Der Kampf ums arktische Meereis

oder doch nur Wirtschaftsinteressen

Es gibt viele Theorien dem Klimawandel entgegenwirken zu können, wobei nicht mal bewiesen ist, ob das überhaupt erfolgreich sein kann. Oder gar nur im entferntesten sinnvoll ist. Nichts desto trotz sollen Konjunkturpakete in Milliardenhöhe gefahren werden, so beschlossen auf der Pariser Klimakonferenz, um den propagierten „menschengemachten Klimawandel“ entgegenzuwirken.

So könnten beispielsweise, wenn es nach den Theorien einiger Wissenschaftler geht, windkraftbetriebene „Eismaschinen“ die Eiskappe in der Antarktis wieder verdicken, um so dem Abschmelzen der Polkappen durch den Klimawandel entgegenzuwirken. Sicherlich Fakenewscharakter, doch diese Überlegungen scheinen tatsächlich ernster Natur zu sein. So könnten jährlich elektrisch betriebene Pumpen, so rechnet man, ungefähr 1 Meter Meereis wieder herstellen. Dabei soll durch unzählige dieser Pumpen (zwischen 10 und 100 Millionen werden genannt) Wasser über das Meereis während des Winters gesprüht werden, um die Eisschichten grundlegend wieder zu verdicken. Die Eisschichten des arktischen Meereis sollen die Sonneneinstrahlung reflektieren, um so eine stärkere Erwärmung der Erdoberfläche zu verhindern. Grundlegend mag die diskutierte Vorgehensweise dahingehend sinnvoll erscheinen, doch passt das gesamte Konzept keinesfalls in die Strategie, das CO2 und andere Treibhausgase für die globale Erwärmung verantwortlich zu machen. Denn dann würde man sich nur im Kreis drehen. Nicht mal überhaupt lassen sich ernsthafte und vernünftige Absichten dahinter erkennen. Es widerspricht allgemeiner und weit verbreiteter Thesen komplett. Die Produktion würde über 100 Millionen Tonnen des verhassten Klimagas CO2 freisetzen. Die Kosten dafür wären ebenfalls utopisch. Die angepeilten 5 Milliarden $, die das Projekt kosten würde, wären aber grundlegend nicht überverhältnissmäßig heißt es. Dieses Projekt würde den Angaben zu Folge die komplette Stahlindustrie allein in den USA beanspruchen. Zuzüglich unzähliger (die Hälfte aller weltweit) Containerschiffe, die die Vorrichtungen an ihren vorgesehenen Platz bringen würden. Der Schadstoffausstoß und die Umweltbelastung in ihrer Gesamtheit wären ebenfalls katastrophal. Anhand derart Denkweisen sollte klar werden, dass die menschliche Vernunft grundlegend abgegangen ist. Sowas ist natürlich nicht ernstzunehmen, zeigt doch aber nur, worauf das alles hinausläuft. Über die Maßnahmen die Klimaerwärmung zu begrenzen, sollen erstmal grundsätzlich Wirtschaften ihre Stärke behalten, die Einnahmen des Staates grundlegend erhalten bleiben, ausgebaut und sämtlicher Lobby zugearbeitet werden. Anderes kann man leider zur Zeit nicht erkennen, denn um die Erde und die Lebensverhältnisse darauf zu schützen, müsste man grundlegend erstmal an anderer Stelle beginnen, ohne ausschließlich Profite und Wohlstand dahinter zu erspähen.

Wahrscheinlich ist es ein Konkurrenzkampf der Meistbietenden. Andererseits nämlich könnten schon Riesen der Öl- und Gasindustrie warten, um Gebiete, die bisher eisbedeckt und nicht in der Form zugänglich waren, zu erschließen. Schon heute sind Großkonzerne in der Arktis unterwegs, und fangen an die Gebiete, in denen das Eis bereits abgeschmolzen ist, zu erkunden und fossile Brennstoffe zu fördern. Rückschlüsse und -wirkungen auf die Natur und die Umwelt sind meist katastrophal. Allein aus diesem Grund hat die Debatte oftmals die völlig falschen Grundlagen. Ist die Erde in einhundert Jahren nicht mehr bewohnbar, aufgrund von Umweltzerstörung weltweit und an annähernd jedem Ort, spielt es keine Rolle mehr ob es 2 Grad im Durchschnitt wärmer ist oder etwa kälter als noch vor einem Jahrhundert oder heute. Das spielt wahrlich und tatsächlich eine Rolle in einem angenehmen Lebensraum für Mensch und Tier. Die Debatte der Treibhausgase beinhaltet kaum Hinweise und Gefahren bezüglich genannten Resultaten in Sachen Boden- und Umweltzerstörung des modernen industriellen Zeitalter. Müll und Abfälle, wo man nur hin sieht. Der Energiehunger der modernen Welt lässt kein Stück Natur unberührt, in dem irgendetwas nur ansatzweise zu holen gäbe. Das soll im übrigen auf beide hier aufgezeigte Gruppen zutreffen. Letztendlich versucht jeder seine Pfründer zu sichern, die Politik verteilt und profitiert. So nur scheint die Realität zu sein. Die grundlegende Diskussion gehört auf andere Grundpfeiler gestellt.

Marcel L.

Quellen:

https://wattsupwiththat.com/2017/02/18/five-trillion-dollar-plan-to-save-the-arctic-ice/

http://news.nationalpost.com/news/canada/save-the-arctic-with-5-trillion-of-floating-wind-powered-ice-machines-researchers-recommend

http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/2016EF000410/epdf

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