Der Politische Zerfall der DDR

Die DDR ist vielmehr politisch zusammengebrochen, als es wirtschaftliche Gründe gewesen sein sollen, die von jeglichen Seiten immerwährend hervorgebracht werden. Es waren politische Repressionen mittels Überwachung und Zwang, politische Reisebeschränkungen der Bürger, die zu einer großen Unzufriedenheit geführt haben. Vergleichen sie es mit der früheren und heutigen BRD, auch hier gab/gibt es wirtschaftliche Unzufriedenheit der Bürger, welche am Steigen ist. Es besteht ein enormer politischer und gesellschaftlicher Missstand und Unmut. Denkt oder vermittelt dazu jemand, die BRD wird pleite gehen? Nein, der Großteil kennt die Zustände aus eigener, also direkter Erfahrung, und wenn es zusammenbrechen sollte, dann weiß er primär aus politischen Gründen. Deshalb können die Bürger der alten Bundesländer die Gründe des „Zusammenbruchs“ nicht richtig einordnen, weil sie es verfälscht von den eigenen Propagandamedien „gelehrt“ bekommen.

Zusammengebrochen ist in dem Zusammenhang auch irreführend und pure Propaganda. Dazu darf angemerkt werden, dass die DDR die gleiche führende wirtschaftliche Rolle in dem RGW hatte, wie die BRD in der EU. Willkommene und langfristig, auch seitens der BRD, hingewirkte Übernahme ist diesbezüglich überaus treffender. Oder hat jemand gehört, dass die wirtschaftlich schlechter gestellten Staaten, wie die Tscheslowakei, Polen, Ungarn, Rumänien oder dergleichen zusammengebrochen sind? Nein, gäbe es damals nicht die Historie eines früheren Gesamtdeutschland (Deutsches Reich) und die BRD plus Imperium USA hätten kein eigennütziges Interesse an einem immer vorangetrieben wiedervereinten Gesamtdeutschland und eigener Vergrößerung durch DDR/Ostgebiete, hätte die DDR unter welchen Namen auch immer, wohl allein weiter existiert/existieren müssen, wie die bis heute weiter existierenden Ostblockländer. Denn die gibt es ja noch als selbständige Staaten. Wobei im Fall der DDR hauptsächlich Interessen der Vergrößerung der BRD als guten Verbündeten (VASALLEN) der Imperiums USA, der Besatzungsstatus beider Länder sowie die Alliierten die Übernahme erst zuließen/wesentlich bestimmten.

Richtig ist, zusammengebrochen ist der Ostblock, bestehend aus RGW (Rat für gegenseitige Wirtschaftshilfe als Wirtschaftsbündnis, vergleichbar EWG) und Warschauer Pakt (militärisches Verteidigungsbündnis) und die imperiale Macht der Sowjetunion/Russland. Die Sowjetunion bzw. Russland als Staat selbst aber auch nicht. Wohl gab es in der DDR marode Substanz, diese gab es jedoch in der BRD genauso mit stetig steigender Tendenz, sogar laut eigener Staatspropaganda. Und schauen sie sich mal in anderen Ländern um, dagegen war die DDR noch solide. Nur eben marode ist noch pleite, genauso wenig wie verschuldet nicht pleite bedeutet, was aber mittels Propaganda der Westmedien beides zusammengenommen als Pleite deklariert wurde. Demnach ist/wäre die ganze Welt „pleite“, heute mehr denn je (sieht extrem gewachsener Weltverschuldungsstand)! Primär diente und dient das Thema Verschuldung, Pleite etc. immer mehr „Wachstum“ des jeweiligen imperialen Systems/Gebietes durch Länderübernahme, Einverleibung und Ausrauben der „Feindstaaten“ nach dem System: Einnehmen, Ausrauben und Weiterziehen. Nur so hat bisher jedes Weltimperium auf Kosten der vereinnahmten Länder gelebt bis es systembedingt untergeht.

Die Masse aber lässt sich von der jeweiligen gesteuerten Propaganda „informieren“ ohne damit das Thema Pleite, Staatsverschuldung, Sanktionen, Protektionismus, wirtschaftlicher und militärischer Druck (Aufrüstungszwang bindet Ressourcen und auf Kosten des gesellschaftlichen Wohlstands, es sei denn man lässt für sich von den Übernommenen schaffen) sowie Geldsystem als Mittel zum Kapitalentzug und -kontrolle imperialistischer Bestrebungen zu verstehen.

Also „Pleite gehen“ kann verschiedene Ursachen haben, wie jeder leicht selbst an Hand dem Privat- und Geschäftsbereich nachvollziehen kann. Das ist bei Staaten nicht anders. Wenn die Ausgaben die Einnahmen übersteigen, was fast ausnahmslos jeder Staat der Erde praktiziert, anhand stetig steigender Staatsverschuldung für jeden erkennbar, und kein neues Geld beschaffbar ist, oder auch ein Partnerland nicht pünktlich bezahlt bzw. nicht kann, kann zu dessen Zahlungsunfähigkeit führen.

Uwe L.

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