Afghanistan im Fadenkreuz

 

Die wahren Gründe

Nun ist sie zurück, die öffentliche Diskussion nach dem Sinn des langjährigen Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. Allerdings ist es eine Diskussion, bei der der gemeinsame Nenner schon längst unter dem Strich geschrieben steht. NATO sei Dank, der Einsatz wird kommen. Soldaten, die nach schmutzigen Geld sabbern, werden erneut in Afghanistan die Interessen der Hochfinanz vertreten und verteidigen, ob sie jemals zurückkommen … ungewiss.

Ist Afghanistan als sicheres Herkunftsland einzustufen oder nicht? Bei über 30000 Soldaten der USA/NATO, die das Land besetzt halten, könnte man das durchaus meinen!? Fast 14 Jahre nach dem letzten großen Angriffskrieg der NATO ohne vorzuweisende Erfolge in Afghanistan? Noch immer Chaos, Mord, Misshandlungen und Vergewaltigungen? Und viel mehr Korruption.

Auf einen sehr bedeutsamen, aber verheimlichten Grund für den NATO Krieg sei nachfolgend hingewiesen, illegale Drogen für die Junkies (Heroin) und legale Drogen für die westliche Pharmaindustrie (Morphin und Codein).
Schon einen Monat nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 war man völlig aufgerüstet für einen neuerlichen Angriffskrieg gegen das Jahrzehnte leidgeplagte Afghanistan, dem weiterhin zigtausend Tote zum Opfer fallen sollten.

Kriege muss man bei den liquiden Investoren und Rüstungsmilliardären eben „feiern“ wie sie fallen. Diese Kriege heißen seit 11.09.2001 „Kampf gegen den Terror“, um im Fall Afghanistan Interessen an einem neueren noch massiveren Mohnanbau als Milliardengeschäft, auch um Kriege zu finanzieren, zu verschleiern. Dieses drohte durch das Mohnanbauverbot der Taliban zu enden.
Der „Kampf gegen Drogen“, den man zuvor jahrzehntelang fadenscheinig geführt hat, war den verblendeten Bürgern bei dem durchgesetzten Verbot von Drogenanbau in Afghanistan durch die Taliban nicht länger als Kriegsgrund zu vermitteln. Die Kriegslust muss regelmäßig angeheizt werden und bedarf daher der Erfindung anderer Gründe, nämlich den „Kampf gegen Terror“. Immerhin gab es zuvor schon zwei Opiumkriege in Afghanistan zwischen England und China.
Die Taliban hegte einstmals sehr gute Beziehungen zum Bush-Klan. Mittels CIA wurde sie aufgebaut und beim Morden unterstützt. Ende der 90er soll die Taliban als Staatsoberhaupt in Afghanistan den Drogenanbau offiziell komplett verboten haben, daher der Kriegsbeginn gegen die Taliban als Folge des Verbots. Die Statistiken bestätigen diese Annahme. Nur noch 10% des weltweiten Opium stammte aus Afghanistan. Es drohten von der USA geführten Eliten riesige Gewinne aus dem illegalen Drogenanbau und -schmuggel, sowie der legalen Verarbeitung des Mohns in der Pharmaindustrie verloren zu gehen.
Ein ganz besonderer Schlüssel im weltweiten Drogenkartell ist der amerikanische Geheimdienst CIA, der seit Jahrzehnten an Drogengeschäften weltweit verdient. Der bekannte Drogenschmuggler und CIA Agent Barry Seal schmuggelte Anfang der 80er Jahre Drogen aus Südamerika im Wert von bis zu 5 Mrd. § in die USA.
Heute noch Freund, morgen schon Feind, heißt die Devise der USA/NATO. Wer die Spiele der Superreichen nicht mitspielt wird bekriegt, zerbombt und ausgeschaltet. Heute, nachdem in Folge der neuerlichen Invasion 2001 eine dem Westen (bisher) treue Regierung eingesetzt wurde, floriert der Mohnanbau und damit das schmutzige Geschäft mit den Drogen in Afghanistan wie niemals zuvor. 95% des weltweiten Mohnanbaus befindet sich in Afghanistan unter der Aufsicht der westlich geführten Streitkräfte. Der Wert der Opium-Ernte in Afghanistan soll 80 Mrd. $ jährlich betragen. Die Europäische Kommission hat neue Entwicklungshilfen 2014 bis 2020 im Wert von 1,4 Mrd. € angekündigt. „Deutschland investiert ca. 250 Mio. € jährlich, damit der Drogenanbau weiter florieren kann. Das scheint gut investiertes Geld zu sein, das über die Jahre ordentlich Ertrag für westliche Unternehmen und Drogenkartelle bringt. Der bisherige Einsatz der Soldaten vor Ort soll jedoch über 20 Mrd. € gekostet haben. Da aber die 20 Mrd. der Steuerzahler übernimmt, verdienen diese „privaten Unternehmer“ ohne großem Einsatz. Natürlich muss für den Steuerzahler noch die eine oder andere Million für den Einsatz von CIA und Nato hinzugerechnet werden. Der Steuerzahler hat natürlich nichts davon, außer gesundheitliche Schäden durch Marktüberflutung von (dubiosen) Medikamenten und weitere Kosten für Sucht- und Drogenbekämpfung durch Heroin.

