Geheimdienste als politische Gehilfen

Wiederum wird uns das Bild eines moslemisch, extremistischen Attentäters mit all seinen medialen und politisch propagierten Facetten bekundet, der seit längerem vom Verfassungsschutz unter ständiger Beobachtung gestanden haben soll. Richtigerweise von einer Behörde namens GTAZ, einem terroristischen Abwehrzentrum in Deutschland, das seinem Entstehungsdatum zu Folge, ein Ergebnis des 11. September 2001 zu sein scheint. Dennoch konnte sich der Tunesier als „Kleinkrimineller“ mehr oder weniger frei in Europa bewegen. Die Fakten, die der Öffentlichkeit präsentiert werden sind geradezu tiefgreifend, ebenso fragwürdig. Würde man die Angaben ernst nehmen, würde sich die Frage stellen, warum derart Organisationen und Behörden überhaupt auf Kosten von Steuergeldern arbeiten, um schlussendlich dem Terror dabei zuzuschauen, Bomben zu basteln, Waffen zu horten oder über das Internet terroristische Gruppen aktiv zu unterstützen, ja sogar Terroranschläge ankündigen. Man muss dem Verfassungsschutz schon Beihilfe unterstellen, denn was hätte man denn bei derart Ermittlungen, indem man mutmaßliche Attentäter monatelang durch V-Männer beschatten lasst, ohne einzugreifen, zu Tage fördern wollen. Tatsächliche Sicherheit hätte zumindest mit derart Vorgehensweisen wenig Erfolg. Würde es diese terroristischen Zellen in Europa tatsächlich in der Form geben, ohne das man sie nicht eigens mit aufgebaut hätte, eben durch derart geheimdienstliche Projekte unterstützt durch ausländische wie die CIA oder andere, wäre es durch diese Einwanderungspolitik nahezu unmöglich sie durch die Staatsgewalt trocken zu legen. Da hilft eben auch keine Totalüberwachung oder verschärfte Sicherheitskontrollen, die dem Volk damit nur glaubhaft untergejubelt werden sollen.

Doch die zu Tage getretenen und durchaus mit Wohlwollen veröffentlichten Fakten über einen Einwanderer, vermeintlich tunesischer Herkunft, vermitteln uns dennoch die enorme Gefahr, die von derart „islamistischen Gewalttätern“ ausgeht, die zu tausenden in europäischen Unterkünften sitzen sollen, um ihre Attentate vorzubereiten. Dabei darf durch die mediale Vermittlung von Feindbildern durch die Medien unter die „aufmerksame“ Bevölkerung keinesfalls verkannt und vergessen werden, dass es sich um ein vom Islam geprägten Terror handelt, sodass die Verknüpfung zu einer der größten Weltreligionen, die im Grunde mit nicht weniger oder mehr Gewalt in Verbindung gebracht werden kann als das Christentum, keinesfalls verloren gehen darf, auch wenn man damit Millionen von Menschen eine falsche Etikette anhängt und einen tiefen Graben zwischen den Religionen und damit der Gesellschaft zieht. So gewollt.

