Die ideologische Zukunft

Täuschend echte Abgasdebatten

Kaum einer hat nicht das Bedürfnis ein schnelles Auto zu fahren, mit guter Beschleunigung, hochwertigen Materialien verarbeitet, Klimaanlage um den sommerlichen Temperaturen beim Fahren zu entkommen, elektrischer Komfort und technische Features ohne das man selbsttätig sich allzu schwer anstrengen müsste. Oder vielleicht noch mehr Platz und Raum, obwohl man mit kleinen Ausnahmen ganzjährlich allein über die Straßen tourt. Freilich gibt es kaum noch eine Möglichkeit schlichte Technik zu kaufen, einfach in der Bedienung und lange haltbar. Doch fühlt man sich eben in dieser Entwicklung auch all zu oft wohl, ohne das man darauf verzichten würde. Außerdem ist Technik im „Trend“, früher sagte man „hip“ und außen vor bleiben möchten man, der Werbeindustrie sei dank auch nicht, es sei denn die persönlichen und finanziellen Umstände lassen nichts anderes zu. Dann bietet aber die „gutmenschliche“ Bank von nebenan immer noch ein Vorschuss als Kredit an, mit dem man sich dann über beide Ohren überschulden kann, um die andere(n) Seiten bestmöglich zu bereichern. Auch baut darauf die komplette staatliche Ordnung.

Aber Konsumverzicht heißt doch weniger Wohlstand für alle, resultierend aus dem Wegfall zahlreicher notwendiger Arbeitsplätze, so wird immer gesagt. Dabei ist alles eine Frage der Zufriedenheit und des angemessenen, sowie persönlichen Lebensstandards, aber auch dessen der Gesellschaft im Allgemeinen. Gesellschaftliche Standards haben sich teilweise schon zu wirklichen Problemen gepuscht. Das meiste ist Luxus, über dessen Notwendigkeit man sich tatsächlich streiten könnte. Der technische Fortschritt ist nun mal auch größtenteils der „Verbrennungsmotor“ unseres System und auch leider anders verstanden der unseres Planeten, auf den aber keiner so richtig verzichten will, weil man bei jedem neuen Kilometer fest daran glaubt, der Gesellschaft wieder einmal ein Stück weit Vorteil und Nutzen gebracht zu haben. Sich damit gut fühlt. Dabei scheint es aber tatsächlich so, daß wenn man irgendwann an einem recht zufriedenstellenden Punkt angelangt sein könnte, schlicht nichts mehr drumherum gibt, so dass man sich zurücklehnen darf um das Erreichte zu genießen. Was letztendlich aber sowieso nicht gewillt zu sein scheint. Denn, wenn man nicht beschäftigt ist, kann man doch kaum zufrieden sein, ja, muss man sogar ein schlechtes Gewissen haben. Ist es nicht so? Faul sind doch nur Hartz4ler und Griechen.

Es ist die unendliche Zukunft, weil aus allen Nutzen auch erhebliche Kosten entstehen, Kosten für die Umwelt, für die Tierwelt und Kosten für die Gesellschaft. Der Fortschritt von morgen ist übermorgen schon längst überholt. Das wird immer so bleiben. Nun bringt jeder Fortschritt auch Nachteile mit sich, was dem Konsumenten stets vorenthalten wird und selbst auf diese Ideen zu kommen ist heute schon kaum mehr realistisch. Es wird nie das Optimum geben, weil der Mensch grundlegend unzufrieden und vor allem schnelllebig ist. Das sollte man sich auch bewusst sein. Bei allem, was noch kommt, wird Energie verbraucht und die Bilanz wird auch niemals eine Positive sein, rückwirkend schon gar nicht. Weil eben auch kaum jemanden genügsam mit dem ist, was er hat. Die tatsächliche Energie der Herstellung über die Lebenszeit umfänglich ausnutzt, und vorher sich der Langlebigkeit wirklich zu bemühen. Die Armen schauen auf die Reichen, die Menschen schauen auf ihre Nachbarn. Das Denken spielt sich von unten nach oben oder von rechts nach links ab. Jeder will besser als der andere sein, jeder will auf keinen Fall weniger besitzen.

Und jeder will Recht haben. Die Debatte um die Zukunft des Automobils wird daher ebenfalls größtenteils ideologisch geführt, ohne die wirklichen Probleme zu erörtern und wirklich geeignete Maßnahmen zu verbreiten. Vor allem nicht um irgendwelche Einbußen bereit zu sein hinzunehmen. Energie kommt in unzähligen Formen vor, Energie steckt in allen, was uns bewegt oder was wir täglich konsumieren. Das würde bedeuten, wir müssten unsere Lebensweise dahingehend umstellen, grundlegend weniger Energie zu verbrauchen. Und nicht einfach die gleichen Mengen, nur in anderen Formen, so dass wir aber unser Wohlstandsbedürfnis wieder und wieder, letztendlich aber ohne wirklich ökologischen Zugewinn, befriedigen können.

