Der Auftakt zum Chaos

 

Vor dem Crash

Seit längerem prognostiziert Martin Armstrong für die kommenden Jahrzehnte einen realen Preis für Gold von 5000$ je Feinunze. Doch um sie nicht in eine falsche Richtung laufen zu lassen, der Goldpreis wird starken Schwankungen unterlegen sein. Sicher ist auch nicht, daß wir das entgültige Tief der letzten Jahre schon gesehen haben. Die Prognose der 5000$ soll weniger im Zusammenhang mit der Inflation stehen, viele sagen Gold wäre ein Schutz gegen anhaltende und steigende Geldentwertung, eher soll der Goldpreis diesen extremen Wert erreichen auf Grund des völligen Vertrauensverlust in die Regierungen, das System und vor allem die globalen Währungen. Anzeichen sind seit letztem Jahr durchaus spürbar.

Der amerikanische Leitindex Dow-Jones schloss am 31.12. erstmals unter der Marke des Vorjahresschlussstandes, verzeichnete also einen Rückgang. Eine solche Situation stellt für den Analyst und Systemkritiker Martin Armstrong die ersten Anzeichen einer kommenden globalen Rezession dar. Dieser Wirtschaftsabschwung wird ausgehen mit einem völligen Zusammenbrechen des Vertrauens in unsere Regierungen und deren fatale und korrupte Klientelpolitik. 2017 wird ein solcher Abschwung angekündigt, bis 2020 darf nach „Berechnung“ von Martin Armstrong mit dem Höhepunkt einer derartigen Wirtschafts- und Finanzkrise gerechnet werden. Die wirtschaftlichen Erwartung, speziell der Notenbanken und Regierungen, spiegeln sich stets in den Leitzinssätzen der Notenbanken wieder, die Zinssätze für die eine Bank sich von der Zentralbank Geld leihen darf. (Summe ist abhängig von der Bank gedeckten Mindestreserve durch private Vermögen oder Sparguthaben etc.)
Seit langen wird, durchaus auch von weiteren Analysten, das Ende der westlichen Zivilisation in heutigen Formen und Zuständen prognostiziert. (Massenzuwanderung, Zusammenbruch € etc. NUR Art von „Zwischenstationen“ dieses Prozesses, aber noch keine Grundlegenden Änderungen) Armstrong stellt dabei kein Einzelfall dar. Bei diesen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umständen bleibt Deutschland keineswegs außen vor. Auch hierzulande sinkt stetig das Vertrauen in die Regierung, in die Wirtschaftskraft und in die Bonität des Staates. Bisher konnte uns noch ein, in weiten Teilen, hohes Vertrauen in unser System, unsere Politik oder in unsere Wirtschaft vorgegaukelt werden. Hohe Anleihekurse, wie wir sie heute vorfinden, in Verbindung mit niedrigen Zinsen zeugen in normalen Zeiten von hohen Vertrauen in den Staat, die Politik und das System dahinter. Damit verbunden wäre ein geringes Risiko für den Besitzer der Anleihen. So war es lange Zeit um beispielsweise die deutschen Staatsanleihen gestanden. Heute sind wir bei extrem niedrigen Zinsen, aber verbunden mit einem hohen Risiko, was aber bis vor kurzen nur wenigen klar war. Die niedrigen Zinsen stellen also ein völlig falsches Signal dar. Der Investor bzw. der Beobachter/Systemkritiker soll durch die niedrigen Zinsen über das Risiko hinweggetäuscht werden. Durch die heutige Zinspolitik der Notenbank werden somit die tatsächlichen Zustände unseres Systems manipuliert und verfälscht.

Lesen sie dazu unbedingt auch: http://wissensfieber.de/der-crash-am-horizont/

„Was glaubt ihr was hier los wäre, wenn alle wüssten was hier los ist?“
(Volker Pispers)

Video: https://www.youtube.com/watch?v=bybGgmTLTdQhttps://www.youtube.com/watch? v=bybGgmTLTdQ

Marcel L.

