Die Propaganda der deutschen Politik in München

Staatlich (militärische) Mittel werden in Zeiten von Kriegen und Krisen über Inflationierung der eigenen Währungen geschaffen. In der Regel wird Geld gedruckt, damit der Staat seine Ausgaben (Kreditschulden/staatliche Ausgaben/Rüstung) schultern kann. Über die enorme Ausweitung der Geldmenge versucht der Staat seine Schulden zu reduzieren und beseitigen. In Zeiten einer ungedeckten Währung ist das um so leichter. Vor dem ersten Weltkrieg hatte man dafür die Dritteldeckung durch Gold aufgehoben. Momentan sind die Zinsen für Kredite niedrig, d.h. der Staat muss weniger neue Schulden aufnehmen. Steigen die Zinsen wächst auch die Schuldenlast durch Zinstilgung der Staaten enorm an. Nun ist mit der derzeitigen Geldpolitik bewusst das expansive Geldpolitik nicht zwangsweise und unmittelbar zur Inflation führt. Der Vertrauensverlust in den Staat heißt aber, der Staat ist in seiner Kreditaufnahme eingeschränkt, staatliche Schuldscheine werden gemieden. Ohne Vertrauen in den Staat, leiht diesem niemand mehr Geld, d.h. der Staat muss sich folglich das erforderliche Geld eigens über die staatliche Notenpresse besorgen, was schlussendlich zu Inflation/Hyperinflation führen kann. Häufig ist das in Kriegszeiten der Fall. Diese Situation ist auf das momentan Banken- und Geldsystem bezogen. Das gerade dieses grundlegend falsch ist, wurde an dieser Stelle schon des öfteren nahegelegt.

Die Geldmenge sollte abhängig vom Güterangebot sein. Beispielsweise durch Kriegswirtschaft fällt das Güterangebot für die Allgemeinheit. Fällt das Güterangebot bei steigender Geldmenge steigen auch die Preise, was schlussendlich in die vergangenen Hyperinflationen geführt hat. Das staatlich propagierte Wirtschaftswachstum, also das Wachstum des Bruttonationaleinkommens, scheint in erster Linie seinen Ursprung in der Teuerung der Güter und Dienstleistungen zu haben. Was im Umkehrschluss auch wieder eine inflationierte Kriegswirtschaft darstellen könnte, weil auf der derzeitigen Kriegskonferenz ganz klar zum Ausdruck gebracht wurde, dass aufgrund der steigenden Wirtschaftsleistung (durch Inflationierung), auch die Ausgaben für Rüstung (Nato-Ziel) und Entwicklungshilfe(!!! sich Wirtschaften zu eigen machen) steigen sollen. Im übrigen sollte die direkte Zusammenführung von sog. Entwicklungshilfe mit der Kriegswirtschaft das ganze Ausmaß dieser Verlogenheit darstellen.

Der angeführte Vergleich der Amerikaner nach dem zweiten Weltkrieg, die Deutschland nicht den Rücken gekehrt und jenen Marshallplan „gegeben“ hätten, ist schon im Hinblick auf zerstörte Staaten, Wirtschaften und Gesellschaften recht passend. Nämlich der Marshallplan war keinesfalls kostenlos. Er ermöglichte im Gegenzug die milliardenschweren Kriegsreparationen und Kredittilgungen Deutschlands und der westeuropäischen Mächte. Dabei muss man sich doch auch vor Augen führen, dass sich die Verluste der USA im Vergleich zu anderen Kriegsgebeutelten Ländern in Grenzen hielten. Wenn die USA etwas macht, dann macht sie es etwa nicht uneigennützig. Sie macht damit andere Länder und Völker ihnen untergeben und bürdet riesige Schulden auf, über die man diese schlussendlich kontrolliert. Der Marshallplan, sowie andere Entwicklungsprojekte des Imperium geiselt ganze Länder und Völker in kapitalistischen Interessen (Güter- und Geldforderungen). So will man freilich auch daran profitieren vom Krieg zerstörte Länder wieder aufzubauen. Kriege bürden den Menschen enorme Kosten für Rüstung etc. auf, die Rüstungslobby und andere Wirtschaftszweige profitieren (Banken) von der Kriegswirtschaft. Der Wiederaufbau verschlingt ebenso Unmengen an Ressourcen und gesellschaftlichen Repressionen, damit sind vor allem auch Kriege für große Kapitalinteressen Gold wert.