Die Streitkräfte der westlichen Pharmaindustrienationen bewachen heute die Mohnfelder vor der Taliban. In Afghanistan wird seit Jahrzehnten ein bitterlicher Drogenkrieg geführt, bei dem es einzig und allein um Profite geht, und zwar um Profite aller aus dem Drogengeschäft, des Westens, der afghanischen Führung und der Taliban. Das menschliche Leid war dabei, auch von seitens des Westens, noch nie ein großes Thema, außer wenn man den anderen Schuld zuweisen konnte. Wenn dabei die Grausamkeiten der Taliban immer wieder in Vordergrund gerückt werden sollen, was zweifellos menschenverachtend ist und bestraft werden muss, muss man sich dennoch nur mal die unzähligen Grausamkeiten des NATO-Bündnisses, der dortigen Regierung oder einiger Soldaten, die die „westlichen Werte vermitteln“ (Folter und Waffengewalt), vor Augen führen, die an der Bevölkerung vor Ort verübt wurden und bis heute aktuell sind.
Die unabhängige Menschenrechtskommission AIHRC hat in Afghanistan die erschreckende Zahl von 1.000.000 (1,0 Mio.) Getöteten und 1,3 Mio. Behinderten aufgelistet, die den Kriegen seit 1978 zum Opfer fielen. Kriege, die hauptsächlich vom Westen direkt und indirekt geführt und finanziert wurden.
Die kleinen Bauern werden keine Wahl haben, bezahlt mit einem kleinen Hungerlohn sind sie gezwungen die schmutzigen Geschäfte mit dem Anbau von Drogen möglich zu machen, immer unter Angst um des eigenen Lebens und des Lebens ihrer Frauen und Kinder.

Wenn also gefordert wird, Afghanistan darf nicht zu einem sicheren Herkunftsland erklärt werden, weil die Taliban dort Menschen „abschlachtet“, Kinder und Frauen vergewaltigt werden, ist das ohne Zweifel ein ganz wichtiger Fakt. Doch, es müssen die Interessen des Westens und ihrer Verbündeten ebenso endlich erkannt und bekämpft werden. In dieses Land wird permanent Krieg und Gewalt importiert. Diese verlogene Doppelmoral muss endlich ein Ende haben. Die milliardenschweren Pharmaunternehmen nehmen Millionen Tote durch grenzenlosen Profitstreben in Kauf, durch exzessive Verarbeitung des angebauten Schlafmohns. Diese Stoffe sind in sämtlichen Schmerzmitteln enthalten. Allein in Deutschland sterben jährlich mehrere zehntausend Menschen an den Nebenwirkung von Medikamenten. Weltweit sind es Millionen Tote.

Es sei hier darauf hingewiesen, dass für gewissenlose Eliten die große Zahl der Drogenabhängigen in den westlichen Ländern alles andere als ein Problem darstellt. Denn sie verdienen prächtig daran. Auch könnte man durchaus argumentieren, diese willenlose Abhängigen stehen im Einsatz der Bevölkerung gegen jegliches Unrecht nicht zur Verfügung. Drogen und Medikamente sind durchaus ein Mittel sich die Bevölkerung gefügig und abhängig zu machen.

Marcel L.

Quellen:
http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Terrorismus/tote.html
https://www.wsws.org/de/articles/2012/08/afgh-a02.html
http://www.rp-online.de/leben/gesundheit/medizin/wie-aerzte-ihre-patienten-gefaehrden-aid-1.3827783
http://www.awl.ch/heilpflanzen/aktuell/papaver_1/index.htm
https://de.wikipedia.org/wiki/Opium




https://www.youtube.com/watch?v=DvRhUZnc7F0

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