Die Gesellschaft wird dümmer

Eine interessante, aber auch sehr fragwürdige Studie aus Island soll beweisen, dass die Menschen tatsächlich immer dümmer werden, wenn auch nur minimal. Ausschlaggebend hierfür sei ein Rückgang von Genen zwischen 1910 und 1975, die die Menschen normalerweise veranlassen würden mehr Zeit in ihre Bildung zu investieren. Die Überprüfung erfolgte über eine Datenbank mit über 100000 Personen. Dutzende Genvarianten wurden dabei geprüft, in wie fern diese das Erreichen von Bildung beeinflussen. Über den Zeitraum von 65 Jahren wurde tatsächlich ein leichter Rückgang festgestellt. Die Gene, die an der Bildung beteiligt sind, beeinflussen demnach auch die Fruchtbarkeit. Auf deutsch gesagt schlaue Menschen hatten tatsächlich weniger Kinder. Dennoch war der Rückgang des durchschnittlichen IQ sehr gering und lag nur bei 0,04 Punkten.

Die Genetische Wirkung auf den IQ wird aber größtenteils durch das soziale Umfeld überlagert, muss zur Vollständigkeit dazu angemerkt werden. Außerdem ist es heute Menschen möglich viel mehr Jahre in Bildung zu investieren als noch beispielsweise vor 100 Jahren. Zukünftige Trends sind trotzdem schwer vorherzusagen, da man im Grunde nicht weiß welche Veränderungen die Kultur und Gesellschaft bringen wird. Vor allem technische Veränderungen machen die menschliche Intelligenz vielfach nutzlos.

Allerdings können selbstverständlich auch Veränderungen in der Bildung genetische Effekte erzielen. So stieg der IQ zwischen 1932 und 1978 um knapp 14 Punkte an, da technologische und sozioökonomische Veränderungen die Bildung im Massenmaßstab verstärkten.

In der Studie wird aber auch betont, dass man nicht denken solle, die gesamte Bildung wäre genetisch vorgegeben und lernen in der Schule helfe nichts, das wäre völlig falsch anzunehmen.

Eine andere Erklärung wäre aber auch, dass je wohlhabender eine Gesellschaft wird, desto weniger Nachkommen sie hat. Die Geburtenrate sinkt. Auch da sollte der Ansatz liegen, befürchtet man in ärmeren Ländern eine Überbevölkerung. Was im Grunde wiederum eine Auswirkung der Ungleichverteilung ist. Ärmere Völker haben nun mal mehr Kinder, weil diese für den kompletten Unterhalt für die Familie zuständig sind, sowie später für die Pflege ihrer Eltern. In unserer neuen Form des Sozialismus hätte der Staat und die Regierung die Einheit der Familie ersetzt. Die Mütter unter 30 sind in ihrer Zahl heute deutlich in ihrer Anzahl zurückgegangen. Frauen werden angehalten Karriere zu machen. Die völlig übertriebene und realitätsferne Genderdiskussion tut ihr übriges um die Gesellschaft in eine bestimmte Richtung zu zwingen. Eben das sind die Charakteristika einer derart neuen Gesellschaft.

Eine große Nebenwirkung der fehlenden Intelligenz wäre in wohlhabenden Nationen, bei Nahrungsmittelknappheit wäre man kaum in der Lage sich selbst zu versorgen. Da ganz einfach viele Aufgaben in einer wohlhabenden Gesellschaft verschwinden, die in anderen Gesellschaften üblich sind und von klein auf angelernt werden. Je reicher eine Gesellschaft wird desto mehr werden die Menschen in ihren Fertigkeiten und Fähigkeiten entlastet. Je weniger man mit seinen eigenen Händen schafft und umgeht, desto weniger Intelligenz entwickelt sich. Auch dies kann zum Sturz von Imperien und Nationen führen.

Aufschrecken sollte schon heute die Tatsache, dass viele Jugendliche, die die mittlere Reife abgeschlossen haben, kaum noch ohne Taschenrechner zum Rechnen in der Lage sind oder den berüchtigten Dreisatz in seiner Anwendung verstehen.

Marcel L.

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