Französische Aufrüstung

Frankreich war in den letzten Jahren immer an vorderster Front, wenn es darum ging Bomben in den Nahen-Osten zu schicken. Die (staatlich inszenierten) Terroranschläge waren nicht mal im Bewusstsein angekommen, da schickte man schon militärischen Einsatz, unter anderem die größte militärische Schiffsflotte, die man zu bieten hat, an die Grenzen Syriens oder etwa Libyens. Gerade die französische Regierung hat damit eine große Schuld an der großen Zerstörung in moslemischen bzw. afrikanischen Ländern. Flüchtlingsströme, die man damit offensichtlich bereitwillig zu verschulden hat, lehnt man aber rigoros ab, treu dem Plan der Vereinten Nationen. In Frankreich sind die Bevölkerungszahlen nämlich derweil noch stabil, so dass man sich der Humanressource aus den zerstörten Ländern anscheinend noch nicht zu bedienen braucht, als Teil modernen Sklavenhandels. Frankreich geht es einzig darum seine wirtschaftlichen Interessen mit bzw. gegen die USA zu vertreten. Seit Macron scheinen dahingehend die Weichen gestellt zu sein. Damit profitiert vor allem auch die französische und amerikanische Regierung von der Nutzung untergeschobener Chemiewaffen auf dem syrischem Gebiet und der flächendeckenden Finanzierung diverser Terrororganisationen, die für die Katastrophen in ressourcenreichen und geostrategisch wichtigen Ländern mitverantwortlich sind.

Nun will die französische Regierung dreihundert Milliarden mehr für Rüstung ausgeben. Zuletzt waren es 60 Mrd. pro Jahr. Frankreich erlebt, ebenso wie die USA, einen Niedergang seiner Macht und inländicher Strukturen. Die sozialen Unterschiede innerhalb der Bevölkerung scheinen mittlerweile gravierend. Die Unzufriedenheit wächst vor allem unter der jungen Bevölkerung, die ihre Perspektivlosigkeit schon mehrfach kundgetan hat. Für Politiker ist nur mehr der Machterhalt entscheidend, der ihren Wohlstand sichert. Anhand der genannten Zahlen vor dem Hintergrund einer wachsenden Unzufriedenheit im eigenen Land wird deutlich, dass ihnen das eigene Volk mehr als gleichgültig ist, nur so weit gefüttert, aber auch manipuliert und belogen wird, um nicht der eigenen politischen Macht gefährlich zu werden. Solange Interessen der Rüstungslobby auf der politischen Agenda im Vordergrund stehen, ist alles Gerede von Sicherheit nur als Hohn und Gelächter über die Gesellschaften zu verstehen. Frankreich steht mittlerweile ebenso unter dem Diktat der amerikanisch geführten Nato, die doch aber letztlich auch nur eine Privatorganisation zu sein scheint. Geführt von milliardenschweren Interessen einer weltumspannenden Wirtschaftslobby. Der derzeitige Präsident Macron unterstreicht diesen Zustand. Was hätte eigentlich eine andere Partei, der Front-National anders oder schlechter gemacht?

Marcel L.

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