Im Nebel der Politik muss man Wölfe jagen

Derzeit wird spürbar oft und übermäßig hitzig ums Tierwohl diskutiert. Nun ja, es mag an einem aufkeimenden Wandel des allgemeinen Bewusstsein liegen, was das „Drumherum“ des menschlichen Handelns und damit dessen Folgen betrifft, was dem Empfinden nach vor ein paar Jahren noch undenkbar gewesen wäre in der Form. Viele derer Steine wurden durch die Politik eigens und ungewollt ins Rollen gebracht. Eine Folge oder gleichsames Einhergehen mit dem allgemeinen Vertrauensverlust in ein (nur?) scheinbar untergehendes politisches und wirtschaftliches System. Doch die Debatten sind von derart großen Emotionen gefüllt, dass rationale und nüchterne Umgangsweisen und Lösungen kaum möglich sind, was wiederum ganz anderen Interessen in die Hände spielen könnte. Die Gesellschaft scheint derweilen noch nicht in der Lage sich selbst gemeinschaftlich und partnerschaftlich zu organisieren in Konkurrenz zu deren Herrschaften. Angemerkt sei, die herrschenden Klasse verdankt größtenteils ihre Macht auch den andauernden Konflikten innerhalb der Gesellschaft. Wo immer es auch geht, wird eine Spaltung der Gesellschaft vorangetrieben, wenn es nur den Zielen und der Ablenkung der Massen dienlich ist. Mit einer neuen Ernährungs- und Tierschutzdebatte scheint ein neuer Flock durch die Gesellschaft geschlagen zu werden, dass die Vermutung durchaus zulässt, von irgendwelchen Positionen gewollt zu sein, um vielleicht von anderen Problemen oder Interessen abzulenken, oder gegebenenfalls Gruppen vorsätzlich in falschen Licht dastehen zu lassen. Die Gesellschaft ist kaum geprägt von Empathie, artgerechten und sinnvollen Handeln, nachhaltig, als mehr von Egoismus und Übernehmen von vorgegebenen Verhaltensstrukturen, weitestgehend wirtschaftliche Interessen. Somit ist freilich verständlich, dass größtenteils Fakten, wenn sie der eigenen Sache schaden würden, verschwiegen werden, andernfalls hervorgehoben werden.

Sind nun tatsächlich aber Wölfe ein Problem für den menschlichen Alltag? Um die Frage zu beantworten, muss man doch stets mehrere Seiten beleuchten, um sich einen Überblick/Meinung zu verschaffen. Erstmal ist es äußerst unwahrscheinlich, dass der Wolf eine Gefahr direkt für den Menschen darstellt. Zumeist kommen Raubtier der menschlichen Zivilisation unliebsam nahe, wenn diese keine andere Möglichkeit sehen zu überleben. Eben das geht durchaus auch mit dem ständigen Raub des Menschen an der Natur einher. Lebensgrundlagen anderer Rassen, werden durch menschliches Handeln ge- oder zerstört. Auch Raubtiere haben aber grundlegend eine Scheu. Deshalb darf man also sagen, der Wolf bedeutet für die menschliche Unversehrtheit keine dramatisierende Gefahr. In den letzten 50 Jahren wurden nur äußerst wenige Angriffe von Wölfen registriert, noch weniger Menschen kamen dabei um. Wölfe wurden dennoch ausgerottet, um sie später wieder anzusiedeln. Der Hintergrund und Gedanke dieses Handelns ist kaum nachvollziehbar. Tatsächlich nicht mehr als eine Hand voll Menschen starben bei Wolfsangriffen. Dabei von einer grundlegenden Gefahr zu sprechen, wäre äußerst dramatisierend und fragwürdig, vor allem vor den Hintergrund viel größerer dramatischer Situationen weltweit, die Menschenleben fordern, doch keines Aufschreis wert sind. Das individuelle Leid ist ohne Frage dabei extrem schmerzlich und die individuelle Einstellung dahingehend verständlich. Nichts desto trotz muss man anmerken, dass viele derer, die sich eine Meinung dahingehend anmaßen, das betrifft größtenteils eine Ablehnung des Tieres, nicht betroffen sind. Natürlich ist es aber auch tragisch für den Besitzer einer Herde Schafe, die der Gefahr ausgesetzt wäre, von Wölfen gerissen zu werden. Das eben hat individuelle Schlagkraft. Welche Maßnahmen dagegen möglich sind, dass sei mal dahingestellt, doch tatsächlich überlegenswert ohne gleich die Flinte scharf zu machen. Es ist eben auch individuell und situationsbedingt eine Lösung zu finden bis hin zum tatsächlichen Schießbefehl auf ein einzelnes Tier. Der Mensch darf sich aber zudem nicht anmaßen, grundlegend die Entscheidungshoheit über ein anderes Leben zu haben.

Völlig überheblich ist es allerdings dennoch, wenn man bei dieser Diskussion doch bemerken darf, dass man sich der gerissenen Tiere moralisch und empathisch annimmt, doch die Einstellung über die Massentierhaltung und derzeitigen Lebens- und Ernährungsweisen keinesfalls nötig hält zu hinterfragen, unvermindert am Tierleid in der Massentierhaltung festhält. Nämlich das, was man dort üblicherweise erwarten darf, stellt ein derartiges Problem, wie man es mit einem Wolf permanent aufbläst, Schuld sind vor allem die Medien, völlig in den Schatten. Das Ziel einer jeder Gruppe sollte vor allem eines sein, die Qualzucht und die Massentierhaltung zu verringern, schlussendlich abzuschaffen.

Marcel L.

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