Und die Propaganda geht noch weiter. Da heißt es, die USA hätte die Truppenpräsenz in Europa erhöht, aus Gründen der eigenen Sicherheit. Nun, die eigene Sicherheit verteidigt man stets nur, in dem man andere Länder erobert und sich der Ressourcen und gesellschaftlichen Grundlagen bedient. Diese Denkweise beruht darauf, sich ständig von des anderen Leistung und Eigentum zu nähren und sich auch seiner eigenen Verbrechen bewusst zu sein, davon verschont zu bleiben. So funktionieren Königs- und Kaiserreiche. Nordamerika/die USA liegt auf einer Insel und verfügt über das größte Militär, das wären also die besten Voraussetzung dafür, sich im eigenen Territorium ohne große Gefahren zu verteidigen. Nun, da die USA in ihrer Grundsubstanz auch grundlegend marode zu sein scheint, ist man darauf angewiesen, den eigenen Wohlstand aus anderen Wirtschaften und Ländern zu erbeuten. Schon das zeigt offenkundig, wie nah die USA am eigenen Untergang rangieren, denn so leicht, wie man damals das deutsche Reich sich zu eigen gemacht hat, scheint es heute wahrlich nicht mehr zu sein.

Auch deshalb ist es von Dreistigkeit und Hohn kaum mehr zu überbieten, wenn man als „Volksvertreter“ eines von der USA besetzten Landes der USA ein Interesse an „unserer Sicherheit und Freiheit“ bescheinigt. Eben das sollte doch überaus deutlich zeigen, für wen die Geschicke der deutschen (Außen-)Politik inszeniert werden, wem diese unterstellt sind. Derartige Lobeshymnen schreit man nur heraus, wenn man in einem hohen Maße an diesem Hohn partizipieren darf, was tatsächlich nur auf einen geringen Teil Privilegierter zutrifft.

Besonders Bemerkenswert scheint bei genauerer Betrachtung die Huldigung der Vereinten Nationen. Dabei darf man die Vereinten Nationen aber nur mehr als ein weiteres Mittel zu betrachten, um die Macht über sämtliche Völker, Ressourcen und Gebiete unter einem Dach zu vereinen und jegliche Souveränität einzelner Staaten abzuschaffen und zu untergraben. Nämlich von den Vereinten Nationen kommt ebenfalls die Aussage, das wahrscheinlich die Demokratie nicht die Beste Form einer gesellschaftlichen Ordnung sei. Man bevorzugt den Kommunismus bzw. den Sozialismus, und das ohne jegliche Grenzen um seine Ziele zu erreichen. Die Ausmaße dieser Macht werden immer konkreter, auch dahingehend spricht die Rede der deutschen Kriegsminsterin Bände. Alle Menschen sollen sich der konstruierten Weltordnung, innerhalb der das Kapital und Vermögen nur eine Richtung kennt, untergeben, ja noch freudig dabei mitwirken.

Marcel L.

Link: http://augengeradeaus.net/2018/02/dokumentation-muenchner-sicherheitskonferenz-rede-von-der-leyens/

