Der schleichende Verlust

 

Das Bargeldverbot
Die Mehrheit der Deutschen lehnen doch ein Bargeldverbot strikt ab. Diese Gruppe steigt ständig. Die Gruppe, die anfängt zu verstehen wohin die Reise geht. Die Reise in einen verarmten Überwachungsstaat mit stark eingeschränkten Freiheitsrechten seiner Finanziers (Steuerzahler).

Dennoch, nicht wenig Menschen erklären heute Bargeld als nicht mehr zwangsläufig notwendig. Doch da irren sie. Es sei denn, sie würden an alternative Tauschmittel, fern ab von Banken und Staat denken. Das scheint doch sehr unrealistisch für die heutige „zwangsbeitragsmanipulierte“ und „konsumbeschäftigte“ Gesellschaft. In Zeiten von 5 Plastikkärtchen in der Geldbörse oder des Handys als allumfassendes Zahlungsmittel, führen heute schon einige Menschen überhaupt kein Bargeld mehr mit sich. Es ist aber auch im gewissen Maße angenehm und bequem alle Einkäufe, Finanztransaktionen und Buchungen mit Hilfe eines Fingerabdrucks zu tätigen. Man denke nur an den implantierten Chip, der sich als cool und hip verkaufen lassen wird.

Doch ist es das wirklich wert? Jegliche Selbstbestimmung, Privatsphäre, Entscheidungen und Freiheiten an Banken, die Politik und die Wirtschaft abzugeben, ohne auch nur ein einziges Mal darüber nachzudenken, welche negativen Auswirkung dieser Grundrechtsverlust für das eigene Leben und Wohlergehen hat?


Mit dem Ersetzen der Barzahlungen verzichtet man auf Privatsphäre und führt ein weitreichend gläsernes Leben unter Zwang der elektronischen Zahlungsweise für jeglichen Zahlungsverkehr.
Übrigens kostet auch elektronisches Zahlen und der Barzahler zahlt dies auch im Warenpreis mit. Der Verkäufer gibt über den Warenpreis die Kosten (Bankengebühr für die EC/Kreditkarten Buchungen und deren Absicherung, Ausgaben für die technischen Geräte etc.) an den Endkunden weiter.

Beim näheren Hinsehen erweisen sich die offiziell forcierten Gründe für eine Abschaffung des Bargeldes als nicht haltbar und keinesfalls zutreffend. Mit einem Verbot von Geldscheinen und Münzen sollen Geldwäsche, Schwarzarbeit und Steuerbetrug eingedämmt werden. Alles Dinge, die durch falsche und korrupte Politik erst geschaffen wurden. Alles Vorwand.
Noch perfider wird es aber, wenn der „Kampf gegen den Terrorismus“ zu den Gründen hinzugezogen wird. Wieder eine Lüge mehr, die auf einer anderen Lüge aufbaut. Ein Bargeldverbot wird kriminelle Strukturen nicht verhindern können, denn die größten Teile dieser Geldwäsche und des Steuerbetrugs wird organisiert durch Briefkastenfirmen mit schwarzen Konten. Diese Transaktionen werden ausschließlich über digitale Buchungen getätigt, genau das selbe gilt bezüglich des Terrorismus. Die heutigen Terroristen werden ausschließlich durch den Westen finanziert. Der Westen, der vorgibt einen Kampf gegen (sich selbst) Kopfabschneider und Massenvernichtungswaffen zu führen.

Über 18 Billionen US-Dollar lagern in Steueroasen. Kaum, bis hin zu gar keine Steuern werden auf dieses Vermögen erhoben. Währenddessen der Otto Normal in seinem 50 Stunden Job annähernd 60% Steuern auf sein monatliches Einkommen zahlt, eingerechnet die Abgaben für Güter des Überlebens, bei dem der Staat „großzügig“ die Hand aufhält, wirtschaften die großen Unternehmen weitestgehend an der Allgemeinheit vorbei. Seit Jahren wird von Seiten der „Volksvertreter“ gegen dieses Problem nichts unternommen. Dieses Problem wiegt um ein vielfaches höher als die angeführten Argumente eines Bargeldverbots. Aber wie wir aus der Vergangenheit wissen, haben Schäuble und co. mehrfach Steuern hinterzogen, sitzen dennoch jetzt an der Spitze eines Staates in einem Ministeramt. Wir werden von Verbrechern geführt, die jeden von uns prinzipiell zum Verbrecher deklarieren. Schlechter Scherz mit noch schlechterer Poente, wie wir leider im täglichen Irrenhaus der Politik feststellen müssen.

