Die Bilanz von Tierversuchen ist katastrophal

Tierversuche werden vor allem auch aus Neugier durchgeführt. Um Tiere bezüglich ihrer Biologie zu studieren, werden immer mehr Tiere in Versuchslaboren gequält, verstümmelt und letztlich getötet. In vielen Fällen ist der tatsächliche Nutzen für den Menschen gleich Null, da die Biologie der Tiere in vielen Fällen eine völlig andere ist und sich überhaupt nicht 1 zu 1 auf den Menschen übertragen lässt. Vor allem muss dahingehend die naturnahe Medizin etc. wieder etabliert werden, dazu gehört auch gesunde Ernährung, die richtige Bewegung, weniger Stress und so weiter. Viele der heutigen Volkskrankheiten sind erst entstanden durch die falsche Lebensweise, die sich über die Jahrzehnte gefestigt hat. Auch der Wohlstand muss dahingehend angesprochen werden. Außerdem muss man auch endlich mal den Fortschritt in einer positiven Form nutzen (Technik etc.). Doch aus Kostengründen greift man zu oft auf „Eingefahrenes“ (, das mit Tierleid verbunden ist,) zurück. Es ist doch aber kein Problem des Geldes. Geld und Geldwert ist imaginär. De Grundlagen müssen richtig eingesetzt werden und vor allem qualitativ (Stichwort qualitatives Wachstum – weg vom quantitativen Wachstum). Es ist doch alles vorhanden, vor allem auch das Wissen. Doch ist es tatsächlich fragwürdig das eigene Wohl auf Kosten anderer Lebensformen zu verbessern. (dazu auch Stichwort Verzicht) Eine heikle Diskussion, doch ist es nach der Devise „fressen und gefressen werden“ oder „der Stärkere gewinnt“ zu leben, wohl ein bisschen zu kurz gedacht. Es ist ein gesellschaftliches Problem. Darüber hinaus, sind wir zu viele Menschen (?), als auch zu viele mit den falschen Idealen und Wunschvorstellungen (auf Kosten von Mensch, Natur/Tier und Umwelt).

Menschen, die der modernen Medizin ihr Leben zu verdanken haben, werden darüber ein wenig anders denken, doch ob das Tierversuche rechtfertigt bleibt die große Frage. Vor allem solche, in denen kerngesunde Tiere krank, verletzt und umgebracht werden. Wobei es heute andere Methoden auch zu geben scheint. Die Schulmedizin muss sich deshalb dringend reformieren. Im Vordergrund sollte die Prävention von Krankheit stehen, da gibt es enormes Wissen, aber vieles bringt eben kein Geld, oder nicht das was man sich anderweitig erhofft. Wenn wirklich jeder Mensch die Achtung vor dem (anderen) Leben hätte, wären wir ein ganzes Stück weiter. Aber vielerorts wird alles als selbstverständlich und unveränderlich hingenommen.

Leider kann keiner sagen, wo wir heute ohne Tierversuche stehen würden. Es war für den Menschen einfach und bequem wehrlose Lebewesen zu nutzen. Im übrigen hat man vor und im zweiten Weltkrieg Menschen zu Versuchsobjekten im Konzentrationslager Auschwitz gemacht. Auschwitz bestand aus mehreren Konzentrationslagern, die teilweise durch die IG-Farben (Pharmalobby) verwaltet und besitzt wurden.

Wir brauchen ein dringendes Umdenken in der ganzen menschlichen Lebensweise und „Normalität“. Das wäre ein nötiger Anfang, den Problemen gegenüber bewusst zu werden und Empathie zu jeglichen Lebewesen zu empfinden, egal ob Mensch, Huhn, Rind, Kalb etc.

Es ist bequem sich nicht damit auseinander zu setzen. Lösungen scheint es zu geben, diese könnten umfassender entstehen durch gegenseitige Kommunikation und Arbeit, Kooperation und Mitwirken aller Seiten. Wie heißt es so schön, gemeinsam sind wir stark und nur gemeinsam kann wirklich was (positives) verändert werden. Das wirtschaftliche und politische System scheint uns nun doch unbemerkt zunehmend krank zu machen. Mehr Krankheit „nur“ durch zunehmendes Bevölkerungswachstum? Doch ein bisschen zu einfach.

Marcel L.

 

Leave a Comment