3 Comments

  1. Ja, für uns mag es die Propaganda sein die es auch in der Realität ist, für die aller meisten Mitmenschen sind es jedoch die alternativlosen Nachrichten darüber was die Weltenherrscher beschlossen haben, ohne jedoch jemals fähig zu sein es auch so zu realisieren, seine Abwehrkräfte dagegen zu bündeln und zu versuchen seinem Leben einen anderen Weg als den des „Humankapitals“ zu geben!
    Egal was noch kommen wird, alles, aber auch alles wird selbstverschuldet, selbstverwirklicht und absoluter „Selbstmord“ sein.
    Der Mensch befindet sich immer noch sehr, sehr tief im Entwicklungsstand in dem er glaubt dass irrgend welche „Führer“ das Recht haben über sein Leben und seinen Tod zu entscheiden und das sieht er ganz nach seiner „Mutti“ kommend auch als alternativlos an, und so kommt es dass, wenn ich mit Frau und Kind zum Stadtfest in Wiesbaden gehe um live Musik zu hören und um einigen gutgelaunten Menschen zu begegnen, vor dem Markt/ Festplatz die Bundeswehr ihre Mördermaschinen aufgestellt hat ( natürlich am einizigen Busssteig an dem es kaum ein Vorbeikommen gibt), und der erste visuellen Eindruck den wir an diesem Abend bekommen der von einem Jugendlichen ist, der angeschnallt auf einer Liege in ein gepanzertes Bundeswehrfahrzeug reingeschoben wird um zu simulieren wie gut man sich um seine Humanresurce Mensch im Verwundungsfall kümmert. Das Bizzarste daran war, dass die Eltern dabei standen und sich über beide Ohren freuten dass ihr eigentlich Schutzbefohlener, sich dafür interessiert als „Mörder“ einer Todestruppe wie der Bundeswehr sein Leben dafür geben zu dürfen dass die Machthaber und ihr System der Ausbeute, der Unterdrückung und des Todes auch weiterhin überleben!
    Du, dein Blog, viele andere Blogs und ich werden nicht verstanden und mit Ausgrenzung belohnt weil nicht wir die Kranken sind sondern mit einem gesundem Selbstwertgefühl mitten unter den sehr, sehr kranke Mitmenschen leben „müssen“ und versuchen das einzig wahre „freie“ Leben zu leben die die Natur für alle Lebewesen vorgesehen hat, außer anscheinend für die meisten Menschen auf diesem Planeten.
    LG an alle!

  2. Leider ist es so, daß viele Menschen es nicht verstehen können, hinzu gesellt sich der Haufen der Bornierten, die gar nicht verstehen wollen ! Das nutzen unsere US- gesteuerten Politmarionetten, deren Medien-Papageien schamlos aus ! Wer gutmütig ist würde sagen: Sie wissen nicht was sie tun. Leider wissen es viele doch und tun es wissentlich, absichtlich ! Beispiel: Im Grundgesetz ist u. a. ein Passus enthalten, wo formuliert wird: nie wieder Krieg von Deutschem Boden. Warum werden dann trotzdem Deutsche Soldaten in viele ferne Länder geschickt, von denen uns keine Gefahr oder Angriff droht ? Mit was für Unfähigen, Größen-Wahnsinnigen wir Bürger in der BRD es zu tun haben, ist doch u. a. daran zu erkennen, daß ein „Verteidigungsminister“ meinte Deutsche Grenzen am Hindukusch verteidigen zu müssen !? Sind in der Politik nur Idioten, Irre willkommen ?

    1. Gesetze sind zweckdienlich die Fassade aufrecht zu erhalten. Diese Gesetz dient unter anderem dazu die Schuld interessensgesteuert zu verteilen. Letztlich könnte man es auch als Propaganda ansehen. Die Grundlage eines solches Gesetzes war nun mal der 2. Weltkrieg. Das aber eben da viel Verborgenes und Verlogenes liegt, wissen wir nun allzu gut. Gesetze sind letztlich allzuoft zum Nachteil der Gesellschaft nichts wert, das sehen wir tagtäglich im politischen Geschehen und in der Verwaltung. Viel höher müsste die Moral und das Ge(Wissen) der Gesellschaft/Menschen in ihrer Rangfolge stehen, dann wären sogar Gesetze überflüssig, die nun sowieso ausschließlich ein Machtinstrument der Politik sind und auf diese ausgelegt sind, sonst könnte ja tatsächlich das Volk direkt etwas mitbestimmen, was aber mit Nichten der Fall ist, obgleich das viele glauben mögen.

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