Der Untergang des römischen Reichs

Die Staatsschuldenkrise beendete damals die Römische Republik. Eine Schuldenkrise führte zur Diktatur und letztlich zum Schuldenausfall.

Die Schuldenkrise korrelierte mit einer separatistischen Bewegung. Ein Bürgerkrieg zwischen der römischen Republik und anderen italienischen Städten führte zu Völkermord. In Zeiten von Krieg wurde die Geldmenge drastisch erhöht. Das Resultat des Aufruhrs war die Diktatur, in der man versucht hat über die Erhöhung der Geldmenge die Schuldenkrise in den Griff zu bekommen. Es war der innere Konflikt der elitären Gruppierungen, der das römische Reich letztlich beendete.

Derweilen kann man auch in Europa eine separatistische Bewegung erkennen. Auch in den USA werden separatistische Bewegungen zunehmen, verbunden mit ein ausbrechender Konflikt zwischen rechts und links nach den Wahlen im November. Gewählt werden am 6. November 2018 alle 435 Mandate im US-Repräsentantenhaus. Wir erleben nichts anderes als den elitären Konflikt der einzelnen Parteien auf den Rücken der einfachen Leute. Am Ende des Krieges im römischen Reich stand der Staatsbankrott. Die Zinssätze lagen damals bei 12 %. Die Regierung geriet damals in Verzug ihrer Schulden, woraufhin die Schulden deflationiert wurden, d.h. 75% aller Schulden wurden erlassen, was im Umkehrschluss schlicht Enteignung bedeutete. Im römischen Reich war politische Korruption ebenso weit verbreitet. Auch damals war es ein elitärer Konflikt zwischen den Oligarchen und neu etablierten Politikern „des Volkes“. Menschen wurden angezogen, die unter der etablierten Politik enteignet wurden. Die Regierung griffen ihre eigenen Städte an, um ihre Macht zu behalten. Die eigenen Armee zerstörten die eigenen Städte. Die Oligarchen waren nicht bereit ihre Macht einfach abzugeben. Auch damals wurde daraufhin ein Überwachungsapparat installiert, der die Macht sichern sollte. Der Untergang Roms war scheinbar auch dem dekadenten Lebensstil seiner Machthaber zu verdanken, die einen wirtschaftlichen Niedergang zu verschulden hatten.

Marcel L.

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