Gedanken zum Zeitgeschehen

Ich denke man muss vorsichtig und sensibel sein bei der Verarbeitung der medialen Informationsflut und in welcher Art und Weise sie vermittelt wird. Es mutet primitiv an, die Verinnerlichung und vor allem die vermeintliche Wahrheit der Informationen danach zu selektieren, was die eigenen Interessen und vor allem Wünsche gerade hergeben. Mich nervt es, sich medial eine Bären aufbinden zu lassen, nur weil es im Moment ins eigene Weltbild zu passen und gut für seine eigenen Ambitionen zu sein scheint, dadurch unter anderem der Blick auf des Wesentliche vernebelt wird. Vor allem zehrt das auch Energie, die sinnvoller einzusetzen wäre. Vieles dessen heute ist reine Beschäftigung, um nicht hinter das Wesentliche zu gelangen. Medial auf jeden Fall. Kann man deshalb und tatsächlich von zweifelloser Selbstbestimmung und Freiheit sprechen? Die eigene Wahl zu haben, wenn uns jemand ganz gezielt darauf zu trimmen scheint? Die Intension derer hinter den Medien sind nicht selten eine Meinung bereitzustellen, vorzufertigen, nach dem sich der Großteil richten „darf“. Die Macht der Medien als Meinungsmacher wird völlig unterschätzt. Gleichzeitig die Gefahren, die damit einhergehen. Man überlässt das Denken anderen, die aber weitestgehend ihren eigenen Interessen nachgehen.

Uns verstehen doch meist andere – Freunde, Familienangehörige oder Menschen, von denen wir ständig umgeben sind. Die genaue Analyse erfolgt also meist durch Außenstehende, die damit eine gewisse Macht über uns haben, weil wir gar nicht in der Lage sind, unser Handeln immer zu beurteilen und dies aus Ego-Gründen auch regelmäßig nicht als schlecht beurteilen würden. Nun werden noch unsere lieben Menschen darauf aufmerksam machen, wenn unsere Verhaltensweisen falsche Richtungen einschlagen. Menschen, die sich davon Macht und Einfluss versprechen, werden das allerdings ausnutzen. Sie sind uns psychologisch oftmals überlegen. Warum benötigen so viele Menschen psychologische Hilfestellung? Eben weil sie allein nicht in der Lage sind, zu verstehen und zu verändern, Einsichten und Klarheit zu bekommen. Gleiches gilt wahrscheinlich für Prüfungen etc. Beurteilen und bewerten tun merkwürdigerweise immer andere.

Umweltpolitik ist Politik für das Volk. Anbei aber überaus unehrlich. Finanzpolitik oder gar Außenpolitik versteht der Großteil gar nicht, kann es kaum nachvollziehen. Interessengesteuert ist Politik durchweg, doch hinsichtlich der Umweltpolitik scheint regelmäßig ein Stein ins Rollen zu kommen, weil es in den unmittelbaren Wertebereich eines Jeden eingreift. Es ist scheinbar existentiell, was auch so vermittelt wird. Es hat das Potential Ängste hervorzurufen. Aus politischen Machtansprüchen heraus – ideal.

