Steuern nach oben bitte!!!

Die Politik scheint jegliche Vermögenswerte ausschließlich für sich zu beanspruchen und fühlt sich in der Position jede noch so kalte Enteignung treist zu rechtfertigen. Letztlich abseits der generellen Aufmerksamkeit auf den Weg zu bringen. Geht es nach politischen Amtsinhabern, sowie eng verbundene finanzpolitischen, zugleich über allen Maßen korrupten Strukturen und Institutionen, haben die Menschen ohne staatlichen Einfluss und Anteil, keinerlei Anrecht auf jegliche (eigens hart erwirtschafteten) Vermögenswerte. Privateigentum ist für die politische Führung letztlich völlig obsolet und nicht existent. Gerade dieses größte Problem und diese direkte Gefahr sollte doch eine große Ablehnung für gegenwärtige, neuzeitliche politische Systeme vorbringen, die ausschließlich andere Personen für ihr völliges Versagen und von Eigeninteressen gesteuertes Verhalten bezahlen lassen. Der schaffende Bürger ist nichts anderes als der Dummkopf, der letztendlich für die Zeche aufkommen soll, an der man sich zuvor als Politiker, Großbanker oder auch Konzernspitze luxuriös bereichert hat. Dabei spreche ich zur Finanzierung des Gemeinwohl gar keine steuerlichen Abgaben ab, doch dient gerade die individuelle Abgabenleistung der arbeitenden Schicht der größtmöglichen Umverteilung nach ganz oben.

Der genügsame, untergebene Bürger bezahlt Steuern und Abgaben doppelt und dreifach auf privates Eigentum und Vermögenswerte, hinterfragt kaum. Zu Beginn wird man dem Betrag der Einkommenssteuer beraubt, danach Steuern auf Konsum (Grunderwerbssteuer, Mehrwertsteuer, Ökosteuer etc.) der mit bereits versteuerten Geld realisiert wird und folglich nochmal eine Art Nutzungsgebühr für sämtliche Eigentümer (Grundsteuer, Schenkungssteuer). Sogar nach dem Tod kassiert der Staat bereits hoch versteuertes Einkommen oder Erträge erneut ab. Ja die Steuereinnahmen sprudeln, der Bürger soll jubeln, unbemerkt davon, dass gerade er es ist, dessen tatsächliches Nettoeinkommen zusehends schwindet. Unzählige Menschen des gleichen Ursprungs vom enger geschnallten Gürtel erdrückt werden.

Seit geraumer Zeit nun wirft der IWF Pläne in die hohe Politik, eine 10%ige Steuern auf Vermögen zu erheben, um die Staatsschulden zu reduzieren und damit die Krise zu entschärfen. Die europäische Schuldengemeinschaft soll das marode System noch weiter finanzieren, so dass sich die Profiteure dieses Verschuldungsdramas noch ein wenig weiter an den eigentlich doch leeren Trögen bedienen können. Lässt sich doch aber gerade auch mit Schulden sehr gutes Geld verdienen. Gerade deswegen wäre es vermessen zu denken, Schulden wären permanent und für jeden schlecht. Nein nur für diejenigen, die keinerlei Schuld haben, aber für dessen der anderen mit aufkommen müssen, darüber hinaus die Zinslasten auf Kredite und deren Ausfälle mit schultern müssen. Damit sich diejenigen Großbanker leistungslos bereichern können.

10% von jedem Sparguthaben der Bürger könne die Verschuldung auf Vorkrisenniveau drücken. Dazu ist es auch nötig über jegliches Sparguthaben bescheid zu wissen und mittels Bargeldverbot die Möglichkeiten, finanzielle Mittel vorm Staat zu verbergen, auszuräumen. Des weiteren wurde ein Austausch von Kapitalflüssen beschlossen, woraus auch eine inländische Besteuerung von ausländischen Kapital erfolgt, um wirklich jede Möglichkeit zu nutzen, an willkürliche Steuergelder zu gelangen.

Seit Jahrzehnten machen die Regierungen Schulden, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, wer für die Schulden haften muss, oder die Schulden überhaupt irgendwann zurückzuzahlen. Bisher scheint die Problematik immer in die Zukunft geschoben worden zu sein, in der Hoffnung sich noch permanent auf Kosten des Systems zu bereichern und den versifften Karren von anderen, nachfolgenden Generationen aus dem Dreck ziehen zu lassen. Oder eben unterzugehen. Es wird spannend ob diese Rechnung aufgeht. Schon heute sollte jeder Bürger eine enorme steuerliche Belastung im Zuge enormer staatlicher Verschuldung spüren, die ihre Ursache ausschließlich politisch hat. Staatliche Strukturen, die seit Jahrzehnten völlig über ihren Möglichkeiten und Mitteln haushalten. Große Teile der europäischen Schulden sind erst durch politisch-wirtschaftliche Vetternwirtschaft entstanden, bei dem der normale Bürger sicher nicht berücksichtigt wurde. Letztlich ist dieses System dahingehend wirksam, der Bankenmafia die größten Gewinne zu ermöglichen und die Arbeitskraft der schaffenden Bürger bis aufs Blut auszupressen, um sich am Zinssystem weiterhin aufwandsgering zu bereichern.

Marcel L.

