Die Staatsverschuldung gehört dem Bürger

Die Staatsverschuldung ist mitunter der große Stil Reichtum umzuverteilen. Es gibt eine Theorie, vertreten durch „renomierte Ökonomen“, die behauptet, die Staatsverschuldung wäre ausschließlich eine Schuld, die wir uns (die Bürger) selbst schulden. Darum wäre es lächerlich dies in der Form zu thematisieren und die Staatsverschuldung zu verteufeln. Schlussfolgernd könne diese Schuld unendlich sein. Leistungskürzungen und Steuererhöhungen wären daher in der Zukunft allemal vertretbar, da dadurch der Nutzen wenn nur verkleinert wird. Die Grundlage dieser Überlegung ist also simple. Diejenigen, die derart Theorien aufstellen, argumentieren schlicht mit einer grundlegenden Bevorteiligung der Bürger durch den Staat, also der Gesellschaft selbst. Hier wird wieder Staat und Gesellschaft gleichgesetzt, was in der Praxis so nicht stimmt. Somit gibt es große Vorteile mit hohen Leistungen und weniger große, d.h. Steuererhöhungen und Leistungskürzungen, doch durchgehend eine positive Bilanz durch das staatliche System.

Das zeigt aber auch, wie manipulativ der Staat mit seinem Bürger umgeht. Der Großteil der Gläubiger der Staatsschulden kommt dazu außerdem von außerhalb, sind keine normalen Bürger und profitiert um einiges mehr von der horenden Verschuldung der öffentlichen Stellen, so dass diese Theorie in ihrem Grundgedanken schon völliger Blödsinn ist. Zumal sich der Apparat auch durchgehend bevorteiligt.

Wie ein sorgloser Verschwender, dessen dringende Gelegenheiten ihm nicht erlauben, auf die regelmäßige Zahlung seiner Einnahmen zu warten, ist der Staat die ständige Praxis der Kreditaufnahme seiner eigenen Dinge und Mittel und der Zahlung von Zinsen für die Verwendung seiner eigenen Gelder.“ Zitat: Adam Smith

Wenn Kapitalströme aus einem Land heraus fließen, steigen die Zinsen aufgrund von Geldmangel. Bei einem Überschuss fallen die Zinsen. In den USA sind bereits 70% der Staatsschulden reine Zinszahlungen. Die Staatsverschuldung ist mitunter der große Stil Reichtum umzuverteilen.

In einer Zeit wie der heutigen, in der uns die Übel der unsoliden Finanzierung bedrohen, kann der Spekulant einen Gewinn aus dem Unglück anderer vorwegnehmen, der Kapitalist kann sich durch Horten schützen oder sogar Profit in der Wertschwankung finden, aber der Lohnempfänger, der als erster durch eine abwertende Währung verletzt wird, ist praktisch schutzlos. Er verlässt sich bei der Arbeit auf die Unternehmungen des selbstbewussten und zufriedenen Kapitals. Dadurch schwindet seine Grundlage ungehindert, denn er kann weder das Unglück anderer ausnutzen, noch seine Arbeit horten.“ Zitat: Grover Cleveland

Anstatt derart Probleme und Missstände zu politisieren, versucht man in alter Manier mit Dingen, wie einen Klimawandel, abzulenken, diese als die größte Gefahr unserer Zeit hinzustellen. Es ist schon bemerkenswert, wie versucht wird von augenscheinlich neutraler Stelle die politische Schuld und Verantwortung auf die Gesellschaft zu übertragen, um letztlich die nötigen Repressionen kleinlaut hinzunehmen und zu akzeptieren, dass gerade auch diese Komplizen mitunter daran profitieren.

Marcel L.

9 Comments

  1. Ich habe mit diesen Schulden, die andere gemacht haben nichts zu tun. Für das, was Dritte machen muss ich nicht haften. Verträge zu Lasten Dritter sind verboten. Sippenhaft ist verboten.

    1. Nur interessiert das keinen. Dafür gibt es eine Gemeinschaft, manche nennen es auch elegant den „Staat“. Einfach gesagt, ein Haufen sich selbst bekämpfender Masochisten auf der einen Seite und auf der anderen Seite diejenigen Dritten (zumindest hauptsächlich). In einer großen Gemeinschaft ist der Konsens kaum möglich, was wiederum der Politik ausschließlich Vorteile und die Daseinberechtigung verschafft. Deshalb wäre eine gravierende Richtungsänderung dringlich von Nöten. lg

    2. Lieber Frank Frei
      (die Richtigstellung Deines Staatlichen Namens erfolgt unten),
      was habe ich mich anläßlich GEZ enthusiastisch mit diesem/Deinem – im richtigen Rechtskreis durchaus zutreffenden – Argument auseinandergesetzt:
      dies ist ja schließlich das staatliche BGB von 1896/1900!