Warum sind Veganer zu Veganern geworden? Ausschließlich aus Liebe zu Tieren und aus gesundheitlichen Gründen. Andere Gründe gibt es in meinen Augen nicht. Kein Veganer wird diese Lebenseinstellung in seiner Hauptursache gewählt haben, weil es ein Klima so verpflichtet, schon gar nicht wegen Atemwegsproblemen auf Grund von Feinstaub. Also sollten wir die Kirche im Dorf lassen. Dafür ist gerade das viel zu ungreifbar, was im Übrigen auch vorteilhaft für Geschichten und Märchen rund um das Klima ist. Die Menschen haben eben keinen direkten Bezug und Handlungsspielraum, es wird ausschließlich suggeriert. Ebenso, wie niemand direkt sagen kann, daß er durch Feinstaub aus der Luft geschädigt wurde. Das alles sind Vermutungen auf Meinungen und Raten anderer hin. Ich bin der Meinung, man sollte das größten und besten Argumente nicht umdeuten und dies durch falsche Tatsachen und Behauptungen in den Hintergrund rücken lassen – das Tierleid und die eigene Gesundheit. Die größten Medien, die anderes, wie den Klimawandel und die Feinstaubgeschichte promoten, richten nicht mal ihr eigenes Leben daraufhin aus. Diejenigen („Meisten“), die erzählen die Massentierhaltung macht die größte Feinstaubbelastung aus oder schadet dem Klima und wer weiß was noch alles, leben nicht mal tierleidfrei und boykottieren die Massentierhaltung. Vergleich – Authentisch sind für mich keine Medien, die Kriege anprangern, aber mit Kriegstreibern öfters an einem Tisch sitzen. „Wasser predigen und Wein saufen“. Das passt einfach nicht zusammen, doch die Menschen folgen gerade diesen „Heiligen“.

Wichtig ist Leid an anderen, vor allem an unschuldigen Tieren zu verhindern und dabei die eigene Gesundheit nicht außer Acht zu lassen. Wenn Menschen etwas predigen, sich aber selbst nicht danach richten, dann sollte das einem zu denken geben. Vor allem wenn es die Politik ist. Nicht jedes Argument gegen die Massentierhaltung ist sinnvoll und vor allem wahr, nur weil die Massentierhaltung beschissen ist und man den Drang verspürt aktiv werden zu müssen.

Marcel L.

2 Comments

  1. Wie immer und bei Allem in unseren Zeiten auch hier gillt Politik und Eliten bedienen sich nur Themen wenn sie nach Geld (Steuern und Abgaben etc.) und/oder weitere Macht (Wähler etc.) dürsten, Umwelt geht denen im Grunde am Hintern vorbei denn diese sind gerade die die weiter in Saus und Braus weiter machen ohne sich einzuschränken (Bsp. Reiseausgaben Bundestag ist ständig am steigen Fahrzeugflotten, Flugbereitschaft usw.).
    Es wird halt ihr perverses Spiel/Denken/Verhalten hinter allem Guten versteckt bzw. dieses missbraucht.
    Was hier her passt ist auch eine frühe Forschungserkenntniss aus der Massenpsychologie (Ende 19. Anfang 20.Jahrundert), sinngemäß:

    Der der es beherrscht die Massen zu täuschen, dem werden sie folgen!
    Aber dem der ihnen die Wahrheit spricht, den werden sie verbannen!

    Dies wird von Politik und Eliten zum Machtergreifung und -erhaltung bestens umgesetzt. Sonst könnten solche „sozialen“ Gesellschaften wie unsere und mind. die der letzten 3000 Jahre nicht existieren. Sie beruhen auf Täuschung, Lügen, Verdummung und Verrat (Falls da einer meint „Verdummung“? in unserer Wissnsgesellschaft mit staatl. Schulsystem – Es wird nur solch Wissen gelehrt, das aus dem Einzelnen einen zuverlässigen, fähigen Systemsklaven entwickeln soll!!!

    In der Geschichte immer nachweisbar, Ausnahmen sind lediglich wenige kleine „Urvölker“ (Südamerika, Indianer Nordamerikas)
    Ein alter Indianerhäuptling sagte einmal in Kurzform, bis die zivilisierten Menschen kamen brauchten wir keine Gefängnisse, es gab keine Armen und keine Obdachlosen

  2. Die Medien (das Wort) waren und sind schon immer die größte Macht und Waffe, noch vor physischen Waffen/Armee, denn Angriffskriege werden nie (auf Dauer) gewonnen und ohne mediale Vorbereitung auch gar nicht führbar. Wer will schon (als selbstständig Denkender) für die eigennützigen Machtinteressen der Politiker und Eliten sein Leben verlieren?

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