Der Streit ums Klima

Die Kontroversen bezüglich der allgemeinen Thesen über einem vom Handeln der Menschen stark beeinflussten Klimawandel, schlagen mittlerweile erneut große Wellen. Ausschlaggebend dafür scheint doch die Tatsache, dass die Menschen immer tiefer in die Tasche greifen müssen für Programme und Beschlüsse, die auf derart schwammigen und mit Nichten bewiesenen „Fakten“ beruhen sollen, aber für viele keinen Nutzen dahingehend und wenig Vorteile erkennen lassen. Die Ehrlichkeit in dieser Debatte fehlt grundlegend. An allen Ecken unseriöses Verhalten. „Climagate“, dessen Enthüllungen ebenfalls große Wellen geschlagen haben, später von offizieller Seite selbstverständlich relativiert, legte damals schon nahe, dass große Teile der Daten von wissenschaftlicher Seite manipuliert wurden, andere der Öffentlichkeit vorenthalten werden sollten, darüber hinaus Kritiker keinen Einfluss zu erlauben. Viel der Skepsis vieler Menschen mag allein schon darauf begründen.

Nun legt ein angeblicher „Whistleblower“, im Grunde ein Mitarbeiter der NOAA im Ruhestand, namens Bates, der eben für die wichtigste Behörde der Erstellung anführender Klimadatensätze der USA und weltweit tätig war, offen, dass sämtliche Daten, auf denen das Pariser Klimaschutzabkommen beruht, unzureichend wissenschaftlich untersucht oder grundlegend dem gewollten Ergebnis dienlich selektiert wurden. Klar veröffentlichen diejenigen Involvierten meistens ihre Erkenntnisse, vielleicht auch eigenes Fehlverhalten immer erst dann, wenn die Pensionen gesichert sind, doch im Grunde scheinen diese Hintergründe der Aussagen real, aber auch nichts Neues. Bestätigen nur das was jahrelang die Debatten füllten. Das ist natürlich Wasser auf die Mühlen der sogenannten „Leugner“ der Theorie, dass der Klimawandel im hohen Maß durch den steigenden CO2 Ausstoß der industrialisierten Gesellschaft hervorgerufen wird. Wundert es. Die Wissenschaft scheint ein wenig um ihren Ruf zu bangen. Schon deshalb bekämpft man anscheinend jegliche kritische Stimmen. Persönliche Anfeindungen sind auch hierbei keine Seltenheit. Nein, grundlegend sollte man doch unterscheiden. Die Wissenschaft ist nötig und weiten Teilen von essentieller Bedeutung. Letztlich sollte die Kritik aber eher an die Stellen gerichtet sein, die prinzipiell die Wissenschaften in einen solchen Verruf bringen, anstatt berechtigte Skepsis an aktuellen Klimabeschlüssen und deren Grundlagen zu verunglimpfen.

Bis heute stehen keine stichhaltigen Indizien bereit, die das CO2 in der Weise mit einer Klimaerwärmung in Verbindung bringen könnte, wie es stets im ersten Satz jedes Artikel behauptet wird. Gegenteilig wird all zu oft nahe gelegt, dass die Erwärmung des Klimas der CO2 Freisetzung vorausgeht und die letzten Jahre, trotz einer Erhöhung des CO2 Ausstoßes keine starke Erwärmung des Klimas festzustellen ist, wie man den Menschen in Angstszenarien versucht weiß zu machen. Selbstverständlich schlussfolgert der einfach denkende Mensch daraus eine Täuschung.

Nun kann man sich selbst sein Gedanken darüber machen, ob es als „CO2 Lüge“ bezeichnet werden darf, wenn man davon ausgehen muss, dass die Fakten vorsätzlich dahingehend gefälscht werden, dass man das „richtige“ politische, wie auch wirtschaftliche Ergebnis für einige „Auserwählte“ Kreise zu Papiere und großflächig in die Medien bekommt, dass auch der letzte noch der politischen Agenda folgt. Lügen tut man in Wissenheit und mit Vorsatz. Das mag sein. Große Teile der These Beteiligter, die sich dem anschließen, CO2 sei grundlegend verantwortlich für die Erderwärmung, mögen schon wissen, das diese Annahme und strickte Behauptung auf sehr wackeligen Beinen steht. Aber auf grundlegenden politischen Interessen basieren.

Marcel L.

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