      Bevor Du weiterliest, sieh‘ Dir bitte vorab mal folgenden link an:
      The Nut Is Cracked, by Judge Anna von Reitz
      https://mainerepublicemailalert.com/2014/08/01/the-real-criminals/
      Judge Anna von Reitz (eine Deutschstämmige) legt in kompetenter beruflicher Einsicht die – weithin allgemein unbekannte – Bedeutung der schriftlichen(!!!!) Namenswiedergabe dar (nicht ganz vollständig bzgl. Natürlicher Person §1 BGB; s. z.B. agmiw.org AG Mensch in Württemberg).

      Sehr geehrter Herr Frank Frei,
      Sie können hier schon mal überlegen, über welcherart der o. g. PERSONen Sie bisher mündlich/ggf. auch unterschriftlich die verantwortliche HERRschaft „freiwillig“(!!!) bekundet haben.

      Du wirst dir sagen lassen müssen, daß Du sehr wohl an die von Dir eingegangenen Verträge gebunden WIRST (Du wirst gleich gar nicht mehr gefragt, ob Dich das interessiert).

      Du hast trotz Deiner mir verständlichen Einlassung (mittelbare!!!) Verträge mit:
      – GEZ
      – FINANZAMT (eingetragene Firma ohne kenntlich gemachte Hoheitsbefugnisse)
      – ORDNUNGSAMT (s.o. dto.) – „Bußgelder“/schon wieder die bibliche SCHULD
      – JUSTIZ: „Verhandlung in SACHEN …“, „Geschäftszeichen“, Gerichte ohne hoheitliches GVG (§§ mit territorialen Geltungsbereichen wurden 2006 entfernt: GVG, ZPO, StPO …); Justizunternehmen (sog. „Gerichte“) s. upik.de
      – POLIZEI: eingetragene Firma (upik.de) mit eingetragener Handelsmarke (hier: „Wortmarke: POLIZEI“) s. DPMA.de
      – Bundesländer (upik.de-Unternehmen, gleichzeitig gleichlautend täuschend behauptet als „Gebietskörperschaft“)
      – Bundestag, Bundesrat . . . ach, wo soll ich aufhören. Mir wird schlecht. Die abgeschlossene Privatisierung wurde allgemein (vermutl. auch von Dir) widerspruchslos hingenommen.
      Nicht zu vergessen:
      – Zentralbank (BUNDESBANK(tm)/(c)
      – €(c); siehe copyright auf den Geldscheinen (NICHT Banknoten!)
      – ESM …
      – BIZ Basel.

      . . . soviel zu Deiner verständlichen Meinung, hier zitiert:
      “ Juni 16, 2018 um 12:36 pm Uhr
      Ich habe mit diesen Schulden, die andere gemacht haben nichts zu tun. Für das, was Dritte machen muss ich nicht haften. Verträge zu Lasten Dritter sind verboten. Sippenhaft ist verboten.“.

      Nun zu Deinen, von Dir „freiwillig“ eingegangenen „Verträgen“:
      Nachdem aufgrund öffentlich gewordener Kenntniss das Satanismus-Symbol Baphomet vom sog. Bundespersonalausweis entfernt und unverfänglich durch das Brandenburger Tor ersetzt wurde, wollen wir uns den genauer ansehen:

      Ganz oben steht „BUNDESREUPLIK DEUTSCHLAND“.
      Das ist schon mal etwas anderes als „Bundesrepublik Deutschland“ (lt.Grundgesetz f.d. BRD; s.o.: Anna von Reitz)!
      Weiter:
      Personalausweisverordnung – PAuswV, § 28 Antrag (Lesebefehl!)
      (Sklaven unterwerfen sich „freiwillig“ per „Antrag“; notfalls dürfen die noch demonstrieren oder petitieren … ; der Souverän würde hier stattdessen feststellen und anordnen, resp. verfügen!);

      NAME: FREI
      VORNAME: FRANK

      (Nachdem Groß-/Kleinschreibung zur übersichtlichen Strukturierung von Texten dient, behaupten z.B. Polizisten („dummer Bulle“ wäre eine unakzeptable Beleidigung und Diffamierung kluger Personen):
      Die Großschreibung auf dem Namensschild diene der „besseren Lesbarkeit“ desselben.)

