Die Teilung der Ukraine

Der Ukraine Konflikt

Anhand der Konflikte im Osten Europas kann man nun wahrlich ganz genau sehen, daß jegliche politische Interessen, d.h. ausschließlich Interessen einer kleinen Elite, weitaus größerer Bedeutung wiegen, als jene der Gesellschaft. Die Medien vernebeln bisweilen völlig die Sicht über die Wahrheiten und Realitäten. In einem funktionierenden und demokratischen System mit unabhängigen Kontrollorganen, würden auch die Medien als Aufklärer dienen, so dass derart Situationen und jegliche Provokationen, Lügen und Kriegshetze, in eine brandgefährliche Situation mündend, die zu einer übergreifenden kriegerischen Auseinandersetzung führen kann, nicht möglich wären. Doch eben weil Geld viel entscheidender ist als Anstand, Moral und somit gesellschaftlicher Frieden, befinden wir uns in einer gefährlichen Situation eines drohenden großen Krieges. Zu dem der designierte deutsche Bundespräsident nun tatsächlich mit „besten“ Vorsätzen und Interessen in der Ukraine mitgewirkt hat, was die Clique und Kumpanei, die jenen zum neuen Staatsoberhaupt des unsouveränen Deutschland gewählt hat, völlig ignoriert. Mit Nichten hatten die Absichten der Minsker Beschlüsse ehrliche Hintergründe zu einem dauerhaften Frieden in der Ukraine.

Das Karusell dreht sich um die besten Plätze in der internationalen Politik, effizient und überaus wohlstandsfördernd für anfangs Angesprochene, zu besetzen. Westliche (Schein)Demokratie in Reinform war die Wahl zum neuen Bundespräsidenten, nachdem der unredliche Gauckler endlich seinen Hut nahm. Grauenvolles Dasein. Nur die wenigsten werden die Predikten voller Unwissenheit, Charakterlosigkeit, Rückgratlosigkeit und Manipulation, speziell die völlige Verunglimpfung ganzer Bevölkerungsgruppen, vermissen. Die neuerliche Wahlveranstaltung war an Lächerlichkeit nach innen und nach außen hin kaum zu überbieten. Wer hier tatsächlich noch demokratische Werte ausmacht, dem ist nun wirklich nicht mehr zu helfen.

Der drohende wirtschaftliche und politische Niedergang der westlichen Welt fördert einiges zu Tage. Speziell die Flüchtlingsproblematik tut ihr Übriges, um diesen (Untergang) in Europa grundlegend und merklich noch zu beschleunigen. Die Länder sind völlig zerrüttet und vielen Menschen droht der Geduldsfaden entgültig zu reißen. Die kommenden Wahlen und Referenden werden den Weg weisen. Derzeitige Aufstände dienen lediglich als Vorgeschmack auf drohende Krisen und Konflikte.

Die neu gewählte rumänische Regierung stellte neuerlich Korruption bis zu einer gewissen Summe unter Straffreiheit. Neue Verordnungen sollten Gefängnisstrafen für viele korrupte Politiker verhindern. Korruption sollte erst ab einer Summe von 45000€ mit Gefängnisstrafe verurteilt werden. Woraufhin es große Massenproteste gab. Die Menschen werden sich nicht mehr alles bieten lassen. Das Thema, über das auch an dieser Stelle viel Unmut verkündet wird, berührt also immer weitere Teile der Bevölkerung. Wird auch in anderen Ländern bald Einklang finden, wenn man der Bevölkerung immer weniger ihrer Verdienste und Ersparnisse zugesteht von Seiten der Politik, aber sich selbst die Taschen prinzipiell und unnachgiebig gut füllt. Die Menschen fangen grundlegend an ihren Regierungen nicht mehr zu vertrauen.

Selbstverständlich heuchelt die westliche europäische Führungsriege bislang noch Verurteilung für die korrupte rumänische Elite, um von eigener gesellschaftlichen Untreue abzulenken, doch ist das kaum ein besserer Haufen. Ausschließlich erleichtert darüber, dass es erst andere vor ihnen trifft, bevor die Menschen völlig aufgewacht aus ihren Sesseln kommen, um auch diese politische Vetternwirtschaft auf gesamteuropäischer Ebene zu demaskieren und zum Teufel zu jagen. Erste kündigen offen ihren Rücktritt an.

In der ukrainischen Situation ist der Weilen keine Entschärfung in Sicht. Wie anfangs angesprochen handeln die Interessen weiterhin nach altbekannten Mustern. Daran scheint auch realistisch gesehen die trump’sche Politik nichts zu ändern. Dies zu denken scheint der Weilen sehr naiv zu sein. Ziel der Interessen einflussreicher Transatlantiker war es zu keinem Zeitpunkt den Ost-West-Konflikt zu beenden. Ursprüngliche Vereinbarungen, den Einfluss der Nato Richtung Osten zu beschränken, um gegenseitige Sicherheitszonen zu bewahren, gelten schon lange nicht mehr. Nach einer aussichtsreichen Beendigung des kalten Krieges ist die amerikanisch geführte Nato Land um Land näher an die russischen Grenzen gerückt. Man kann zurecht behaupten die USA haben ein Aufstreben der EU dahingehend unterstützt, weil damit grundsätzlich auch der Einfluss des westlichen Militärbündnis in Richtung russischer Grenze imperialistische Möglichkeiten eröffnete.