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  • Der staatliche Kollaps

    Das anberaumte stete und zwanghafte Wirtschaftswachstum, vor allem die damit eng verbundene unbegrenzte Schöpfung von Buchgeld (oder Schuldgeld), wird letztendlich seine Tribute fordern (müssen). Die Geldmittel sind heute fast ausschließlich noch durch Schulden und Schuldscheine gedeckt, die letztlich nur ein Zahlungsversprechen in die Zukunft an sich tragen. Alte Kredite werden durch neue Schuldverschreibungen abgelöst, ohne auch nur ansatzweise einer Kredittilgung (Ausnahme Zinstilgung) beizukommen. Vor allem die Regierungen der hochverschuldeten Staaten (annähernd ohne Ausnahme) bedienen sich dieser maßlosen Tugend. Die Schulden, oder dem vorher genannten zugrunde liegend „gerade mal“ (aber in erheblichen Umfang) die Zinsen, müssen durch erhobene Steuern und veräußerte […]

  • Wahlperioden verkürzen

    Entgegen der derzeitigen Forderungen und Pläne, augenscheinlich aller Beteiligten im deutschen Bundestag, (dahingehend scheint man sich wieder mal einig), sollte es eher daran sein, die Wahlperioden zu verkürzen, als auch die Wahlen zu vereinfachen und vor allem die Wahlkämpfe abzuschaffen, somit als demokratisch rückständig und unzweckdienlich entfallen zu lassen, als jene politische „Ruhephase“ der Darsteller auf 5 Jahre zu verlängern. Da der Wahlkampf gefühlt sich sowieso mehr als ein Jahr zäh veranstaltet, tatsächliches politisches Handeln dem Stillstand innerhalb dieser Zeit erlegen scheint, könnte man beispielsweise eine 2 jährige Amtsperiode aller besetzbaren Posten in der Politik, dahingehend (effektiver) gleich zur gesellschaftlichen […]

  • Die Vorherrschaft auf dem eurasischen Kontinent

    Das eurasische Schachbrett – Eine Analyse Um die us-amerikanische Herrschaftsallüren sicherzustellen, gilt es natürlich vor allem auf dem eurasischen Kontinent die Vormachtstellung zu behaupten und auszubauen, so dass die eine Weltordnung etabliert werden kann. Oberflächlich betrachtet mutet der Plan, mit dem vor allem der kürzlich verstorbene Zbigniew Brzezinski aufleuchtete, weniger aggressiv an, als das die politischen Ziele und Handlungen der USA stetig konstruiert, nun mal auch teilweise praktiziert werden. (Anm.: Die angeführten Auszüge und Textpassagen stellen Strategien aus Brzezinskis Buch zur imperialistischen Geostrategie der USA dar.) Sogar von einer „Weltgemeinschaft“ mit fundamentalen menschlichen Interessen und einer wirksamen Zusammenarbeit ist die […]

  • Die politische Agenda schützt keine Menschen

    In den amerikanischen Medien gibt es selbstverständlich erneut Stimmen, die vordergründig eine vom Menschen gemachte Klimaerwärmung für den Hurrikan und die enormen Schäden dieser „Naturkatastrophe“ verantwortlich machen. Dabei scheinen schon bei genauer Betrachtung die Begrifflichkeiten völlig falsch gewählt zu sein, denn was der Mensch als Katastrophe dahingehend bezeichnet, spiegelt ausschließlich sein eigenes und nützliches Bild von der ihm gewillt treu ergebenen Natur wieder, vergisst aber all zu oft völlig natürliche Gegebenheiten und Gewalten, die durch spezielle Wetterlagen, Verschiebung der kontinentalen Platten oder der natürlich Zusammensetzung der Erdkruste einen normalen Ablauf eines komplexen Systems darstellen. Und das seit jeher. Von der […]

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    Mit allen bezeichnenden Vorzügen der Digitalisierung, steigt auch die Gefahr des massenhaften, digitalen Datenmissbrauchs. Eben das sollte bei aller Euphorie für Zukunftstechnologien auch bedacht sein, denn letztlich sollte jeder selbst Sorge dafür tragen, seine persönlichen Daten über Geldgeschäfte, Kontoführung bis hin zum Internetauftritt oder sogar Fahrzeugsteuerung geschützt zu wissen. Wenn dies mit persönlichen und individuellen Einschätzung nicht vereinbart werden kann, ist es nur legitim, sich auch persönlich dem gesellschaftlichen Aufbruch in ein neues Zeitalter zu verschließen, gegebenenfalls Dinge abzulehnen ohne dafür grundlegend verurteilt bzw. zum Gegenteil verpflichtet zu werden. Es sollte jedem frei stehen, sich seiner persönlichen Entfaltung nach, auch […]

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1 Kommentar

  1. Sehr gut auf den Punkt gebracht Marcel,
    das Einzige was man sich täglich wieder und wieder ins Gewissen zurück holen muss, ist die Tatsache dass das Finanz.- und Wirtschaftssytem unter welchen wir leben, leiden und viele von uns aus der südlichen Hämisphere auch sterben, nicht für uns erdacht worden ist, sondern „nur“ für den Machterhalt der Eliten die es durch den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt fast zur Perfektion realisiert haben, aber halt immer nur fast denn, da gibt es eine Macht über uns und Gott sei Dank auch über ihnen, auch wenn sie mittlerweilen so machtkrank sind dass sie sich wirklich selber glauben machen sogar über Mutter Natur zu stehen, man wird in Zukunft sehen ob dies so ist ;-).
    Lang leben die weltweite Steuermafia 🙁

    LG an alle!

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