Digitalisierung an Schulen

Der Koalitionsvertrag sieht bezüglich allgemeiner Bildung und Schulen vor, ganztägige Bildungs- und Betreuungsangebote für Schüler im Grundschulalter zu ermöglichen. Dies soll mittels eines Rechtsanspruchs bis 2025 umgesetzt werden. Gelder in Höhe von 2 Milliarden € sollen dafür bereitgestellt werden. Außerdem will man die Schulen grundlegend digitalisieren, um „die notwendigen Kompetenzen in der digitalen Welt zu erwerben“. Sogar von einer „Cloud-Lösung“ für Schulen ist die Rede, für die in 5 Jahren 5 Milliarden € zur Verfügung gestellt werden. Die Cloud ermöglicht es dahingehend auch zentral die Bildungsinformationen abzurufen und zu hinterlegen. Die Bildungsvoraussetzungen und -angebote scheinen dahingehend zentralisiert und vereinheitlicht zu werden. An der Hoheit des Staates an der schulischen Bildung wird das letztendlich dennoch nichts ändern. Ob sich die schulische Bildung aber dahingehend grundlegend noch weiter in Richtung staatlicher und vor allem wirtschaftlicher Beeinflussung schiebt, ist schwer zu sagen. Man will aber den Teufel nicht gleich an die Wand malen, aber eine andere Schlussfolgerung würde die bestehenden Strukturen nicht zulassen.

Marcel L.

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