Israels Krieg ums östliche Mittelmeer

Es ist nur eine weitere Erklärung um das geopolitische Schachbrett, mit dem wir uns konfrontiert fühlen müssen. Jenes, das in erster Linie um die Eroberung und Veräußerung der weltlichen Reichtümer, der Ressourcen und Bodenschätze handelt. Gleichermaßen Wohlstand und fokussierten Luxus in sich zu tragen scheint. Vor allem derer im Nahen Osten, der bisherige Energielieferant großer Teile der Welt. Dabei werden die Gesellschaften permanent mit einem penetranten Religionskonflikt getäuscht und regelrecht verklärt. Mit Hilfe der korrupten Regierungen-, Politik- und Medienvertreter, Psychopaten, die dieses Spiel gewissen- und erbarmungslos mitspielen, ohne auch nur im entferntesten Reue für menschliches Leid zu tragen.

Es gibt eine Reihe von geplanten Pipelineprojekten, die im Zusammenhang mit dem fürchterlichen Krieg in Syrien oder dem Irak stehen. Vor allem auch in Konkurrenz zu russischen Multis stehen. Im Grunde die Auslöser darstellen, damit eben auch die Verlogenheit der westlichen Regierungen und deren Medien wunderbar und ohne jeglichen Zweifel verdeutlichen sollten. Oder wird etwa an deren Schaltstellen großartig von diesen Interessen berichtet? Gas aus dem persischen Golf? Ölfelder in Syrien und dem Irak? Gasfelder vor der griechischen und zyprischen Küste? Die Golanhöhen. Nein, sowas erfährt man aus Quellen, die zukünftig mehr noch zensiert, kontrolliert und gelöscht werden sollen.

Die Elitären in Israel forcieren etwa seit längeren eine Gaspipeline, die Erdgas aus dem Mittelmeer vor der Küste Gazas und Palästinas, „neuzeitlich“ Israels, sowie Zyperns nach Europa bzw. zum Dreh- und Angelpunkt in Italien liefern soll. An dieser Stelle wurden schon vor längerer Zeit die Gasfelder des südöstlichen Mittelmeeres, vor den Küsten der Anreinerländer auf europäischer Seite im Zusammenhang mit der zyprischen und griechischen Krise beobachtet und auf Interessen dahinter verwiesen. Griechenland und Zypern sind grundlegend reich an Erdgasressourcen vor deren Küste. Dennoch (oder deshalb?) sind sie die Länder, die die europäische Krise am deutlichsten und zeitigsten erlebten. Das Großkapital (Finanzmafia) bestimmt seit Jahren die Politik in Griechenland. Dahingehend könnte die griechische Krise eine wichtige Rolle spielen, in der Griechenland, vor allem die Bevölkerung des Staates an der Südostflanke Europas, mit allergrößten Kalkül und Vorsatz noch immer durch die europäische Diktatur, mit Hilfe der IWF- und Finanzmafia aus Übersee samt ihren europäischen Handlangern, mittellos gemacht wird, um letztendlich das gesellschaftliche Eigentum der Energieressourcen an die kapitalistischen Feinde der Gesellschaft abzutreten. Der Raubzug des Großkapitals mit ihren Privatarmeen schreitet unaufhaltsam voran.

Deshalb mag auch der israelischen Führung daran gelegen sein, den Küstenstreifen und damit weite Teile des Mittelmeers für sich zu beanspruchen, Gaza zu isolieren, die Palästinenser zu unterdrücken und auch den türkischen Einfluss und Anspruch auf das Erdgas im Mittelmeer zurückzudrängen. Der mediale Krieg gegen die türkische Führung, der man dennoch mit Sicherheit nicht Gutes anhängen kann, obwohl es ein falsches und zweierlei moralisches Spiel ist, mag auch hier wieder ein kleines Teilchen des großen Puzzels sein. Die gewollte Eskalation an anderen Stellen und Orten, um das eigene Süppchen weiterzukochen und auch dort Profite rauszuziehen. Aber auch schon anhand des permanenten Antisemitismusvorwurf oder der vieler Lanzen, die für Israel in der westlichen Politik gebrochen werden, zeichnet sich ein Bild, wem die westlichen Regierungen großteilig unterstehen, wer die Sponsoren sind. Die Opferrolle des Staates im Nahen Osten ist mitlerweile eine mehr als verlogene. Wird all zu oft geäußert, ein Nationalist sei ein „extremistischer Patriot“,er sei ein Mensch, der glaubt, sein Land, sein Volk, seine Kultur, seine Sprache und/oder alle diese Dinge zusammen seien besser als diejenigen von anderen Menschen, so das ist zwar so keinesfalls richtig, diese Regeln erfinden aber die Medien. Die meisten „Nationalisten“ sind lediglich für einen souveränen Nationalstaat, was den heutigen Globalisieren ein Dorn im Auge zu sein scheint. Doch eben das, was man zum großen Teil dem 3. Reich vorgeworfen, damit völlig verurteilt hat, beanspruchen heute Staaten, die dafür Lobhuldigungen, Respekt und Anerkennung erhalten. Nein, keine Religionen, keine Länder oder Institutionen, sondern Menschen, die diese Dinge dazu benutzen, sich selbst zu bereichern und zu verwirklichen.

