Deflation oder Inflation?

 

Ergebnis Crash und Enteignung!

Langsam wird wirklich klar, wohin der Hase läuft, den die Zentralbänker „aus dem Hut zaubern“. So die Einleitung eines sehr interessanten Artikels von Manfred Gburek vom 12. März. Interessierten und vor allem seit längerem alarmierten Menschen dürften die beschriebenen Erkenntnisse aus der letzten EZB-Sitzung keine Neuigkeiten bringen, sondern nur eine Bestätigung dieser Auswüchse eines völlig perfiden und irrationalen Plans. Nur über die Höhe des Ausmaß der Folgen eines neuerlichen Zusammenbruchs des weltweiten Wirtschafts- und Finanzsystems dürfte man sich hier und da noch uneins sein. Eines ist der Weilen sicher, es wird ein Crash, der „sich gewaschen“ hat.
Die Schulden des Staates, in Folge dessen leider auch der „Kleinen“ (99% der Bevölkerung), sind die Gewinne der „Großen“. Denn, einem Schuldner steht immer ein Gläubiger gegenüber, ein Profiteur dieses ausufernden Schuldengebäudes.

Die Geier sind die Banken, Geld aus dem Nichts zu drucken, dafür einen minimalen Gegenwert zu schaffen. (Milliardenschwere Unternehmen, sowie die gesinnungslose Politik mal außen vor gelassen, die nicht minder schwer an diesem System profitieren.) Die Einlagen ihres Systems der annähernd grenzenlosen Giralgeldschöpfung der Banken schaffen/erwirtschaften diese nicht mal eigens, sondern ausschließlich die Bankkunden mit ihrem Kontoguthaben/Arbeitskraft. Kredite (fast) aus dem Nichts ausgeben und dafür ordentlich Zinsen kassieren, cleveres System! (Ironie) Dem Schuldner sei dank. Kein Geschäft auf der Welt ist in diesem Maße ertragreicher und gleichermaßen mit einem annähern Null-Aufwand verbunden. Aus 1000€ Kundeneinlage (diesmal ausnahmsweise Gläubiger – bei Negativzins teilt man sich die Rolle des Schuldners und Gläubigers) in Form seines, beispielsweise hart erarbeiteten Lohns, wird die Bank dank dieses glorreichen „Falschgeldsystems“ im geringsten Fall 10000€ (bis zu 100000€) Kreditgeld schaffen, um damit „fette“ Zinsen zu kassieren. Dabei könnte man meinen, die Zinsen seien doch gar nicht mehr so hoch!? Doch, wenn man bedenkt, dass du Banken annähernd keine Kosten haben, sollte das schon hohen Blutdruck in Verbindung mit Hass gegen das System der Giralgeldschöpfung entwickeln.

Link: (http://wissensfieber.de/giralgeldschoepfung/)

Nun wurde in den letzten Jahren einen Schuldenberg angehäuft, dessen Zahlen man kaum überblicken kann. Dabei argumentieren, zum Großteil die Profiteure dieser Schulden, dass Schulden notwendig wären, um neue Investitionen zu tätigen, die der Gesellschaft einen Vorteil schafft, Innovation, Entwicklung, Infrastruktur etc., den Erhalt des gesellschaftlichen Lebens (über Arten der Innovationen und Entwicklungen kann man sich durchaus streiten). Das mag schon teilweise richtig sein, doch dürfen eben die Erträge an den Schulden nicht den 1% oder sogar den 0,000001% Reichen/Banken zu Gute kommen, darüber hinaus nicht nur Schulden aufgenommen werden, um Luxus, Prunkt, Verschwendung und Maßlosigkeit zu schaffen. Ganz nebenbei, im Grunde ist eine Banknote ein wertloser Papierschein, heute steht nicht annähernd ein Wert(-erhalt) hinter diesem Stück Papier/dieser Schuld an die Notenbanken.

