Finanzpolitisch Bankrott

Die derzeitige Notenbankpolitik der negativen Zinsen verstärkt nochmals die Kluft zwischen Arm und Reich. Die Vermögen der Reichen sind durch steigende Aktienmärkte um ein vielfaches gewachsen, währenddessen die der Mittelschicht substanziell stagnierten. Zusätzlich verschärft sich die Pensionskrise durch negative Renditen in der privaten Altersvorsorge. Ferner investierten viele der börsennotierten Unternehmen vorhandenes Kapital tendenziell in Aktienrückkaufprogramme als es in einem unsicheren Umfeld seit der Finanzkrise zu reinvestieren. Auch das Mär vom Jobwunder ist niemals eingetreten. Zusätzlich erhöht die Geldpolitik der Regierungen die Unsicherheiten für ausschließlich alle Teile der Bevölkerung, ob es nun Konsumenten oder Unternehmer sind. Hinzu kommt das völlig unsichere global-geopolitische Umfeld. Währenddessen aber die Wohlhabenden wissen, ihr Geld in alternative Kapital- und Vermögensanlagen zu transferieren, ob in die internationalen Aktien- oder Edelmetallmärkte, ist die Mittelschicht in ihren Kenntnissen und Möglichkeiten weitestgehend eingeschränkt und darf zuschauen, wie das Ersparte allmählich schrumpft. Hinzu kommt eine teilweise gleichgültige und naive Auffassung des politischen und finanzwirtschaftlichen Handelns, so dass man gar nicht gewillt ist, negative Zinsen zu umgehen. Aus Gründen einerseits von Bequemlichkeiten, anderseits aber auch eingeschränkter individueller Liquidität. Derzeit sparen die Regierungen kräftig in ihrem Schuldendienst gegenüber den Geldgebern aufgrund der niedrigen Zinsen. Eine Zinsanhebung könnte schwerwiegende Folgen an den Finanzmärkten nach sich ziehen. Sollte sich die Zentralbank entscheiden die Zinsen wieder signifikant anzuheben, werden daraus auch weitere Steuererhöhungen folgen. Die hochverschuldeten Euro-Staaten werden ihre Schulden, daraus die Zinslast nicht ohne weiteres zahlen können.

Marcel L.

 

  • Die Gehirnwäsche des Systems

    Es ist schon beeindruckend, wie viele Schutzorganisationen unterschiedlichsten Coleur es auf der Welt gibt. Darüber hinaus Aktionen, Bewegungen und Demonstrationen. Und das seit durchaus Jahrzehnten, dahingehend die Probleme der jetzigen Generationen betreffend. Dennoch sind die tatsächlichen Erfolge scheinbar äußerst müßig aufzustellen. Warum aber ist das so? Müsste sich doch aber schon etwas verbessert haben durch den „guten Zweck“, die große Zahl der Befürworter und Anhänger dieser Greenpeaces oder Friedensbewegungen. Das beste Beispiel bisher war doch vor allem die UN, als mächtigstes Instrument, die sich stets als Hüter des Völkerrechts und Schutzorganisation für die Gesellschaft ausgibt. Weit gefehlt. Alles Augenwischerei. Die […]

  • Ein „bedingungsloses“ Grundeinkommen ist keine Option

    Was ist nun tatsächlich dran an den Überlegungen hinsichtlich eines bedingungslosen Grundeinkommen? Da es nun scheinbar schon seit 80 Jahren immer wieder breit diskutiert wird und Ansätze dahingehend erstellt werden, liegt es nahe, dass die gesellschaftliche und individuelle Finanzierung auch weiterhin ohne ein „Bürgergeld“, negative Einkommenssteuer oder ein staatlich finanziertes Grundeinkommen auskommt. Ja möglicherweise gar kein Wille besteht gesellschaftliche Unterschiede, Schwierigkeiten oder Nöte auszugleichen, denn dann wäre vor allem auch der eigene Wohlstand der Politik in Gefahr. Regiert es sich doch besser mit gesellschaftlichen Konflikten und einer Aggression gegen Hartz 4ler oder andere Empfänger von individuellen staatlichen Leistungen. Schon heute […]

  • Globale Verschuldung bei 230 Billionen

    Die Frage nach der Existenzgrundlage unseres Systems, als auch unseres „fortschrittlichen“ Lebens ist bei Weitem keine leichte. Vor allem die Fragestellung an ganz unterschiedliche Gruppen nach der Rechtfertigung ihres Verhaltens, ihrer Gewohnheiten, ihrer Ziele oder auch ihrer zur Aufgabe gemachten Zerstörung gemeinschaftlicher Grundlagen und Lebensbedingungen, kann kaum eine Antwort finden. Nun letztlich trägt ein jeder ein Stück weit dazu bei, der sein Leben nicht einzig auf das Notwendigste beschränkt. Noch schwerer wird es bei der Lösungsfindung der Probleme, die uns in Folge dieses verschwenderischen und selbstgefälligen Lebensstils bevorstehen. Es gibt schlicht keine, die nicht grundlegend mit einer verpflichtend deutlichen Umkehr […]

