Die Verbrechen der IG Farben im 2. Weltkrieg

Aufgrund der horenden Reparationsforderungen durch die Siegermächte nach dem ersten Weltkrieg hätte in Deutschland keine Möglichkeit gehabt die Wirtschaft so schnell ohne ausländische Unterstützung aufzubauen, was die Führung unter Leitung amerikanischer Großkonzerne (Öl, Banken, Chemie) der größten deutschen Industrie nur bestätigen dürfte. Die Reparationen waren dennoch nicht tragbar, was den Initiatoren hätte klar sein müssen. Gerade das führt zwangsläufig zu gesellschaftlichen und politische Sprengstoff, wovon wiederum die Geldgeber profitierten und Adolf Hitler, einen scheinbar treuen Vasallen, hervorbrachte. Damit waren die Reparationen weitestgehend von späteren politischen und wirtschaftlichen Interessen geprägt. Schon der „14 Punkte Pan“ von Wodrow Wilson sollte die fortschreitende Globalisierung ermöglichen, die großen Wohlstand für eine kleine Klique von Bankern und Großindustriellen, letztendlich mit sich brachte.

Die Chemieindustrie scheint eines der Puzzleteile zu sein, das unter anderen den 2. Weltkrieg erklären soll. Chemie war der größte Wirtschaftszweig in der Zeit vor dem zweiten Weltkrieg, vergleichsweise wie heute Google, Facebook, Amazon etc., die Größen, die weltweit von der Digitalisierung des 21. Jahrhunderts profitieren. Der Expansionswille war groß. Die IG-Farben wuchsen zum 4. größten Unternehmen der Welt und zum größten Europas. Die Interessengemeinschaft Farben war ein Konglomerat, das sich aus mehreren führenden Unternehmen zusammengeschlossen hat und den Namen der BASF erhielt, bis es letztlich IG Farben (Interessensgemeinschaft Farben) heißen sollte. Die beteiligten Unternehmen hatten der BASF eigene Unternehmensanteile übertragen und erhielten im Gegenzug Anteile aus dessen Aktienbestand. 1929 gab es außerdem Kartellabsprachen zwischen dem amerikanischen Standard Oil (Rockefeller) und IG Farben, die bis über den 2. Weltkrieg anhielten. Auch das die Betriebe, Anlagen oder etwa die Arbeitslager über den 2. Weltkrieg hinweg Bestand hatten und haben (die IG-Farben blieben überwiegen unversehrt trotz der großen Bombardierung Deutschlands am Ende des Krieges) deutet doch daraufhin, dass die Besitztümer schon vor und während des 2. Weltkrieg teilweise in amerikanischen privaten Besitz gewesen sein müssen.

Die Rockefellers träumten damals von einem weltweiten eigenen Marktmonopol auf Öl- und synthetischen Kautschuk. Deshalb waren die Beziehungen und Verbindungen von Rockefellers Standard Oil zum deutschen Chemieriesen IG Farben sehr tief. Japan, als ein weiterer Konkurrent im Geschäft um Öl und synthetischen Kautschuk sollte damals einem Krieg zum Opfer fallen. Darüber hinaus gab es auch andere große Kapitalinteressen in den USA, die mit Hilfe Frankreichs und Englands einen Krieg gegen Deutschland bestrebten, benannt sei hier die Dynastie Morgan. Rockefeller lehnte den im Grunde ab, vermutlich aus wirtschaftlichen Interessensgründen wie der IG Farben. Damit waren aber unterschiedliche Kriegsgebiete unterschiedlichen Interessen vorbehalten gewesen, immer auf Grundlage der gegenseitigen Kooperation der großen Einflussgrößen der damaligen Zeit (Rockefeller, Morgan etc.) In diesem Bezug muss man wahrscheinlich auch den Konflikt mit Russland sehen und die stete Konfrontation und vor allem Provokation. Mit dem Rockefeller Imperium (Standard Oil), das nun nachweislich eine weltweite Monopolstellung anstrebt, Konkurrenten sind dahingehend Russland oder etwa Staaten mit großen Ölvorkommen rund ums Mittelmeer und im Nahen Osten, gegen diese Länder seit Jahrzehnten Kriege geführt werden (nur) unter amerikanischer Flagge. Letztlich sind das aber doch nur private Interessen. Darüber hinaus dominiert heute mit Monsanto bzw. Bayer (ehemals IG Farben) weiterhin die Politik.

IG Farben war es mit Hilfe von Rockefellers Standard Oil gelungen synthetisches Benzin aus Kohlehydrierung herzustellen, was vor allem im Falle eines Krieges gute Aussichten auf Gewinne versprach. Hergestellt wurden diese Stoffe vor allem auch in der IG Farben Fabrik in Merseburg (sog. Leuna-Werke), was aber nur mit hohen staatlichen Subventionen/staatlicher Umverteilung „möglich war“/geschaffen wurde. Staatlicher Einfluss wurde eben ausgenutzt.

Die IG-Farben (Anteilseigner/private Personen) unterhielten während des Krieges ein Konzentrations/Arbeitslager im eigenen Besitz, aus diesem sich die Interessensgemeinschaft Farben der Inhaftierten bediente. Auschwitz bestand aus mehreren Arbeitslagern. Teilweise soll die SS Baumaterialien für die Lager in Auschwitz von IG Farben bekommen haben, im Gegenzug stellte die SS der IG Farben Häftlinge für den Bau der Fabrik zur Verfügung. Einerseits zum Bau der Bunafabrik in Auschwitz, nicht unweit vom Konzentrationslager entfernt, oder aber auch für medizinische Versuchszwecke. Die Bunafabrik wurde vor allem auch für die Kriegswirtschaft gebaut. Allein beim Bau der Fabrik sollen 20000-25000 Menschen gestorben sein. Wer zu schwach war, die Strapazen des Baus auf sich zu nehmen, war aussortiert oder ersetzt worden. Die Häftlinge/Arbeitssklaven/Kriegsgefangene sollten das damals größte Industriewerk errichten in Auschwitz, nicht unweit vom Arbeitslager entfernt.