Die wahren Gründe einer Bargeld Abschaffung sind kaum noch zu leugnen und weg zu lügen. Auch die, die schon jetzt kaum noch mit Münzen und Scheinen bezahlen, denen „es nichts ausmachen würde“ nur noch mit Handy, Plastikkarte oder Computer zu bezahlen, sollten sich über eins klar sein: Die Kaufkraft des monatlichen Lohns, verbunden damit der Wohlstand, wird weiter verloren gehen. Eine Finanztransaktionssteuer wird auf alle Bezahlungen/Buchungen erhoben werden, keiner wird dieser Zwangsenteignung des hart verdienten Lohns entgehen können. Zudem besteht die Möglichkeit alle Transaktionen zu kontrollieren und auszuwerten. Schon heute werden Auskünfte über Konten im hohen und ungerechtfertigtem Maße eingeholt und offengelegt. Nicht mal 1% dieser Auskunftsersuchen sind strafrechtlich relevant oder mit einer Straftat in Verbindung zu bringen. Der gläserne Bürger, gegängelt und ausgepresst durch einen asozialen Staatsapparat.

Zinsen aufs Sparguthaben sind heute schon nahe null. Gut, auf Geld unterm Kopfkissen bekommt man auch keine Zinsen. Aber Negativzinsen wirken sich in Zukunft wie eine Miete des Geldes bei der Bank aus. Man wird dafür bezahlen müssen bei der Bank zu deponieren. Bargeld soll ja deswegen abgeschafft werden. Höhere Gewinne der Bänker. Das Dilemma: Es wird keine Alternativen geben. Ausgeben, konsumieren und im Alter, ein Polster für den Ruhestand? Fehlanzeige. Na ja, aber wir arbeiten zukünftig einfach bis zum 80.Lebensjahr, geben unser Geld jeden Monat aus, konsumieren, „unterstützen“ die Polit-, Wirtschafts- und Finanzeliten weiter bestmöglich. Denn diese machen „hinter dem Vorhang“ seit jeher gemeinsame Sache gegen die Bevölkerung und den einzelnen Menschen.

Nur was, wenn wir nicht mehr arbeiten können, arbeitslos werden und keine Rücklagen haben. Da wäre noch das „Problem“ der Technisierung der Produktion. 40% der Arbeitsplätze fallen voraussichtlich schon in den nächsten 15 Jahren weg. Keine Arbeit, kein Geld. Ja, das Märchen vom „sozialen“ Kapitalismus, der uns allen Wohlstand bringt. Nicht mal die rosarote Brille kann dieser Zukunft etwas Gutes abgewinnen. Aber man soll ja gewöhnlich nicht den Teufel an die Wand malen, zumindest noch nicht gerade heute. Es reicht, dass man sich Gedanken macht, wenn es soweit ist. Oder wir bringen einfach jetzt mal unseren Hinter hoch und verstehen was uns bevorsteht. Denn, auch mit einem bedingungslosen Grundeinkommen von beispielsweise 1100€ wird bei dem Inflationstempo der letzten Jahrzehnten die stetige Verarmung der Bevölkerung nicht verhindert werden können. Die Älteren Herrschaften unter uns sollten es kennen. Wir merken es seit Jahren bei den Renten. Die Inflationsraten fressen bei weitem die mageren Rentenerhöhung auf. Die Renten sind in den letzten Jahren nicht annähernd in dem Maße gestiegen, wie es bezüglich des stetigen Kaufkraftverlustes durch Inflation nötig wäre. Eine gerechter Ausgleich wird weiterhin nicht umgesetzt. Dem entgegen beschwört man von Seiten der Politik ständig, unser Sozialsystem wird unter den heutigen Lasten zusammenbrechen. Ja, die Alten in Deutschland taugen nichts mehr, solange sie nicht bis 80 arbeiten können. Stetig werden sie darauf eingeschworen in Zukunft ihre jahrelang einbezahlten Beiträge verloren zu sehen. Nicht so bei unserer politische Führung. Mit einer Koppelung der Diäten an die Teuerungsrate ist dieser Wohlstand mit Sicherheit erst mal gesichert. Und das schließt natürlich überhaupt nicht aus, sich zwischendurch die eine oder andere Einkommenssteigerung zu genehmigen.

In der Vergangenheit haben sich viele Befürchtungen leider oft bewahrheitet, hoffen wir heute ist es anders. Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Das sollte uns aber nicht annähernd beruhigen. Ziel ist es auch unliebsamen Kritiker des Systems , Opposition eben, einfach auf Linie zu bringen durch Kontosperrung, Geldentzug. Mit Bargeld nur schwer möglich.