  • Bürgerliches Mitbestimmungsrecht in Bayern

    Nun gaukelt die Politik permanent dem Bürger/Wähler vor, er sei der Souverän unserer (Schein-) Demokratie und dieser darf die Politik mitbestimmen. Deshalb eben gibt es seit Jahrzehnten schon Volksabstimmung zu existentiellen Entscheidungen auf Bundesebene zusätzlich zu den Wahlen alle 4 Jahre. Nein, davon hab auch ich noch nichts gehört. Tatsächlich wäre das auch nur zielführend mit einem denkenden, interessierten und gebildeten Volk, hinsichtlich politischer Entscheidungen und Entscheidungsträger. Das heißt ohne permanente Lobbyarbeit in den Organisationen des öffentlichen Lebens. Da die vier vorangetragenen Worte mehr wahllos zusammengewürfelt sind, ohne wirkliches Fundament diesbezüglich, macht auch eine Volksentscheidung keinen Sinn. Von Vorteil wäre […]

  • Die Kälteperioden sind Teil eines natürlichen Zyklus

    Wohin wird uns tatsächlich eine völlig fehlgeleitete Diskussion zum Wandel des Erdklimas führen? Der Vorteil der jahrzehntelangen Forschung über die Psychologie der Massen liegt darin, schon vorher zu wissen, wie sich die Menschen entscheiden werden, was ihr Handeln bestimmen wird. Denn in erster Linie sollen wissenschaftliche Erkenntnisse, all zu oft verfälschte, den Machterhalt der politischen und wirtschaftlichen Eliten dienlich sein, aber dem Staatsapparat vor gesellschaftlich negativen Auswirkungen verschonen. Der propagandistische Sprachgebrauch, der sehr gern von den „Intellektuellen“ als Steigbügelhalter und sogar von den letztlich „Betrogenen“ teilweise selbst übernommen wird, zeigt doch aber all zu oft die Interessen sehr deutlich.

  • Technologischer Fortschritt hat auch seine dunklen Seiten

    So stellt es doch gleichzeitig eine Warnung dar, wenn es eine sehr wichtige Erkenntnis gibt, die hervorbringt, dass der technologische Fortschritt mit dem 2 Weltkrieg bis heute unverhältnismäßig viele zivile Opfer in Kriegen gebracht hat als Soldaten, die in den dunkelsten Momenten für Interessen einer kleinen Clique gestorben sind. Darunter zählt zukünftig allen voran auch die Ausstattung des Militärs mittels unbemannter Drohnen, die immer wieder unschuldige Opfer fordert. Die inoffiziellen Zahlen zu deren zivilen Opfern durch Drohnenangriffe, u.a. von der Luftwaffenbasis Ramstein in Deutschland aus, dürften entscheidend höher liegen, als es beispielsweise das US-Militär in den letzten Jahren preisgegeben hat. […]

  • Der § 5 Grundgesetz verbietet u.a. eine Erhebung eines Rundfunk(zwangs)beitrags

    Nehmen wir mal an, der Zeitungsbote steckt jeden Tag eine Zeitung, die Videothek eine DVD oder die Universität ein Manuskript in unseren Briefkasten, ohne unsere Zustimmung oder danach verlangt zu haben, für die dann permanent der Verleger oder Produzent den Preis für seine Ausgaben verlangt und oben drauf noch einen saftigen Betrag fordert, der seinen eigenen maßlosen Lebensstandard finanzieren soll. Sicherlich würde es einige Menschen geben, die ANGEBOTE derer Art annehmen und sich der Informationen bedienen würden. Diese für gut befinden, worum es aber nicht mal in seiner Grundessenz bezüglich des erhobenen Rundfunkbeitrags geht. Man darf sich aber sicher sein, […]

  • Sadismus und Tierquälerie muss gesellschaftlich geächtet werden

    Wo soll auch der Respekt für andere Lebewesen herkommen, wenn der Mensch über die Jahrtausende nicht mal vollumfänglich genügend Respekt für seine eigene Rasse in dem Maße entwickelt hat, wie es für ein nachhaltiges und friedliches Zusammenleben und vor allem Überleben nötig wäre. Mir geht ein wenig der Glaube an und die Achtung vor großen Teilen der Menschheit aus, wenn ich sehen muss, welche Charaktere hier herangezogen wurden. Es macht einfach nur sprachlos und ernüchtert wieder mal aufs Neue, welche Herausforderungen der Menschheit tatsächlich noch entgegenstehen. In sozialen Netzwerken wird permanent darüber gestritten, ob man derart Bilder tatsächlich zeigen sollte. […]

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