      „FRANK FREI“ lt. Personalausweisist also eine ganz andere Person als „Frank Frei“.
      Letzterer hat, durch BGB §1 ermächtigt, mittels seiner Unterschrift
      (=der haftende Mann(„MENSCH“) „F r e i, Frank“)
      sich bekannt, im Volontariatsverhältniss die verantwortliche Haftung für die PERSON, den Trust „FRANK FREI“ zu übernehmen.
      Dem dort Unterzeichneten „Frank Frei“ muß bekanntgewesen sein, daß diese PERSON gemäß EGBGB §50 dem Staat(?!?) gehört, welcher dann für sein Eigentum Verträge abschließt,für welche die haftende Person dan einstehen muß.

      Lieber Frank, was habe ich über diese ganze satanistische Verworfenheit nachgedacht.
      Wir haben ein Recht – das weltweit beste, was wir derzeit haben können: das Bißmarcksche Bürgerliche Gesetzbuch von 1896/1900 (trotz aller masonistischer Verwässerungen desselben)!
      Die Frage ist: Bist Du auch berechtigte Partei desselben???
      Ein Eskimo z.B. ist es nicht!
      Die sog. „deutsche Staatsangehörigkeit“ (Art. 116 GG) – neuerdings: „deutsch“ – begründet eine solche Berechtigung ebenso nicht:
      Realpflichten vs.Scheinrechte!

      Art. 139 GG verpflichtet die BRD (groß-/kleingeschrieben – egal) zur „Entnazifizierung“ (ich gebe hier keinerlei Urteil über ab 1933 tätige Personen ab!).
      Dieser „Entnazifizierung“s-Artikel 139 GG bindet die BRD an die Urteile der sog. Nachkrieg-„Kriegsverbrechertribunale“.
      Neben dem allseits breitgetretenen „Nürnberger Tribunal“ gab es auch einen gleichgestellten französischen Gerichtshof, welcher im Verfahren Tillessen(wg. Erzberger) festgestellt hat, daß alle seit 1933 erfolgte „Gesetzgebung“ wg.Verstoß gg. die „Rechtmäßige Ordnung“ gegenstandslos/unbeachtlich sei.
      (Die historischen Begründungen dort recherchiere bitte selbst: Ausschluß von 80 stalinistisch geleiteten Kommunisten aus dem Parlament; s. hierzu „Der Eisbrecher, Hitler in Stalins Kalkül“ von Viktor Suworow)

      Das Wichtigste ist: es wurde dort verfügt, daß alle folgenden Deutschen Regierungen an dieses Tillessen-Urteil gebunden sind!!!

      Gemäß Tillessen-Urteil kann es also keine „deutsche Staatsangehörigkeit“, resp. „deutsch“ geben.
      Personen, welche diese dennoch „freiwillig“ in Anspruch nehmen wollen oder genommen haben (PersonalausweisAntrag) sind, so wird vermutet, die gleichen, welche für ca. 5, vorzugsweise eher 6 Personen den Gashahn aufdrehen wollten und somit mit ewiger, unauslöschlicher Schuld beladen – somit rechtlos gestellt sind!

      Was fangen wir/fängst Du nun mit dieser ganzen Schei##e an???
      Berechtigte Personen lt. §1 BGB sind alle, welche Ihre Abstammung mittels Geburtenbuch
      (nicht: „Geburtsurkunde“ = beleihbares Wertpapier)
      beweisen können.
      Gemäß Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) der BRD – Zitat: „Ausfertigungsdatum: 22.07.1913“ ist das Recht von daher abzuleiten.
      Nemo plus iuris transferre potest quam ipse habet.
      Es gibt nichts Richtiges im Falschen.
      Aus Unrecht erwächst kein Recht.
      Meuterer, Putschisten und sonstiges ehrloses Gesindel
      können niemals rechtmäßig die Macht übernehmen.
      Diese solcherart berechtigten Personen können gemäß §133 BGB einen freien Willen geltend machen (s. dort!). Dies berechtigt gem. §119 BGB zur Anfechtung aller außerhalb der gebietskörperschäftlichen Hoheitsgewalt (also vorgeblich „freiwilliger, vertaglicher“) Vereinbarungen getroffen behaupteter Unterwerfungen.
      Die „Ausfechtung“ erfordert den „Gesetzlichen Richter“, auf welchen der mutmaßliche Berechtigte gem. § 16 GVG einen Anspruch hat, und zu dem die BRD-Behörden gem. Art 101 GG verpflichtet sind.
      Auch sog. konkludenter Vertragsabschluß bedarf des redlichen Empfängers der Erklärung. Der BürgerlicheTod jedenfalls ist gemäß altem Recht keine redliche Absicht (Preuß. Allgem. Landrecht).