Vor allem auch auf sinnvollen Grundlagen und mit einem tatsächlich Umwelt und gesellschaftlich fördernden Konzept. Man hat tatsächlich das Gefühl einer gewissen Konzeptlosigkeit, nur wieder mal der eigenen Vorteile bedacht. Auch an dieser Stelle wollen viele ihren Wohlstand nicht aufgeben, führen lieber Scheindebatten, bei denen das Volk wiedereinmal erfolgreich in 2 Lager geteilt wird und sich grundlegend in durchaus unsinnigen Debatten zu verstricken. Auf Grundlage einer völlig streitbaren Klimadebatte, in der längst nicht die hauptsächlich verbreiteten Umstände tatsächlich festzustehen scheinen. Außer das es eben einen Klimawandel gibt, Veränderungen in der Sonnenaktivität und einiger Zustände auf der Erde selbst, beispielsweise das Wandern der Pole. Das das aber grundlegend auf den fest propagierten Lebensweisen der Menschen selbst basiert, ist mehr als ungewiss und letztlich auch unmöglich. Tatsächlich scheint man sich in einem ganz natürlich Entwicklung zu befinden, die es zwangsläufig möglich macht die Erde in ferner Zukunft eisfrei zu erleben. Auch wenn die Menschen sich nach der politische Agenda richten sollten, ändern wird man an festen natürlichen Umständen nichts. Was dennoch beeinflussbar ist, ist der Umgang mit der Umwelt und der Natur in seiner Grundsätzlichkeit, natürlich Strukturen zu erhalten, den Einsatz von Pestiziden und giftigen Hormonen zu vermeiden, der zu Artensterben führt, die Böden auf Sicht unfruchtbar macht. Müll zu vermeiden, der die Meere unbewohnbar macht. Ja auch weniger, aber grundsätzlich sichere Energie zu produzieren. Auch die Globalisierung spielt hierbei eine Rolle. Regionale Produkte sind deutlich umweltfreundlicher. Es fehlt grundlegend die politische Ehrlichkeit, daher die Glaubwürdigkeit. Diesem System fehlt das Potential tatsächlich vertrauenswürdig zu sein und die Politik spielt eine Hauptrolle hierbei.

Wir müssen die täglichen Gründe für immer neue Kriege loswerden. Kriege um Öl, Treibstoff, den Antrieb der Wirtschaft. Das ist auch völlig richtig. Natürlich brauchen wir auch saubere Luft zum Atmen, doch ist das nur mit Hilfe eines grundlegenden anderen Bewusstseins möglich. Vor allem brauchen wir eine Politik, die tatsächlich der Zukunft einen Nutzen hat, nicht nur unehrliche Debatten führt, die sich nach dem es von dem Menschen wieder vergessen wurde, ins Gegenteil verkehrt. So war mal vor ein paar Jahrzehnten von einer Abkühlung der Erde die Rede, mit der man ähnliche Maßnahmen begründen wollte. Man wird das alles es nicht allein schaffen, in dem man einfach nur dem Rohstoff Öl den Rücken kehrt, da gehört schon ein wenig Realität und Anstrengung in andere Richtung auch dazu. Alles eine Frage der Aussichten auf Profite. Kriege um Reichtum und Wohlstand gibt es seit jeher. Große Rohstoffvorkommen sind die Grundlage unserer materialistischen, kapitalistischen Gesellschaft, und das in jeglicher Hinsicht. Vor allem ist die Automobilität mit Hilfe des Verbrennungsmotor letztlich nur ein geringer Bruchteil unserer Umweltbelastung, aber für eine gesellschaftliche Debatte, über was diese auch immer hinwegzutäuschen möchte, um sogar vielleicht andere, korruptere Interessen zu bedienen, eine sehr sehr Effektive, weil es im Grunde jeden (zweiten, der Auto mit Dieselantrieb fährt) betrifft. Tatsächlich gibt es Stimmen, die sprechen beim propagierten Klimawandel von einer sozialistischen Agenda der Politik, was keinesfalls undenkbar ist, mehr noch wahrscheinlich. Denn in der Politik war noch nie das drin, was nach außen hin dargestellt wird. Es ging noch nie vordergründig um den Schutz des Planeten und seiner Bewohner.

Marcel L.

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1 Kommentar

  1. Das Auto bekommt Super plus, das Kind Ritalin.
    Das Auto wird Sonntags gepflegt und ausgefahren, das Kind wird vor den PC/TV gesetzt.
    Über die Probleme des Autos wird disskutiert, über die der Kinder wird geschwiegen.
    Wenn ich die Worte von Nikola Tesla die er vor über 100 Jahren über das Verbrennen von fossilen Brennstoffen zur Energiegewinnung ausgesproche hat wiederholen darf: So lange wir fossile Brennstoffe verbrennen um damit energie zu gewinnen und Autos damit anzutreiben, stehen wir evolutionstechnisch noch hinter den Schimpansen!
    Ja Marcel, Scheindebatten für Scheinmenschen, passt doch, oder?
    LG an alle!

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