Mit einem Bargeldverbot wird ein „Run auf die Bankguthaben“ unmöglich. Sollte eine Bank in finanzielle Schieflage geraten, was eigentliche schon flächendeckend der Fall ist, diese dennoch durch billige Notenbankkredite über Wasser gehalten werden, könnte die Bank die Bankkonten der Bürger einfrieren. Keinen Kontoinhaber wäre es möglich seine Geld abzuheben und persönlich zu deponieren. Der sogenannte „Bail in“ würde damit näher rücken (d.h. Kontoguthaben der Kunden= Gläubiger der Bank werden ganz oder teilweise eingezogen=vernichtet!) oder auch eine gesetzlich durchgeführte Enteignung in Krisenzeiten. Mit Bargeld ist ein solches Szenario schwierig bzw. nicht vollumfänglich machbar. Diese Gefahren werden aus Gründen der Manipulation, Naivität und Unwissenheit permanent von den Menschen ignoriert.
Zur Zeit ist es sehr riskant sein gesamtes Geld auf der Bank zu deponieren und es ist jeden Durchschnittsbürger zu empfehlen, zumindest einen Anteil in bar zu halten (siehe Irland, Griechenland, Zypern). Nur weil viele Menschen in Deutschland, wie auch US Amerikaner es tun, sich als die „wirtschaftlich Größten“ zu sehen, bedeutet dies nicht, dass hier die erwähnten Maßnahmen nicht durchgezogen werden. Die Eliten haben über den Staatsapparat sich das Gewaltmonopol gesichert und setzten dies für ihren Erhalt gnadenlos ein. Beispiel Stuttgart 21 und die schweren Verletzungen friedlicher, waffenloser Demonstranten. Die Eliten setzen ihre Macht gegen den Willen der Bevölkerungsmehrheit. Wenn sogar die Mehrheit etwas nicht will (hier Abriss eines Naturparks für einen größeren Bahnhof) muss das akzeptiert werden. Aber genau an solchen Beispielen zeigt sich die wahre Natur des herrschenden Systems, nämlich als Diktatur und nicht wie sich selbstherrlich darstellend als (indirekte/parlamentarische ) Demokratie. Dies wird auch in Bezug auf das Bargeld so gegen den Willen der Mehrheit ausgeführt.
Deshalb sind alle aufgefordert ihr Zahlungsverhalten (vorrangig eben mit Bargeld) zu überdenken.

Hier nochmal die Argumente als Normalbürger sich für den bedingungslosen Erhalt des Bargeldzahlungsverkehrs als grundlegendes freiheitliches Element im derzeit vorhandenen Gesellschaftssystem einzusetzen:
verringerte Einlagensicherung durch Ausweitung auf alle Banken im Euroraum, Bail in, direkte Zwangsenteignung zur „Rettung des Systems“, in Wahrheit zum Erhalt des unverhältnismäßigen Wohlstandes der Eliten.
Indirekte Zwangsenteignung durch Gebühren/Abgaben/Dispo- und Überziehungszinsen und damit Wucher, Kontoguthaben sind K E I N Geld, sondern Kredit (nämlich Kredit an die Bank) und Überschuldung durch „elektronisches“ Geld.
Mit Bargeld kann man nur ausgeben, was man hat.

Der einzige Grund Bargeld und Bargeldzahlungen abzuschaffen wäre, wenn in einer Gesellschaft Geld nicht mehr zum (Über)Leben gebraucht wird, also nutzlos ist!!!
Marcel L.

  • Politisch incorrect

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2 Kommentare

  1. Lohnabhängig und ohne Lohntüte und nur ein Konto bei einer Bank ohne Bankgeheimnis, dann ist das so als wenn mein Portmonnaie bei der Bank irgend ein X-beliebiger Dritter hat, den ich nicht kenne und jeder Gangster sieht rein ob noch was zu holen ist.

    Am 1. April 2005 verschwand das Bankgeheimnis in Deutschland nun vollständig.

    Hauptbetroffene sind Rentner, Erben, Studierende, Empfänger von ALG I+II(HartzIV), Sozialgeld, BAföG, Kindergeld und Wohngeld.

    Ein Anfangsverdacht oder ein richterlicher Beschluss sind dann nicht mehr nötig.

    Fünf Tage vor Weihnachten, am 19. Dezember 2004 wurde dieses Gesetz heimlich still und leise von Hans Eichel im Bundestag eingebracht und vollzogen.

    Wenn damals nur mit der Lohnabhängigkeit A. H. alles machte, um wieviel mehr lässt sich mit der Kontoabhängigkeit für Regierungen heute erreichen?

    Jetzt wollen die Bankster und Polit-Kriminellen auch an den Inhalt vom Portmonnaie.

    Können wir dann noch fliehen? Können wir selber dann noch Flüchtling werden?

    Nicht die Regierung muss das Volk regieren, sondern das Volk die Regierung regieren.

    Wenn die Demokratie führt, brauchen wir keine Führer.

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