EU-Projektes zur „Terrorismuskrise“ ernannt wurde. Alle Welt weiß, dass der Terrorismus in Europa seit dieser Zeit deutlich MEHR wurde. Welch ein Erfolg.

    Worüber Terror-Experten nie reden: Über die sozialen Ursachen des Terrors. Warum auch? Würde man ernsthaft über Ursachen reden, dann könnten die vielleicht beseitigt werden. Und Experten wie Shlomo Shpiro würden nicht mehr gebraucht und müssten arbeiten gehen. Das will die ganze Anti-Terror-Branche nicht.

    Quelle: http://www.rationalgalerie.de/home/terror-experten-wissen-es-besser.html

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