Die Massentierhaltung gefährdet unser aller Gesundheit

Eines unserer größten Probleme ist die weltweite Massentierhaltung. Die unendlichen Quälereien an andere Lebewesen ist auch eine erhebliche Gefahr für den menschlichen Organismus. Tausende Tiere auf engsten Raum sind eine Brutstätte für Keime und andere Krankheitserreger. Viele Tiere sterben allein schon in den Mastbetrieben an Verletzungen und Schwäche. Präventivmassnahmen haben schließlich auch enormen Einfluss auf Menschen, die kein Fleisch konsumieren. Leider sind die Zustände nur mangelhaft publiziert und von menschlichen Interessen weitestgehend ausgeschlossen. Eine enorme Lobby verhindert zudem die dringend nötige Aufklärungsarbeit. Nun hält sogar die Ärztelobby einiges davon ab, sich teilweise gegen einen fleischlosen Lebensstil öffentlich auszusprechen, obwohl gerade diese Experten doch um die Zivilisationskrankheiten genau Bescheid wissen müssten, die auch teilweise mit einem auf Fleisch getrimmten Lebensstil einhergehen. Täglicher Fleischkonsum erhöht die Risiken an beispielsweise Krebs zu erkranken oder an Herzkreislauferkrankungen zu erleiden.

Die mangelnde Hygiene durch teilweise katastrophale Bedingungen in den Ställen und Betrieben, in denen sich die Tiere auf engsten Raum kaum bewegen können, erfordert zwangsläufig den massenhaften Einsatz von Antibiotika der Big-Pharma. Der exzessive Einsatz von Antibiotika in den Mast- und Zuchtbetrieben lässt teilweise Antibiotika beim Menschen nicht mehr anschlagen. Im Falle einer Krankheit kann das lebensgefährlich sein. Multiresistente Keime, die auf Fleisch im Supermarkt nachgewiesen wurden, können im Falle einer Übertragung auf den Menschen mit üblichen Antibiotika nicht mehr behandelt werden. Schon die Tatsache überhaupt, dass die Nahrungsmittel derart große Gefahren bürgen mit Krankheitserregern infiziert zu sein, sollte doch nun ein Umdenken grundlegend zulassen. Schon um der eigenen Gesundheit Willen. Den Pharmariesen Bayer verschafft das nun aber ein jährlichen Umsatz von über 116 Millionen €. Bayer soll der 5 größte Hersteller für Veterinärmedizin sein. Die Pharmariesen machen damit diese katastrophale Tierhaltung erst möglich, woran wohl kaum jemand denken mag. Vor allem auch Deutschland ist eines der Hauptabnehmer für billiges Fleisch. Antibiotika ist in Folge heute keine Seltenheit mehr in der Massentierhaltung, sondern wird schon regelmäßig und präventiv den Tieren verabreicht. Trotz eines Verbots in der EU dieser Vorgehensweise durch die Betriebe sollen aber die Mengen an Antibiotika nicht gesunken sein. Es hält sich einfach keiner daran. Somit lässt sich natürlich auch dieses Antibiotika im Grundwasser nachweisen, damit auch im aufbereiteten Trinkwasser, das jeder tagtäglich aus dem Hahn entnimmt. Die gesundheitliche Belastung durch die gewissen- und achtlose Lebensweise ist heute schon enorm.

Marcel L.

1 Comments

  1. Man stelle sich nur einmal vor das Menschen so wie heutzutage der Grossteil „Nutztiere“ üblich in einem Tier-KZ, anders ist die Massentierstallhaltung nicht zu nennen, gehalten und behandelt würden. Da würde sich jeder der Eingesperrten über Vegetarier/Veganer als Retter freuen und deren Bewusstsein erkennen, anstatt sie lächerlich zu machen.
    Aber Einsicht kommt wenn überhaupt eben immer zu spät. Das Thema hat auch etwas mit Vernunft, Würde und Empathie und Ethik (gegenüber uns allen als Lebewesen) zu tun.

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