Die Notenbankpolitik der letzten Jahre bis Jahrzehnte, eigentlich seit eh und je, hat entgegen vorgehaltenen Argumente, der Gesellschaft, dem kleinen Mann, nicht annähernd das gebracht, was immer versprochen wurde. (siehe auch http://wissensfieber.de/das-perfekte-verbrechen/)
Stattdessen stehen wir unter anderem regelmäßig, so heute, vor einem Platzen der Anleiheblase, enorme Fehlinvestitionen, in Folge zahlreiche Pleiten und Insolvenzen und vor einer niemals dagewesenen Ungleichverteilung der „Reichtümer“ der Welt. Nicht im Ansatz ein Wohlstand für die Kleinen.
Bezüglich der heutigen Geldpolitik könnte man auch von einer Falschgeldinflation an den Kapitalmärkten sprechen. Darüber hinaus werden Schulden in Schattenbanken ausgelagert, um Bilanzen zu bereinigen. Schattenbanken agieren außerhalb des regulären Bankensystems, heißt, sie befolgen noch weniger Regeln als die offiziellen Banken sowieso schon. Trotz der gegenläufigen Meinung der „Betreiber“ dieser milliarden-/billionenschweren Investmentfonds etc. werden hier illegale Geschäfte betrieben, denn es sind im hohen Maße diese, die mit ihrem egoistischen und selbstsüchtigen Handeln ganze Volkswirtschaften, damit die Arbeitskräfte und Menschen in den Abgrund reißen. Selbstverständlich definiert der ehemalige Notenbankchef Ben Bernanke diese als neutral, derartige Menschen profitieren in einem Höchstmaß an diesem System. Die Bilanzsummen dieser Geldmarktfonds, Investmentfonds und sonstige „Finanzinstitute“ dieser Art haben annähernd größeren Wert angenommen, als die gesamten Schulden der Staaten der Welt. Dieser Summen stehen wie gesagt nahezu kein Gegenwert gegenüber. Sie wurde durch Giralgeldschöpfung geschaffen.
Schon aus dem Grund, bezüglich der Gefahr für das Wohl und den „Besitz und das Eigentum“ des überwiegenden Teil der Menschen, die mit dieser Art der Bereicherung nichts zu tun haben (wollen), gehören diese „Bomben“ des Finanzwesens verboten, oder dahingehend reguliert, dass für deren Zusammenbrechen, sowie der Banken, die diese Schattenbanken geschafften haben, ausschließlich deren Anteilseigner und Investoren haften mit ihrem allumfassenden Vermögen, was aber durch die gesamte Verstrickung des System völlig unmöglich ist. Fällt ein Teil des Systems, fällt das ganze System, das ist eben wie ein Kartenhaus, bei dem die eine Karte aus der Mitte aus den Fugen gerät. Was man allerdings dabei auch beachten muss, dass viele Menschen/Kleinanleger getäuscht und gelockt werden ihr Geld in derartige Anlagen einzubringen, ohne über die Ausmaße und Gefahren Erkenntnisse zu haben. Hier ist erneut der Zusammenhang zur Giralgeldschöpfung zu suchen. Sie sind meist die leidtragenden dieses Systems.

Die Schlussfolgerung der letzten EZB Sitzung sind nun: Mehr, mehr, mehr „billiges Geld“ um dieses vorher angesprochene System weiter aufzublasen (Das es aber nicht billig ist, sollten die Menschen merken. Seit Monaten druckt die EZB Milliarden von Banknoten, für mich ist der Wert der Waren eher gestiegen. Fail!!!) Es steht eine direkte und offenkundige Staatsfinanzieren bevor. (schon über Staatsanleihen seit ein paar Monaten) Spekuliert wird über den Beginn noch in diesem Jahr. Das wird das Vertrauen in die Wirtschaften, Banken und Staatensystem auf neues Niveau nach unten katapultieren. Die Monetarisierung wird entgegen des derzeitigen Gerede früher oder später die Preise explodieren lassen. So schnell können wir nicht schauen. Eine Erhöhung der Steuern und Abgaben wird sein übriges tun. In der Diskussion stehen Abgaben auf sämtliche Vermögenswerte. (10% Schuldensteuer auf alle Vermögen)

