Investmentbanker diktieren die Politik

Goldman Sachs ist das neue Rothschild. Im Windschatten der früheren Finanzoligarchie stieg Goldman Sachs ziemlich unbemerkt zur einflussreichsten Investmentbank auf. Sie beherrschen nahezu alle Finanzmärkte in den USA und Europa, in dem sie ihre ehemaligen Leute in sämtlichen hochrangigen politischen Ämtern einsetzen. Mit Jörg Kukies wird ein deutscher Investmentbanker von Goldman Sachs deutscher Staatssekretär im Bundesministerium für Finanzen in der neuen Großen Koalition. Kukies arbeitet seit 2000 für das amerikanische Großkapital. Dieses hat den Einfluss seine Leute in die politischen Strukturen zu integrieren, weil kaum jemand in höheren öffentlichen Positionen die Interessen und Hintergründe dieser Zockerfabrik hinterfragt. Politisch wird damit keine Veränderung möglich sein, auch tatsächlich mal der Frage nachzugehen, welche Ziele Goldman Sachs weltweit wirklich hat, dies tatsächlich öffentlich zur Debatte zu stellen. Dabei wäre ein gesellschaftlicher Diskurs um unser Zinseszinssystem gerade in heutigen Tagen mehr als nötig, um tatsächlich der Gesellschaft mal die Probleme und Ursachen, schließlich die Sinnhaftigkeit und Profiteure ihres täglichen Mallochens nahezulegen. Da ein jeder Politiker in seinen feuchtesten Träumen gern für das Großkapital arbeiten würde, ist es schier ausgeschlossen, politische Aufklärungsarbeit zu erwarten. Was ist daher günstiger, als sich einem der Größten auf der finanzwirtschaftlichen Bühne noch in seiner politischen Laufbahn anzubiedern. Politiker, wie in den deutschen Volksparteien hundertfach vertreten, sind sich einfach nicht zu schade ausschließlich dem Großkapital einen treuen Dienst zu leisten und geradewegs ihren „tüchtigen“ Wählern und treudoofen Bundesbürgern sinnbildlich ins Gesicht zu spucken, Gelder aus tüchtiger Arbeit und wirtschaftlicher Leistung zu rauben. Politiker und vor allem auch (Invenstment-) Banken sind ausschließlich daran leistungslos Einkommen zu generieren, von anderer individueller Leistung erheblich mitzuprofitieren, in dem sie einfach jeden ihr (Fremd-)Herrschaftssytem aufdrücken wollen. Nun ja, schwierig wäre es tatsächlich nicht politische Strukturen verstehen zu lernen, zu hinterfragen und ein paar Antworten zu finden. Nur der Wille fehlt eben. Veränderungen zu bewirken würde vor allem auch Verzicht fordern, Risiken und Ängste mit sich bringen, eine Entscheidung die im Grund viel zu schwer scheint, um sich derer anzunehmen.

Marcel L.

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