Die IG Farben haben den Wahlkampf von Adolf Hitler mit 400000 Reichsmark unterstützt. Insgesamt waren es 3000000 Reichsmark durch Großindustrielle, schätzungsweise Großkapital aus Übersee und deren in Deutschland ansässigen Ableger. Die IG-Farben und ihre Anteilseigner sind maßgeblich für die Aufrüstung Hitler-Deutschlands verantwortlich. Nicht nur durch die eigene Finanzierung durch Parteispenden, sondern auch durch die in Folge der Weltwirtschaftskrise zunehmende Unzufriedenheit der Menschen.

Außerdem lieferte die Interessengemeinschaft Farben an die SS große Mengen des Schädlingsbekämpfungsmittel Zyklon B, das später in den Gaskammern der Konzentrationslager ihren Einsatz fand. Zyklon B wurde übrigens vom amerikanischen Chemiekonzern Dupont entwickelt, schon daher liegt eine Zusammenarbeit nahe. Giftgas ist auch in heutigen Kriegen in aller Munde, dessen Ursprung in westlichen Industrienationen zu finden ist und von deren Chemieriesen, siehe IG Farben, hergestellt wird. Das Einatmen dieses Gases führt zur inneren Erstickung, da es die Zellatmung zum Stillstand bringt.

Die IG Farben war offensichtlich das Bindeglied von Standard-oil zu Adolf Hitler. (siehe dazu auch Anthony C. Sutton: Wallstreet und der Aufstieg Hitlers) IG Farben hatte ein Tochterunternehmen in den USA. Vor allem waren die damaligen Konzentrations- und Arbeitslager Versuchslabore der Pharmaindustrie/IG Farben. Die medizinischen Experimente wurde vor allem durch Bayer und Höchst in Auftrag gegeben.

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Marcel L.

3 Comments

  1. Das Schlimme daran ist, daß fast kein Mensch das glaubt, wenn man ihnen das erzählt. Die meisten Menschen, insbesondere die Jüngeren sind inzwischen schulisch und medial so indoktriniert/verdummt, daß sie alles glauben, was unsere „seriösen Medien, Lehrer“ und „Gutmenschen“ denen erzählen. Viele insbesondere junge Menschen würden den „Poilitikern“, „Lehrern“ und Medienmachern auch noch glauben, wenn die ihnen erzählen würden, am Tage sei es dunkel und nur Nachts hell. Zurück zu IG-Farben: Die Angelsachsen haben immer nur von (Kolonial-) Kriegen profitiert. Darum wird dieses Erfolgsrezept ununterbrochen bis heute weiter praktiziert.

    1. Die meisten wollen schlicht nichts davon wissen. Das spüre ich selbst immer wieder: Manchmal Augenrollern und ein nerviges „JAAA“. Oder schlichte Resignation. Obwohl sich aber doch schon viele auch mit Politik, aufgrund der unzufriedenen Tendenzen, beschäftigen, ist es doch bequemer der alteingesessenen Systemlogik zu folgen. Das aufgestempelte Arbeitsleben in seinem Umfang gibt doch auch meist nicht viel mehr Zeit her, als sich stets zur gleichen Zeit durch die gleichen Medien berieseln zu lassen und zu meinen der Gehalt an seriösen Informationen wäre gedeckt. Obwohl an dieser Stelle auch schon mal auf die steigende Informationsgewinnung aus alternativen Medien hingewiesen wurde, kann ich das nun wieder gar nicht für mein Umfeld bestätigen. Kommt natürlich auch auf die regionalen Gegebenheiten an. Was das Radio und Fernsehen angeht, gibt es nun bemerkenswert überhaupt keine Alternative zum Einheitsbrei. Inwieweit man den „Jüngeren“ dahingehend einen Vorwurf machen kann, ist wirklich schwer zu sagen. Es fehlt grundlegend der Schutzbefohlenen, der ihnen wirkliche Anreize übermittelt, neue Ideen zu entwickeln und das „beigebrachte“ zu hinterfragen. Immerhin waren wir alle mal in der Schule, darüber hinaus ist es im Kindesalter und als Jugendlicher grundlegend schwer an Dingen zu zweifeln, die ja nun auch die Erziehung von den Eltern prägen, die nun auch schon über ein halbes Jahrhundert dieser Logik und der Geschichte folgen/müssen. Da sind wir wieder bei der Bequemlichkeit. Heute sind derart viele Konsumgüter, Unterhaltungsmöglichkeiten, Freizeitbeschäftigungen etc. bereitgestellt, dass man zwangsweise an Freiheit und Gerechtigkeit glaubt/glauben muss. Und, das Schattendasein am Rand der Gesellschaft ist wahrlich auch nicht immer angenehm. Doch braucht es noch sehr viele Generationen, um dieser Strukturen einen ernsthaften Wandel zu unterziehen. Wirklich möglich sein wird das wahrscheinlich erst, wenn man tatsächlich merkt, welchen Schaden man der Natur und der Gesellschaft, seiner eigenen zugeführt hat. Da dieser Prozess aber doch so lange dauert, dazwischen man genügend Zeit hat, sich an immer wieder neue Voraussetzungen und negative Folgen des eigenen Handeln zu gewöhnen, wird das wohl auch bis der letzte Mensch den Planeten verlassen hat, nicht passieren.

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