Der Fortschritt beginnt mit der (Er)kenntnis

Wir leben permanent unter einer Glaskuppel und von oben wird geherrscht. Nun scheint aber wirklich keiner zu wissen, wer die eigentliche Regierung ist. Ausschließlich alle Länder der Welt sind dem Reden nach permanent verschuldet. Das schließt erstmal darauf, das jedes Land dem gleichen Raubrittertum unterlegen ist. Wer das Geld hat, hat die Macht. Wer die Rohstoffe besitzt und eine starke Armee hat die Macht. Wer die Regierung und die Wirtschaft lenkt, hat die Macht über die Menschen. Die Gesellschaft muss sich die Möglichkeit erfüllen, über ihre Währung selbst zu entscheiden und deren den Wert beizumessen. Der Staat und die Gesellschaft müssen eigens von der Geldschöpfung profitieren, das würde bedeuten, dass das Monopol der Geldentstehung ausschließlich auf staatlicher/gemeinschaftlicher Ebene bestehen darf. Zinsen wären dahingehend unmöglich und unrechtmäßig.

Die Situation ist doch die, das nicht mal die Regierungen der Staaten an sich die tatsächliche Hoheit über die Veräußerung der Währungen (das meiste Geld ist Giralgeld) haben, das wird doch überaus deutlich. Das wird schon dahingehend klar, dass der Staat selbst dazu verpflichtet ist Kredite (Ausgabe von Staatsanleihen zu einem Zins) aufzunehmen, um teilweise seine Ausgaben zu decken, vor allem aber die Zinsschulden zu begleichen. Es wurde ein internationales Währungssystem etabliert, dass grundlegend außerhalb der Macht von Regierungen oder Gesellschaften steht. Die Zinsen für die Kredite in „staatliches“ Geld kommt nicht der Allgemeinheit zu gute, sondern ausgewählten Banken, die untereinander ein Kartell bilden. Somit ist man auch in einer Inflation gefangen, die freilich von Regierungen unterstützt wird, weil das den eigenen Lebensstandard erhöht. Die Preise werden diktiert. An einer durch die Zentralbanken plus Regierungen geforderten Inflation von 2% jährlich, wird das Raubrittersystem überaus deutlich. Davon profitieren vor allem Banken, Manager, Wirtschaftsriesen und Politiker durch ihre Pensionen, Diäten und Extraleistungen. Denn vor allem bringt das auch höhere Steuereinnahmen, während der gesellschaftliche Fortschritt aber stagniert. Nun, Geld ist genug vorhanden, es beherrschen und besitzen nur die Falschen.

Wenn ein Geringverdiener die nötigsten Grundlagen zum Leben kaufen muss, die der Inflation übermäßig unterliegen, hat der partizipierte Berufspolitiker oder Wirtschaftsboss ein vielfaches dieses Betrag zusätzlich zur Verfügung, mit dem er sich Dinge kaufen kann, die eher deflationär sind und seinen Wohlstand noch erhöht.

Vor allem über die Gläubiger einer Gesellschaft, die Eigentümer der Staatsanleihen, denen man permanent Tribut (Zinsen) zahlen muss, findet man ziemlich wenig bis gar nichts. Das hat System, denn allen voran findet hier ein System statt, das in seiner Gänze abgelehnt werden würde, wenn man nur darüber besser Bescheid wüsste. Die regierungsnahen Verwaltungen weigern sich permanent die Gläubigerstruktur herauszugeben, so dass man sich einen Überblick darüber verschaffen könnte, von wem man tatsächlich regiert und ausgenommen wird, wer horrende Steuergelder sich zu eigen macht. Forderungen der Menschen nach Mehrausgaben und Investitionen ohne der Gesellschaft die Hoheit über die Finanzierung zuzusprechen, unterstützen diese negative Entwicklung der Vermögensverteilung und des gleichzeitigen Ausraubens der Gesellschaft.

Zum Schluss der Hinweis zum nachdenken, das die Gesellschaft Mensch als Herrschende Spezies=Elite der Natur das gleiche Herrschaftssystem zwischen den Menschen auch über die Tierwelt führt nämlich Herrschaft über die Tiere zu übermäßigen Vorteilsnahme.

Man muss sich wandeln zu einer Wissensgesellschaft anstatt einer Geldgesellschaft. Wenn man bedenkt, was an Ressourcen und Wissen brach liegt, sind gerade dort immense Fortschritte möglich. Wenn man das Wissen hat, kann man mit viel weniger mehr bewirken.

Marcel L.

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