Der islamistische Terror soll dabei allgegenwärtig erscheinen, eine gewisse Machtlosigkeit der Behörden und Geheimdienste (derzeit noch) mit eingeschlossen. Ein Versagen dieser? Keineswegs. Woher sollte man sonst das genaue Bewegungsprofil und auch sonst sämtliche Daten detailreich hernehmen, so dass man der Gesellschaft einen Täter liefern konnte, der als Flüchtling nach Deutschland eingereist ist und durch sein erfolgreiches Ableben durch staatliche Sicherheitsbeamte keine Gefahr mehr für die restliche Gesellschaft darstellt. Die zahlreichen Toten und Verletzen dienen derweil ausschließlich, um den Menschen ein mangelndes Sicherheitsgefühl zu vermitteln und das Feindbild der muslimischen Welt aufrecht zu erhalten, gleichwohl eine Politik der gesellschaftlichen Spaltung zu etablieren. Sicherlich gibt es kulturelle Unterschiede, die ein Vermischen dieser beiden Religionen und eine stimmiges Zusammenleben sehr schwer machen, nahezu unmöglich, speziell im Hinblick auf Gläubige, die ihren Glauben allzu fundamentalistisch und fanatisch leben, doch teilen nicht gleich alle den Glauben Andersdenkende zu töten und vor allem Ungläubige permanent als Feindbilder anzusehen. Diese Sichtweisen werden den Ablegern der islamischen Religion speziell in autoritären Staaten, wie Saudi Arabien oder Katar zu teil, die man aber durch westliche Länder, Deutschland eingeschlossen, großflächig fördert, um mit Hilfe von Hass und Gewalt anderen Ethnien gegenüber, Interessen und Ziele durchzusetzen. Ein Urteil lässt sich sowieso nur schwer fällen als Außenstehender, deshalb sollte man die Probleme eher differenziert betrachten und konflikthemmend vorgehen als diesen weiter anzuheizen, zumal man damit den wirklichen Provokateuren ausschließlich in die Karten spielt. Vordergründig gilt es eben die Ursachen und Brandstifter, vor allem in der Politik, in der Finanzwirtschaft und in den Medienkonzernen, zu erkennen und der gesellschaftlichen Entscheidungen fernzuhalten, bevor man die Symptome erfolglos bekämpfen muss, was wir als die Gesellschaft seit Jahren und Jahrzehnten versäumt haben.

Nun stehen wir eben vor augenscheinlich unüberwindbaren Problemen. Dadurch das der Staatsgewalt permanent zu viel Freiraum gelassen wurde. Dauerhaft gegen gesellschaftliche Interesse und für die eigenen, der Komplizen und Seilschaften zu entscheiden.

Vor dem Errichten einer Art Polizeistaat, der die Eliten und Politiker in ihren Positionen schützt mit geheimdienstlicher Hilfe. Wir gehen völlig unruhigen Zeiten entgegen, in dem die Politik vor einer zunehmenden Enteignung der Bürger nicht mehr Halt macht. Und der Hauptfeind ist eben keineswegs der geheimdienstlich gezüchtete und finanzierte islamistische Terror, den, den man seit Jahren materiell und finanziell unterstützt, direkt und indirekt über arabische Verbündete oder den Vereinigten Staaten. Ähnlich sehen wir es in jetzt schon totalitäreren Staaten, in dem die Rebellen und Kritiker der Staatsräson weichen müssen.

Schlussendlich ist keineswegs klar, ob der Attentäter tatsächlich diese Tat verübt hat, oder ob er mehr oder weniger als Bauernopfer für das erreichen staatlicher oder weit übergeordneter Ziele herhalten musste. Denn diese Geschichte hinter dem tunesischen Attentäter scheint doch sehr und gut vorbereitet, um der Öffentlichkeit einen passenden Zusammenhang präsentieren zu können. Auf diese Art kann man sogar Fakten belegen. Für mich riecht das doch sehr nach lupenreiner geheimdienstlichen Arbeit, die der Bundesregierung schnellstmöglich zum Umsetzen eigener Interessen und Zwecke dient. In Frankreich beispielsweise herrscht heute noch der Ausnahmezustand, eben auch um den Protesten der Bürger entschieden entgegenwirken zu können.