Stellt sich mir ebenfalls die Frage, warum die Inflationsrate von 2% unbedingt eine Preisstabilisierung darstellen soll. Die Hintergründe erschließen sich einem einfach denkendem Menschen und Konsumenten sowieso nicht, schon gar nicht die Reaktion von Notenbanken, Politik und Wirtschaft, eben nur, hat man die Menschen im Blick, die von einer 2% Preissteigerung profitieren. Basierend einzig und allein auf einer einseitig propagierten Wirtschaftslehre und zwangsgesteuerten sowie neurotischen Wirtschaftswachstum und -expansion. Arbeitsplätze und Wohlstand wird doch wohl nicht mit Hilfe von Inflation geschaffen, und auch nicht mit einem steigendem Ölpreis, was zum Großteil für die sinkende Inflationsrate verantwortlich gemacht wird. Klar ein Wachstum der Wirtschaft schon, aber nur wenn sie nicht ausschließlich mehr und mehr Gewinne für die Eliten bedeutet. Nein, ein sinkender Ölpreis schmälert die Gewinne der Ölmultis. Das eine steigende Inflationsrate mit steigender Beschäftigung, bzw. mehr Wohlstand einhergehen soll, widerlegt die sinkende Kaufkraft der Brutto/Nettolöhne eines jeden Angestellten/Arbeiters bzw. die tatsächlichen Arbeitslosenzahlen. Im Grunde stagniert dies Zahl seit Jahren, bzw. steigt sogar stetig, da sämtliche Arbeiterschichten in diese Zahlen gar nicht mit eingerechnet werden.

Mit diesen Maßnahmen der Notenbanken soll keine Gefahr einer Deflation beseitigt werden, sondern die Gelder und der Reichtum der Reichen gesichert werden, damit der hohe Lebensstandard erhalten bleibt, den man sich in den letzten Jahren räuberisch auf Kosten der Kleinen angeeignet hat.

Eines ist indessen sicher, dass das Geld auf der Bank in kommenden Monaten und Jahren eben nicht sicher ist. Stichwort Enteignung, Schuldsteuer, Negativzins, Bargeldverbot. Früher oder später sollte jeder darüber nachdenken sein Erspartes in sichere Vermögenswerte umzuwandeln. Immobilien werden voraussichtlich nicht weiter an Wert gewinnen, gut für die, die vielleicht noch eine Investition planen, doch eine Steuer, bzw. Abgabenerhöhung steht auch dabei als Risiko gegenüber. Darüber hinaus steht die Eigenschaft einer Immobilie als Werterhalt von heutigen Werten ausgehend einer Immobilie in den Sternen. Deshalb wahrscheinlich momentan nur als endgültige „Niederlassung“ attraktiv.
Aktien ausgewählter Unternehmen als Vermögensanlage in Privatwerte werden auch in Zukunft inflationieren und profitieren. Speziell Werte mit Zukunftsperspektiven. Und natürlich Edelmetalle, die in den letzten Jahre weniger Vertrauen genossen haben, werden im Lauf der neuen Staats- und Finanzkrise eine wahrliche Renaissance erleben können. Die Anlagemöglichkeiten sind begrenzt, doch will man sein mühselig erspartes vor der Gier der Finanz-, Politik- und Kriegstreiberelite schützen, sollte man sich frühzeitig zu alternativen Anlagemöglichkeiten entscheiden. Wichtig ist der Plan B, darüber hinaus den Plan des derzeitigen Schuldgeldsystems verstehen zu lernen.
(siehe hierzu: http://wissensfieber.de/der-crash-am-horizont/ und http://wissensfieber.de/der-auftakt-zum-chaos/)

Marcel L.

Link: http://wissensfieber.de/giralgeldschoepfung/

Quellen:

Als Nächstes: Direkte Staatsfinanzierung

Negativzinsen: EZB heizt Flucht in den US-Dollar an


http://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/FAQs/Wissenswert/Staatsschuldenkrise/11_warum_ist_eine_staatsfinanzierung_durch_gelddrucken_verboten.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Schattenbank

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