Die Kreuzigung Jesus Christus

Der Tod Jesus Christus war der Wille seiner Gegner. Jesus Christus war damals ans Kreuz genagelt wurden, auf Drängen der jüdischen Gelehrten und Hohenpriester, weil ihm der Rückhalt aus der Bevölkerung und seiner Jünger gegen seine Feinde gefehlt hat, für sein Vorhaben ein Friedensreich, eine bessere Welt ohne politische Macht aufzubauen.  Sie hatten ihn schlussendlich in seiner Gefolgschaft verraten, weil sie Angst vor den Hohenpriestern und Religionsführern hatten, weil diese ihre Macht in Gefahr sahen durch einen jungen Aufklärer und Visionär. Nur aufgrund der Interessen und der Forderung der jüdischen Priester und Gelehrten wurde Jesus Christus auf grauenvolle Art und Weise hingerichtet. Vor allem weil der römische Stadthalter Pilatus keinen Aufstand mit den Kirchenvorstehern wollte, der ihn seine Macht gekostet hätte, denn er war überhaupt nicht der Überzeugung, dass die Kreuzigung des Jesus gerechtfertigt war. Die Kreuzigung war weder ein Opfer, noch hatte sie die Ursache der Gotteslästerung etc. Im damaligen römischen Reich herrschte weitestgehend Religionsfreiheit, die Kreuzigung war aber eine übliche Bestrafung für politische Zwecke. Man sollte erkennen, was mit politischen Widerständlern und Aufrührern passiert, die sich vor allem gegen das Herrschaftssystem stellten. Die Kreuzigung Jesus war die Strafe einer gesellschaftlichen Unruhe, die die Verantwortlichen befürchten mussten. Es war tatsächlich kein Opfer, das Jesus mit seiner Kreuzigung gebracht hat, wie es von der Kirche seit jeher propagiert wird. Wer so denkt hat schon längst das Gute in der Gestalt des Jesus Christus mit seiner elitären und religiösen Verblendung verraten. Der Tod des Jesus war ausschließlich der Wille seiner Gegner, die Macht der Kirche, des Geldes, über die Menschen zu behalten.

Jesus wollte ein Reich des gemeinsamen Miteinanders aufbauen, ohne diese hierarische Ordnung, die man seit jeher kennt.

Früher wurde in der Kirche auch der Blutopferkult an Tieren gelehrt. Mit der Schlachtung von jungen Tieren wurde den Gläubigen die Vergebung ihrer Sünden zugesprochen, was letztendlich mit der Kreuzigung Jesus Christi auf diesen überging. Von nun an war dessen Tod die Erlösung von sämtlichen Sünden. Die Kirche unterbreitete schon recht skrupellose und perfide Rituale.

So wird letztendlich das Abendmahl zelebriert, in dem sich vorgaukelt wird, man speist von der Opfergabe des Körpers Jesus Christi und trinkt dazu Rotwein, daß nicht weniger das Synonym für dessen Blut darstellen soll. Das bezeichnet letztlich den sogenannten Opferkult der kirchlichen Priester. Doch ursprünglich wollte Gott gar keine Blutopfer bei denen Tiertötungen zelebriert wurden.

Heute wird die Kreuzigung Christi als ein Fest gefeiert. Der Papst ergötzt sich der Herrlichkeit eines gekreuzigten Jesus Christi. Der Wille zum Tod Jesus Christi wird also auch 2000 Jahre danach noch fortgeführt. Die Kirche erfreut sich weiterhin des Todes eines Mannes, der in seiner Vision niemals hätte hingerichtet werden dürfen. Eben nur auf Wunsch einer kirchlichen elitären Kaste, der der junge Jesus Christus mit seiner Gefolgschaft hätte gefährlich werden können.

Letztendlich steht der Tod Christi nicht für einen Sündenerlass oder Opferung, sondern für den Mord an unzähligen Unschuldigen derer Zeit. Der getöte/gekreuzigte Jesus steht demnach eher für eine Kirche, die keineswegs die Lehre und die Vision Jesus Christi annimmt, für eine friedliche und gleiche Welt, sondern ferner eine Institution die durch die Verehrung der Kreuzigung Jesus Christi gegen dessen Visionen einer besseren Welt, als es die Kirche verlogen und verbrecherisch vorlebt, antritt. Damit stand er gerade auch gegen diejenigen in der Kirche, die ihn Jahrhunderte danach heuchlerisch verehren.

Marcel L.

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1 Kommentar

  1. „Der erste der aus der Kirche sofort wieder ausgetreten ist, war Gott!“
    Es ist nicht von der Hand zu weisen und zu übersehen, das meiste was in der Bibel entspricht der Wahrheit und Realität über die Menschheit nur, zu welchem Zweck es umfunktioniert wurde ist absolut des Teufels Werk.
    Wer wirklich an Gott, an das Schicksal, an seine und die Emphatie seiner Mitmenschen glaubt wird und kann niemals teil einer solchen leben.- und freiheitsverachtenden Institution werden.
    LG an alle!

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