      Das also waren mal meine Gedanken zu Deiner durchaus berechtigten Meinung:
      „Frank Frei sagt:
      Juni 16, 2018 um 5:16 pm Uhr
      Was andere tun interessiert mich auch nicht.“

      Gesegnete Tage Dir,
      Reiner

  2. Das Problem wäre so einfach lösbar, wenn man davon ausgeht, dass menschliche Leistung/die Summe der gemeinschaftlichen Leistung das entscheidende Kriterium in der Wirtschaft ist und Leistung gleich Geld setzt. Leistungsgesellschaft könnte man dazu sagen. Dann kann die Gemeinschaft ihr Geld selbst schöpfen. Dabei bucht sie beispielsweise Kasse an Eigenkapital und nicht Kasse an Fremdkapital. Damit entstehen für die Gemeinschaft von vornherein keine Schulden und keine gegen sie gerichteten Zinsansprüche. Falls dieses Geld in einem Geldkreislauf verwendet wird, das ist für die meisten Menschen einfacher vorstellbar, muss die Gemeinschaft die Geldmenge regulieren. Dafür gibt es viele Möglichkeiten.
    Jedenfalls hätte die Gemeinschaft so viel Geld, wie sie Leistungen erbringen möchte und für alle Projekte, die sie bearbeiten will. Politik, wie man sie jetzt kennt, würde komplett überflüssig.

    Aber so ein, an Leistung gebundenes, geschöpftes Geld muss nicht in einen Geldkreislauf geschickt werden. Dann wäre auch die Geldmengensteuerung egal. Das ist für die meisten Menschen im Moment schwer verständlich zu machen und brauchte mehr Platz als ein Blogkommentar bietet.

    1. Vielen Dank für die Anregungen. Falls sie den passenden Platz gefunden haben für ihre umfangreichen Gedanken, dann veröffentlichen sie den Link bitte an dieser Stelle. lg

  3. Ökonomen sind heute fast ausnahmslos quasi die Prediger der mittelalterlichen Kirchen.
    Sie sind dem derzeitigen System verpflichtet und werden von ihm unterhalten/bezahlt.
    Also etwas verbeserndes für den Mensch und Gesellschaft nicht zu erwarten, sie predigen immer im Grunde einfach übersetzt Wachstum, Wachstum, Wachstum… . Also und Schufften, Schufften, Schuftten für Konsum, Konsum, Konsum… und die unverhältnismäßig Profitierenden sowie für die Parasiten im System oder auch Sinnlos, Sinnlos, Sinnlos… Nutzlos Nutzlos, Nutzlos….. .
    Kein Gedanke an alternativer nachhaltiger, gleichberechtigter und gerechter Wirtschaft auf die Zukunft unserer Generationen bedacht.

  4. Grundsätzlich stimme ich Ihnen, Marcel L., in Vielem zu (habe Ihre Website eben erst entdeckt). Für mich gilt: Gesellschaft geht vor „Wirtschaft“ bzw. „Staat“. Das läßt sich leicht aus dem Axiom herleiten, daß Menschen gesellige Wesen seien und auf sich allein gestellt aufgeschmissen wären. Aus diesem Grund halte ich „Staatsschulden“ zumindest teilweise für fiktiv. Nämlich immer dann, wenn dieses Geld für gesellschaftsrelevante Belange (Kitas, Schulen, Hochschulen, Sozialhilfe, Gesundheistwesen usw. usf.) ausgegeben wird. Solche Ausgaben dienen dem elemtaren Erhalt der Gesellschaft und dürften – ginge es mit rechten Dingen zu – niemals den Mitgliedern dieser Gesellschaft (bzw. dem sie angeblich vertretenden Staat) zu Buche schlagen. Gewiß richtet sich ihre Höhe nach dem, was die jeweilige Gesellschaft aufzubringen in der Lage ist. Das ist aber auch schon alles. Daneben geben moderne Staaten allerdings auch sehr viel Geld für überflüssige und gefährliche Dinge wie die Rüstung oder Großtechnik-Projekte aus – solche Kosten sind, vor allem unter globalem Blickwinkel, niemals gesellschaftserhaltend und dienen, wie all die anderen „Subventionen“, allein dem Erhalt und der Machtvermehrung der gesellschaftsfeindlichen Kapitalistenkaste. – Mein Grundprinzip ist also: Alles für die Stärkung der Gesellschaft, alles gegen die gesellschaftsfeindlichen Kräfte: also in der Regel Staat und Kapital.

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