Europa drohen anhaltende, starke Kälteperioden

Die magnetischen Pole der Erde sind nicht fest, sie bewegen sich fortlaufend und mit unterschiedlicher bzw. abwechselnden Geschwindigkeit. Auf der Sonne drehen sie sogar alle 11 Jahre. Im Jahr 2000 hat die globale Erwärmung vorerst ihren Höhepunkt erreicht, seit dem drehen auch die Pole in eine wesentlich andere Richtung. Der Nordpol verschiebt sich seitdem Ostwärts des Null-Meridians in einer schnelleren Geschwindigkeit als bisher. Zudem schwächt sich das Magnetfeld grundlegend ab. Im überwiegenden Abschnitt der 100 Jahre vor 2000 wanderte der arktische Magnetpol in Kanada etwa 10 cm im Jahr bei fortlaufender Richtungs- und Geschwindigkeitsänderung.

Im Jahr 2000 hat er die Richtung auf 75° Ostwärts grundlegend gedreht und darauf folgend bewegte sich der magnetische Nordpol der Erde im Jahr 17cm. Somit hatte er sich also auch noch bedeutend beschleunigt, was bisher noch nie dagewesen war. Vor ca. 50000 Jahren lag der magnetische Nordpol in der Hudson Bucht (Kanada). Nach Angaben der NASA bewegt er sich nun auf die Britischen Inseln zu. Zudem müssen sich die magnetischen Pole der Erde nicht grundlegend direkt gegenüberstehen.

Jüngste Forschungen ergeben, mit zugleich den größten Daten der Veränderung, dass sich plötzlich der arktische Pol um 55km jährlich bewegt. Andere Quellen sprechen von 30 km jährlich und 90 Meter pro Tag in Richtung Nord-Nordwest. Die Grundtendenzen decken sich dabei. Da sich die Richtungen fortlaufend ändern, scheinen diese abzuweichen. Diese Daten stellen aber nochmal eine extreme Zunahme der Geschwindigkeit dar. Die Veränderungen könnten für Europa alarmierend sein. Der Sommer sah kaum heiße Tage, aber die Winter könnten einiges kälter werden als der Durchschnitt der letzten Jahre. In dieser Zeit, speziell im aktuellen Winter, froren teilweise die Wasserwege aufgrund anhaltender Kälte zu. Schon 2012 waren ähnliche Anzeichen zu erkennen, als die Wasserwege Venedigs teilweise eingefroren waren. Kritisch dahingehend, da die Schifffahrt teilweise zum Erliegen kommt, die für Gütertransporte, auch für Lebensmittel, durchaus relevant ist. Beispielsweise der Main-Donau-Kanal in Bayern ist über Wochen nicht befahrbar, was eine gravierende zeitliche Ausnahmeerscheinung bisher darstellt. In den letzten Wochen stiegen zudem diverse Lebensmittelpreise stark an. Lebensmittel aus europäisch südlichen Ländern, die aufgrund der anhaltenden und starken Kälte Ernteausfälle zu beklagen haben, stiegen teilweise um ein Vielfaches.

Europa droht schneller kälter zu werden als erwartet. Vor ca. 300 Jahren war das letzte tiefe Einfrieren in Europa. Für Monate waren die Seen durch starkes Eis bedeckt. Die Ostsee konnte per Pferd überquert werden. Diese Entwicklung könnte uns in Europa jetzt wieder bevorstehen. Hingegen werden die südlichen Regionen, wie Australien beispielsweise wärmer.

Marcel L.

Quelle: https://www.armstrongeconomics.com/world-news/climate/is-europe-the-new-destination-for-the-north-pole/

 

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2 Kommentare

  1. Vom Steinefresser

    Jaja- Die Weltverschwörungstheoretiker!!!
    Vor ca 40.000.000 Jahren entstand der Bernstein.
    Eingeschlossene Pollen Pflanzenreste und Tiere beweisen dass damals in Skandinavien eine Durchnittstemperatur wie auf Sizilien vorherrschte.
    Das zum Thema klimatische Erwärmung.
    Die Menschen waren damals sicher nicht Schuld.
    Die Polsprünge und Polwanderungen lassen sich im vulkanischen Ergussgestein schön anhand der eingelagerten Magnetit-Kristalle nachweisen.
    Politisch-wirtschaftlich motivierte Lügen das Klima betreffent werden auch durch tausendfache Wiederholung nicht wahr!

    • Ich bin mir mittlerweile nicht mal mehr sicher, zu was die Debatte eigentlich von Nutzen sein soll, außer eben „politisch-wirtschaftlicher“ Motive, wie angesprochen. Die „menschengemachte Klimaerwärmung“ ist schon ein fester Bestandteil weiter Teile des gesellschaftlichen Denkens geworden, darüber hinaus würden aber nur die wenigsten danach handeln, nur nebenbei. Der Mensch als gesellschaftliches Mitglied müsste so langsam zum Entschluss finden, dass sich das Klima und die Gegebenheiten auf der Erde immer ändern werden, dass es schon immer so war, wie angesprochen. Es scheint eines der letzten Hoffnungsträger der Politik zu sein, die Wirtschaft am laufen zu halten und somit auch genügend Steuern einzutreiben um grad so über die Runden zu kommen, die nächsten Jahre zu überstehen. Auch Konjunkturpropgramme dahingehend sind in unserem (Ver-)Wertesystem eben sehr dringlich und dienlich, und eben nur darauf läuft es doch hinaus. Ja es ist immer ein vorübergehender Zustand. Ängste werden geschürt, dabei sind es Zyklen von vielen Jahren, die ein einzelner Mensch gar nicht spüren kann, also grundlegend völlig unrelevant. Darüber hinaus konnten sich Individuen schon immer an neue Gegebenheiten relative gut anpassen, wenn sie nicht plötzlich und schlagartig eintreten. Sorgen machen muss man sich grundlegend über ganz andere Dinge, die gerade ablaufen, aber diese gerade werden durch derart Diskussionen erfolgreich übertünscht. lg an den Kommentator

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