Giralgeldschöpfung

 

Ursachen des Zusammenbruchs                                                                

 (Uwe L.)

Die Schulden unseres Staates sind eben die Schulden seiner Bürger. Alle Schulden pro Kopf verteilt. Egal ob Arm oder Reich, jung oder alt sind sie gleichzeitig und ausschließlich die Guthaben der Vermögenden. Der Großteil der Bevölkerung besitzt keine oder nur geringe Guthaben, die gar nicht seinen Anteil an der Staatsschuld decken könnten. Einem Schuldner steht immer ein Gläubiger gegenüber, ein Profiteur dieses ausufernden Schuldengebäudes aus Zins und Zinseszins. Diejenigen, die Geld erschaffen dürfen, sind Zentralbanken und Banken, ob „richtiges“ Geld, d.h. Scheine und Münzen (entspricht gesetzlichem Zahlungsmittel [ http://www.gesetze-im-internet.de/bbankg/__14.html] = Bargeld) nur durch Zentralbanken oder Giralgeld/Buchgeld durch Kredit- und Anleihenkauf durch Geschäftsbanken.

Sie sind die Profiteure dieses Systems, da sie das Geldmonopol besitzen. Wobei das Buchgeld die Höhe des gesetzlichen Geldes=Bargeld um ein Vielfaches übersteigt. (siehe Geldmengen M1, M2, usw.)

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Das heißt, die Geschäftsbanken erzeugen ein Vielfaches mehr an „Geld“ als die Zentralbanken und sind daher Hauptprofiteure. Aufgrund des Verhältnisses Bargeld zu Buchgeld sind die Geschäftsbanken insofern der einzigen Profiteure. Die Geier sind also die Geschäftsbanken, die Geld (Giralgeld=Buchgeld) aus dem Nichts schaffen, dafür einen minimalen Gegenwert/Aufwand erzeugen, der nur dadurch zu Stande kommt, da Service/Dienstleistung für die Geldbereitstellung das BIP erhöht. Milliardenschwere Unternehmen, sowie die gesinnungslose Politik mal außen vor gelassen, die nicht minder schwer an diesem System profitieren. Die Einlagen der Banken als erforderliche Basis (Eigenkapital/Mindestreserve) für die Gelderzeugung des Buchgeldes ist nicht mal ihr eigenes, sondern ausschließlich das Geld der Bankkunden mit ihrem Kontoguthaben durch Arbeitskraft erschaffen, also reale, physisch erzeugte Werte. (Waren und Dienstleistungen, Gebäude, usw.)
Schlussfolgernd haben sich Banken einstmals, und das gilt bis heute, von der Gesellschaft das Recht erschlichen (Buch-)Geld aus dem Nichts zu erschaffen, unter Voraussetzung eines geringen Eigenanteils, der zudem noch ausschließlich aus geliehenem (Bar-)Geld von seinen Kunden bzw. deren Kontoguthaben besteht!!! Perfekt, fast ein Perpetuum, wenn da nicht der geringe Aufwand und viel schwerer das Ausfallrisiko/Verlust des Buchgeldes in Form der Kredite wäre.
Und genau das ist eines der Hauptprobleme. Die Zunahme der Kreditausfälle bzw. die Unmöglichkeit der Kreditrückzahlungen wird zur Gefahr je länger dieses System läuft, da es unendliches Kreditwachstum bräuchte, um es unendlich Aufrecht zu halten.
Weitere Probleme ergeben sich durch die Verschleierung dieses genialen Betrugssystems vor dem Volk durch „Verkomplizierung“ und Eigenhandel/-nutzen. Gier/Befriedigung durch Zocken der Banken mit diesem selbst erzeugtem Buchgeld mittels Derivaten (auch als finanzielle Massenvernichtungswaffen bezeichnet), Optionsscheine, Nahrungsmitteln und Währungsspekulationen etc. (auch durch „Schattenbanken“), um aufgrund des Kreditrückgangs den Geldhunger der Banken/Schattenbanken ausgleichen, erhöhen und befriedigen zu können, aber mittlerweile Unsummen betragen. Unsummen an ungedeckten Geld, damit Unsummen an Ausfallrisiko. Für mich die wahre Ursache eines kommenden Systemzusammenbruchs, noch vor dem Staatsschuldenausfall. (siehe folgenden Geldmengenvergleich)

All of the World’s Money and Markets in One Visualization

20151221_feudalismus früher und heute

(lesen sie auch http://wissensfieber.de/ergebnis-crash-und-enteignung/ ‎)

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