„Beginn des zweiten Weltkrieg durch deutsche Nazis“

Mit dieser Geschichte und dem Selbsthass haben sie euch geimpft!!!

Die AfD Wähler könnten Schuld am kommenden Krieg sein, den ganz andere Gruppe vorbereiten und provozieren.

Am 1.9.1939, bis heute ein Gedenktag, hatte Hitler den Krieg gegen Polen eröffnet. Der Hashtag in sozialen Netzwerken zu den AfD Erfolgen derzeit in Sachsen bekundet #ausdergeschichtenichtsgelernt.

Die linke Politik hat aus der Geschichte nichts gelernt. Solange alle AFD Sympathisanten, ganz unabhängig von der politischen Bildung, mit Nazis der damaligen Zeit auf solch eine plumpe Weise gleichgestellt werden, wird sich die Situation und das Konfliktpotential nicht verbessern. Es ist eine ebenso große Dummheit. Das müsste eigentlich jedem klar sein. Lasst euch nicht vor den Karren spannen. Das genau diese Politik und Strategie nicht funktioniert, sieht man an den laufend zunehmenden Zahlen, die sich von der etablierten Politik abwenden und zu den Bauernfängern überlaufen.

Die Komplexität dieses Thema erfordert eine gewisse Tiefgründigkeit. So wie die heutigen Kriege beispielsweise im Nahen Osten auch, die meist Stellvertreterkriege sind, gibt es immer gewisse Interessensgruppen, die vom Krieg seiner Gegner profitieren. Deutschland wurde in gewisser Weise von Polen und später gegen Polen ausgespielt. Durch die Teilung Deutschlands im Versailles Vertrag nach dem 1. Weltkrieg schuf man gezielt Konfliktpotential von Seiten der Siegermächte.

Im Übrigen war es auch nicht Deutschland allein, das den 1. Weltkrieg begonnen hat, es war die Solidarität, der Beistand zu Österreich, der Deutschland in den Krieg zwang. Warum auch sollte Deutschland Krieg provozieren wollen, wenn man ausschließlich potentielle Feinde um sich herum und keinerlei Verbündete hat. So lebensmüde kann kein Herrscher sein.

So herrschte innerhalb der polnischen Politik eine gewisse Deutschfeindlichkeit nach dem ersten Weltkrieg. Sogar deutsche Soldaten sollen auf deutschen Boden durch Polen erschossen wurden sein. Deutsche wurden aus Polen vertrieben. Polen erhob ihrerseits Gebietsansprüche über Teile Deutschlands. Die polnische Regierung warb lange vor dem Kriegsbeginn für eine Rückendeckung bei den beiden Westmächten Frankreich und England. Von Seiten Polens war ein Präventivkrieg gegen Deutschland geplant. 1921 gab es einen Beistandsvertrag mit Frankreich, das vor allem auch danach die Annäherung von Polen und Deutschland verhinderte. Unterdessen förderte gleichermaßen Polen den Krieg mit einer aggressiven Rethorik, gegen ein deutsches Bestreben auf den Verhandlungsweg die Grenzstreitigkeiten nach dem Versailler Vertrsg beizulegen. Deutschland wollte über ehemalige deutsche Hoheitsgebiete verhandeln und im Gegenzug Angebote unterbreiten, die Polen rigoros ablehnte.

Polen sah sich ihrer eigenen Pläne so oder so durch Deutschland bedroht, so dass auch bei einem Angriff der Polen ein Bündnisfall mit Frankreich und England eintreten musste. Und da den Westmächten ein starkes Deutschland, vor allem wirtschaftlich schon immer ein Dorn im Auge war, liefen die Kriegsvorbereitungen und Truppenaufmärsche wie gewünscht. Im März 1939 stand eine Armee von 330000 Soldaten auf polnischer Seite, auf polnischen Boden. Die erste offizielle Kriegsdrohung wurde von Seiten Polens ausgesprochen. Der Krieg war daher keinesfalls plötzlich und von deutscher Seite aggressiv gewollt. Es war ein Konflikt zweier Parteien der zum Wohlwollen der Alliierten letztlich eskalierte. Deutschland hatte bis zum Schluss über ehemalige Gebiete aus Gründen von deutschstämmigen Bevölkerungsgruppen, die dort ansässig waren, verhandelt. Und die Verhandlungen waren mehrmalig.

Hitler warb sogar bei den Alliierten für Verhandlungen im Streit zwischen Polen und Deutschland. Diese lehnen aber ein Entgegenkommen vor der polnischen Regierung ab, sind also im Hintergrund gegen die Deeskalation um Streit zwischen Deutschland und Polen. Am 30. August ordnet Polen die Generalmobilmachung an, nachdem auch die letzten Verhandlungen scheiterten. Das Entgegenkommen hin zu Hitlers Vorschlag über einen Korridor nach Danzig, die Eingliederung ehemals deutscher Bevölkerungsteile, was einen Frieden gebracht hätte, wurde endgültig abgelehnt. Daraufhin eröffnete Hitler den Krieg mit Polen, woraufhin England und Frankreich Deutschland den Krieg erklärte, die als „lachende dritte“ Jahre später als Kriegsgewinner hervorgehen sollten. Man hatte Hitler so lange provoziert, bis er letztlich den Krieg begonnen hat. Es ist keine Entschuldigung, keineswegs, aber eine Erklärung der Hintergründe ist dringend von Nöten. Die Westmächte unterstützten zu keinem Zeitpunkt die Verhandlungen der Parteien zum Frieden, ganz im Gegenteil.

http://www.neue-ordnung.at/index.php?id=775

Polens verschwiegene Lager

Der Krieg hat mehrere Ursachen und Gründe. Ich denke es sollte kein Teil des Hasses zwischen zweier Nationen sein, sondern ein Teil des Verständnisses über historische Ereignisse. Es darf nicht sein, das ganze Gesellschaften anhand fremder und interessengesteuerter Geschichtserzählung gegeiselt werden, diese letztlich völlig unvollständig und verdreht präsentiert wird. Eine souveräne, friedliche und emphatische Gesellschaft braucht weder Kriege noch dauerhaft vorgelebte und aufgezwungene Schuldkomplexe.

Marcel L.

Leave a Comment