Zypern beispielsweise, als europäisches „Pleiteland“ scheint eine Bastion israelischen Besitzanspruchs im Mittelmeer gegen die Türkei geworden zu sein, da sich schon israelisches Militär in Zypern befindet und dort Militärübungen abhält. Damit steigt die Gefahr eines noch größeren Krieges in diesem Teil der Welt weiter an. Jeder der Akteure, mit unter westlichen Ursprungs, im Nahen Osten will brutal seinen Einfluss erweitern und vor allem sein Gesicht waren. Neuerlich sind auch chinesische Kriegsschiffe im persischen Golf präsent. Auch China fängt an über nationale Grenzen hinaus mehr und mehr Politik zu betreiben, nachdem sich die aufstrebende Macht aus Fernost die letzten Jahrzehnte weitestgehend aus der weltpolitischen Lage herausgehalten hatte. Die Gefahr eines eskalierenden Weltkrieges steigt täglich.

Letztlich muss man geradewegs erkennen, dass die elitären Kräfte, die hinter der israelischen Führung und deren augenscheinlichen Interessen stehen, wie Rohstoffvorkommen oder Pipelineprojekten, grundlegend führend im nahöstlichen Terror und jenen auch bei uns zu sein scheinen. Es liegt nahe, dass diese Leute in Israel den Religionskonflikt dahingehend eskalieren lassen, ihren eigenen Macht- und territorialen Anspruch durchzusetzen und zu erweitern. Europäische Armeen auf ihre Seite zu ziehen, im Falle eines Krieges grundlegend gegen den Islam und deren Lebensraum zu kämpfen. Es zeichnet sich eine perfide Strategie ab. Vergessen sollte aber nicht der angestrebten Imperialismus anderer ambitionierter Regierungen und Schattenregierungen werden. Washington, London, Paris, Berlin. Die Rohstoffversorgung der Zukunft entscheidet sich in Afrika und dem Nahen Osten. Feindbilder sind grundlegend den Regierungen von Vorteil gesellschaftliche Opfer zu locken und die Kriege zu rechtfertigen. Die Brutalität aber derer Mächtigen Israels, die große Teile Palästinas vereinnahmt haben, Syriens oder des umliegenden Mittelmeers, ist dafür bezeichnend, wie die Machtansprüche im Nahen Osten bisher verteilt sind. Vor allem aber auch die mediale Verwirrung und Ablenkung auf grundlegend alle anderen angrenzenden Staaten oder den Iran. Dennoch trägt keiner derer Mächtigen bessere Werte in sich, als im Grunde gesellschaftlichen Anspruch und Besitz eines jeden Menschen zu rauben, für seinen eigene Wohlstand und die persönliche, politische Macht. Es gibt nicht das Einzelne, jeder dieser Einflussreichen versucht seinen eigenen Vorteil zu ziehen. Dabei ist alles mit allen verbunden und beeinflusst.

Marcel L.

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2 Kommentare

  1. Stimmt genau Marcel nur sind die Terror- Taten US-raels gegen alle andersdenkenden und friedliebenden Menschen im arabischen Raum noch lange nicht beendet und haben ihren Höhepunkt auch noch nicht erreicht. Israel, das müsste jeder wissen, wird nach dem Untergang der USA als hegemon dieses Planeten, wie eine Seifenblase platzen, zum Glück für alle ihre Nachbarn in der Region und ihrer unschuldigen Menschen.
    Das muss und soll verhindert werden indem man so viele möchtegern moslemische Staaten von Seiten der USA/ ISrael an Bord holt um den unausweichlichen Zusammenbruch dieser blutigsten und tödlichsten aller bisherigen Koalitionen auf diesem Planeten hinaus zu zögern.
    Aber, ich glaube keiner kann die Lange im arabischen Raum besser schildern und hat mehr Insiderwissen als folgende Webseite:
    http://www.voltairenet.org/de
    Wer an der wirklichen Lage in den arabischen Ländern interessiert ist kommt an dieser Seite nicht vorbei.
    LG an alle!

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