Stellt sich immer die Frage nach dem Sinn dieses Gesamten und des staatlichen Terrors. Es ist eben ein Kartenhaus, in dem unzählige Institutionen und Machthaber, auf sämtlichen Ebene und Posten, verwoben sind und im hohen Maße persönlich profitieren. Von Finanzoligarchien, über die Politik bis hin zu den Medienvertretern oder anderen politisch eng verbundenen Organisationen. Auch nur auf diese Weise, in dem man Teilen der treu Untergebenen gewisse Vorzüge und Privilegien einräumt, auch genügend Gehirnwäsche verpasst, die schlussendlich der Umsetzung von Strategien dienlich sind, kann man seine eigene Herrschaft, Macht und Stärke, auch den Wohlstand zusammenhalten. Es dürfte viele Personen geben, die Interesse daran haben dieses System in der Form fortzuführen, da es für viele auch ein relativ leistungsloses Einkommen und Wohlstand bereitstellt. Die eine Ebene profitiert von der anderen, das geht von Oben in die Tiefe, somit hat man ein weit verzweigtes System in dem jeder den anderen deckt, weil man schlussendlich im selben Boot sitzt und den selben Kartellen angehört. Auf nichts anderem basiert die Korruption unter der die komplette Gesellschaft heute zu leiden hat. Warum decken wohl sonst noch so viele Menschen aus Medien und teilweise der Wirtschaft dieses perfide System, das den Großteil der Menschen durch permanente Manipulation gegen ihre eigenen grundlegenden Interessen handeln lässt.

Im Fall des vergangenen Terroranschlags ist es weder Unvermögen des Verfassungsschutz und der beteiligten politischen Gruppen, noch sind hier Fehler unterlaufen. Die Masse wird absichtlich in die Irre geführt. Wir laufen auf völlig unsichere Zeiten hinaus. Speziell unser Finanzsystem, die Grundlage für großen Wohlstand ein paar weniger, die Profiteure wurden benannt, ist nicht weit entfernt vom Kollabieren. Schon das lässt die Gefahren von Konflikten und Bürgerkrieg aufgrund zunehmender Armut, mit mehr und mehr Repressionen und Steuern, ansteigen. Der Erhalt auf Interesse der Profiteure zu Lasten der Gesellschaft. Eben das ist schon vielerorts zu beobachten. Zusätzlich wird der Graben zwischen Arm und Reich immer tiefer, in dem man von Seiten der Politik die jeweilige Seite der Anderen zum Feind macht. Klassenkämpfe für politische Interessen nutzt. Menschen gehen auf die Straßen, weil sie sich benachteiligt fühlen. Im Kampf ums überleben stehen rationale Entscheidungen hinten an, die Schuld gibt man denen, die anfangs als die Konkurrenten propagiert wurden. Soziale Spannungen werden permanent angeheizt. Sichtbar in den Medien. Anfangs war es Mitgefühl, eine Willkommenskultur mit bunten Farben und Fahnen, was sich schrittweise dahingehend geändert hat, Verbrechen durch die Einwanderer herauszustellen, somit die Menschen zu sensibilisieren und zu lenken. Darüber hinaus fangen die Menschen an ihre Situation als mehr oder weniger Leibeigene und Finanziers eines völlig ausufernden, arroganten und dekadenten politischen Systems zu begreifen, so dass eben für die Politik und dessen Profiteure die Gefahr allgegenwärtig ist ihre Felle wegschwimmen zu sehen, die Macht scheint doch in Gefahr. Mit dem Niedergang des Finanzsystems und der staatlichen Souveränität, auch aufgrund bevorstehender Staatsbankrotte, wird das System und die Politik brutaler, wütender und unberechenbarer. Das hat die Geschichte schon oft bewiesen und beweist uns so manch Situation um uns herum. Eine Lösung dafür scheint im Moment nur schwer auszumachen, doch vor allem würde es helfen, wenn die Masse sich der Situation und der Gefahr bewusst wäre, ohne sich permanent den Bären von mehr Sicherheit in Folge islamistischen Terrors aufbinden zu lassen.

Wir brauchen also nicht mehr Sicherheit, wir brauchen endlich eine ehrliche, nachhaltige und vor allem friedliche und demokratische Politik für die Gesellschaft, in der Machtmissbrauch und Korruption keine Chance hat, mehr Moral vor allem in unseren Medien, die diese Verbrechen bislang permanent decken, weil sie eben ein Teil derer sind, die man daran profitieren lässt.

Marcel L.

Quellen: http://www.wsws.org/de/articles/2016/12/30/amri-d30.html

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