Quellen:

Gold & the February Crisis: The Prelude to Chaos

  • Wetten auf den Terror

    Die Story klingt tatsächlich so absurd, dass sie sogar wieder wahr sein könnte. Ein vermeintlicher „Spekulant“, der sich „bombastische“ Gewinne aus der Wette auf fallende Aktien eines Fussballclubs verspricht, wenn er mehrerere dessen Mitglieder gar (eventuell) tötet. Damit (selbstverständlich) die ganze Aufmerksamkeit auf sich und diesen grotesken Fall zieht, dass sogar Terroranschläge mit Toten und mehreren Verletzten in anderen europäischen Städten kaum beredenswert in Deutschland sind. Nun scheinen alle paar Wochen Wellen von terroristischen Handlungen über das europäische Festland zu rollen, der Aus- und Nachwirkung man sich kaum entziehen kann. Letztlich noch die stündliche Nachricht von genau einer Sekunde, die […]

  • Der (un)vergessene Koreakrieg

    Der Korea-Krieg, der ebenso als Stellvertreterkrieg zwischen den Großmächten im kalten Krieg, dem kapitalistischen Vereinigten Staaten von Amerika und der kommunistischen UdSSR, in die Geschichte einging, beklagt etwa 3 Millionen getötete Zivilisten und 1 Million umgekommener Soldaten. 4 Millionen Tote, darunter Kleinst- und Kleinkinder, die unschuldig sterben mussten. Es ist einer der schrecklichsten Kriege unserer Zeit, wobei man bei Kriegen nur schwer unterscheiden sollte. Es zeigt wie verheerend die elitäre Beeinflussung an die Völker ist, speziell an die Menschen (Soldaten), die bereitwillig sich für dessen Interessen hergeben, unwissend und naiv, welche (Mit) Schuld sie auf sich laden. Jegliche militärische Auseinandersetzung […]

  • Migration als vermeintlicher Wachstumsfaktor

    Seit Monaten und Jahren muss scheinbar die Wirtschaftskraft hierzulande politisch zwangsfinanziert werden um stetiges Wachstum zu regenerieren, was doch aber mehrheitlich grundsätzlich nötig ist um den Reichtum des politischen und des Wirtschaftsadels hoch zu halten und zu vermehren. Trotz, oder gerade wegen der stetig steigenden Staatsverschuldung, ist Wachstum unabdingbar, aber keineswegs durchweg sinnhaft und positiv. Ein unsinniges Konjunkturpaket nach dem anderen wird auf den Weg gebracht um die keynsianische Wirtschaftstheorie und dessen Illusion von zweifelsfreier Zielen am Leben zu halten. Wachstum wird aber letztlich nur noch durch Inflationierung geschaffen, d.h. die Ausdehnung der Geldmenge durch Kreditvergabe, auf Kosten von Natur, […]

  • Falsche Vorstellung von Politsatire

    Letztlich hilft es ebenso wenig über die Missstände auf dieser Welt bescheid zu wissen und dennoch nichts dagegen zu tun, sich gleichsam in die Riege einzureihen, derer, die permanent davon sprechen, sowieso nichts verändern zu können. Weshalb weiterhin die Welt im Eiltempo abgewirtschaftet werden darf. Umwelt zerstört, Leben gerottet. Kriege angefangen und Unterdrückung geduldet. Keime des Friedens zerstört. Dagegen könnte eine Menge verändert werden, wenn ein jeder seinen noch so kleinen und möglichen Beitrag leisten würde. Doch gegen den Strom zu schwimmen ist wahrlich nicht leicht, aber niemals unmöglich, als das es erst gar nicht begonnen werden sollte. Müssen dafür […]

  • Die EU nur mit Frankreich

    Die Politik wird die Interessen der Menschen niemals respektieren. Darum werden auch im heutigen System, mit dieser Einheitspolitik, die darüber hinaus ausschließlich durch Kumpanei und Korruption geprägt zu sein scheint, keine Veränderungen möglich sein. Müller, Meier, Schulze, keiner der momentanen Schwätzer wird auch nur ansatzweise die Versprechen wahr machen, mit denen er die Menschen versucht zu verschaukeln, um sich am Trog weiterhin zu bedienen. Da wird ein EU-Spitzenpolitiker, der sich weiß bestmöglich und auf Kosten der Gesellschaft zu bereichern, auf nationale Ebene versetzt um die EU-fizierung zu übernehmen!? Oder doch die Gefahr des Scheiterns erkannt und sich noch schnell an […]

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*