Ein klares „JA“ zu „No-Billag“

Kaum auszuhalten ist der „Fürsprech“ zu öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Wer auch nur annähernd leise versucht hat hinter die Fassade dieser „Medienlandschaft“ und seiner Politclowns zu schauen, dem dürfte ein „Ja“ zu einer derartigen Initiative, wie der „No-Billag“ wahrlich nicht schwer fallen. Da ergeben sich derart Floskeln wie „die Initiative ist radikal“ usw. Nein, sie ist eine logische Konsequenz des Vertrauensverlustes in den Staat und dessen öffentlich-rechtliche Medien. Diesen Vertrauensverlust erfahren eben genau die etablierten Privaten teilweise auch. Nicht mal an einer derartigen Stelle ist man in der Lage inne zu halten und seine Fehler zu analysieren. Weil es eben um viel mehr geht und man in seiner eigenen verquerten Welt der Gier, Macht und vor allem Gewalt gefangen ist. Ferner wird stets und ständig auf die Notwendigkeit hingewiesen und um den unwiederbringbaren Nutzen im Falle eines Erfolges der „No-Billag“ Initiative geschluchzt. Angst und Panikmache perforieren das Bild. Warum aber eigentlich? Seit Jahrzehnten wird der Rundfunkbeitrag bzw. die Gebühr benutzt, um den Konsumenten ihre eigene negativ belastende Gehirnwäsche und die Propaganda ihrer gängelnden Politik, besonders derer Lobby, selbst bezahlen zu lassen. Das kann man doch nicht nur in den Prime-Time Nachrichten beobachten. Wenn man in der Lage sein will derart Staatsfunk zu unterhalten, der den Krieg täglich umwirbt, dann soll man das gefälligst aus dem Militärhaushalt finanzieren. Das würde die wahren Hintergründe offen legen und zum Nachdenken anregen. Gleiches gilt für andere private Interessen, die über die vermeintlich unabhängige Quelle verbreitet wird. Propaganda und Gehirnwäsche funktioniert aber vor allem unbewusst, dort wo es eigentlich keiner vermutet.

Bis zu dreihunderttausend Euro genehmigt sich ein Intendant jährlich aus dieser in großen Teilen der Gesellschaft als Zwang empfundenen Gebühr. Vor allem aber auch Pensionen lassen sich somit ohne große Leistung, sowie jegliche für die Gesellschaft, beischaffen. Wer um ein derartiges System jetzt schon jammert, profitiert entweder im großen Stil davon, oder hat eben die gängige Praxis dieser Medien überhaupt noch nicht verstanden. Es schadet eher einer „Entstehung“ von Demokratie, als das es sie unterstützt. Gefährlich ist demnach vor allem das, dass gerade dieses Verständnis von Demokratie sich nicht verbreitet, vor allem nicht unter den Großteil der Journalisten, die sich für unwiderstehlich halten.

Dabei gibt es doch schon längst keinen Unterschied von öffentlich-rechtlichen Medien zu deren privaten Pendant. Die öffentich-rechtliche „Fassade“ suggeriert permanent ein gesellschaftlichen Effekt und Nutzen, eine Stärkung von demokratischen Grundpfeilern. Dem ist aber nicht so. Die höheren Posten dieser Sendeanstalten, ob es nun die privaten oder die öffentlich-rechtlichen sind, stellen die Füße unter den selben Tisch und dienen größtenteils den selben Interessen. Verwiesen sei vor allem auf die schweizerische Studie, die deutlich belegt hat, dass vor allem der Council on foreign Relation in den USA, die Hoheit über die westlichen Medien besitzt und damit beeinflusst.

Vor allem die Diskussion um die Kosten ist eine schreckliche. Jeder ehrliche Bürger muss heute für seinen Unterhalt in der freien Wirtschaft arbeiten, sich im schlimmsten Fall regelrecht versklaven lassen. Zuzüglich Leistungsdrang in jeglicher Hinsicht. Darüber hinaus ist das Gehalt von der Nachfrage der erbrachten Leistung und Arbeit, sowie der Qualität der hergestellten Güter abhängig. Da gilt es eben auch die Menschen bzw. Konsumenten zufriedenzustellen und sich der Konkurrenz zu begegnen. Diejenigen die das eben nicht wollen, sind die Profiteure des zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Dabei stünde doch beim öffentlich-rechtliche Rundfunk längst nicht „Alles oder Nichts“ auf dem Spiel, wie immer in derart Debatten propagiert. Im dekadenten Verhalten der Vorstände und Räte, aber auch deren Prominenten Darsteller liegt das Problem der ausufernden Kosten, die man nun als Grundlage für eine Unfinanzierbarkeit hernimmt.

Nun geben sogar Gegner der Initiative zu, dass die Nachfrage nach derart Medium, wie das öffentlich-rechtliche, vor allem unter der jüngeren Generation stetig abnimmt. Aber auch ältere nutzen mittlerweile teilweise Unterhaltung und Quellen über das Internet und neue Medien- und Entertainmentquellen. Um so unverständlicher und dreister, aber auch verlogener ist es daher, an den öffentlich-rechtlichen mittels einer Zwangsgebühr festzuhalten und im Falle der Verantwortlichen gierig nach dem Geld zu greifen.

Ich hoffe, dass die „No-Billag“ Initiative ihren Erfolg am Sonntag in der mehrheitlichen Ablehnung dieser verwöhnten Intendanten, Politik- und Wirtschaftsmarionetten findet. Dass die schweizerische Gesellschaft so schlau ist, die Chance wahrzunehmen, selbst über ihre Möglichkeiten und Umstände wenigstens in diesem kleinen Kreis zu entscheiden. Darüber hinaus hoffe ich, dass daraus ein gewisser Symbolcharakter für Österreich oder etwa Deutschland besteht, sich in der Mehrzahl endlich von diesem verlogenen und macht- bzw. geldgierigen Rundfunkapparat zu trennen.

Marcel L.

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