Es ist völlig unrelevant, ob die Krim durch Russland annektiert wurde, oder der russischen Förderation durch ein reguläres Referendum beigetreten ist. Fest steht, daß die Krim in der jüngeren Geschichte die meiste Zeit Russland angehört hat, die meisten der dort lebenden Menschen sich der russischen Herkunft zugehörig fühlen und die Sprache sprechen. Ebenso wie weite Teile der ukrainischen Bevölkerung im Osten des Landes. Eben deshalb stationiert Russland auch am schwarzen Meer auf der Krim seit langer Zeit seine größte militärische Flotte. Dahingehend ist es wohl kaum verwunderlich, dass Russland einer Vereinnahmung der Krim durch imperialistische Interessen des Westens entgegensteht. Aber eben darauf hat diese Politik und die Propaganda um die Halbinsel im schwarzen Meer als Tor zum Nahen Osten und der Seidenstrasse hingearbeitet, Russlands Einflussbereich weiter einzuschränken.

Gesellschaftliche Interessen sollten grundlegend im Vordergrund stehen, und da ist es nun mal so, das viele Ukrainer, zu den großen Teilen des Ostens zählend, nicht der EU und „westlichen Werten“ beitreten wollen. Politiker handeln ausschließlich im Eigeninteresse ohne die Menschen nach ihren Willen und Ansprüchen zu fragen. Tatsächlich sollte eine Linie bzw. Grenze durch die Ukraine gezogen werden, um beiden Bevölkerungsteilen ihren eigenen Interessen und Zugehörigkeiten nachzukommen. Nun ist es offensichtlich so, daß der Osten sich vom neuerlich „westlich“ geführten Teil der Ukraine abspalten will, dies aber durch militärische Provokation nicht zugelassen wird. So wie sich der westliche Teil eben ausschließlich von der ursprünglich korrupten Regierung abspalten wollte, doch aber nicht gleiche Missstände wieder einhandeln wollen würde. Letztendlich dürften die Hoffnungen auf eine bessere Situation in Anbindung an den Westen ein jähes Ende gefunden haben. Den Menschen dürfte es kaum besser gehen, als das sie es mit den Protesten auf den Maidan gefordert hatten. Jene sicherlich ehrlichen Forderungen, die durch westliche Organisationen unterwandert und missbraucht wurden. Freilich waren die anfänglichen Demonstrationen und ein Aufbegehren gegen immerwährende und leider übliche politische Korruption authentisch und durch eine sich verschlechternde Situation der Menschen dort hervorgerufen, ähnlich der Situation aktuell in Rumänien. Jegliche Staatsbedienstete betätigen sich des Schutzgeldes und der Korruption. Viktor Janukowitsch war russisch, hatte die selben Eigenarten wir jeder herrschsüchtige Oligarch, wie es auf den Westen mit seinen Politiker und Oligarchen und jedes andere Land mit einer Herrschaftsform zutrifft. Regierungspolitiker sind grundlegend machtbesessen, handeln damit gegen die Interessen der Völker dieser Welt. Aufstände wurden mittels staatlicher Gewalt und Willkür durch seine Bediensteten niedergeschlagen. Diese Diktatur unterscheidet sich kaum von anderen Fremdherrschaften. Tendenzen sind mitunter in vermeintlich westlichen Demokratien absehbar.

Doch wurden zusehend terroristische Gruppierungen durch westliche Regierungen in die Maidanprotest integriert, die mitunter diesen Bürgerkrieg hervorgerufen haben. Letztendlich haben die Menschen noch immer kein Wort. Hingegen hat dieses perfide Spiel, über die Interessen der Menschen zu entscheiden, Tausenden von ihnen das Leben gekostet, seit jeher. Und es ist kein friedliches Ende dieses Massenmordens in Sicht. Ein machtbesessener Oligarch wurde durch einen anderen ersetzt, der zudem die Interessen des westlichen Imperialismus vorantreibt, zum Leidwesen der Menschen auf beiden Seiten des Krieges. Nicht nur eine Stimme mit sehr viel Einfluss auf westliche Politik und Regierungen forderte „so viele Russen zu Töten, wie möglich“. Es ist erschreckend derart Psychopaten an den Schaltstellen sitzen zu haben.

Russland hat mitunter die größten Rohstoffreserven der Welt, die große Begehrlichkeiten der westlichen Eliten auslösen. Schon in Georgien eskalierte der Konflikt mit dem Westen, wobei grundsätzlich die größte Schuld den Russen zugeschrieben wird. Die neuerliche Propaganda und ihre Enthüllung lässt viele der vergangenen Lügen, einseitigen Beschuldigung und Behauptungen anzweifeln, teilweise widerlegen. Der Ukraine-Konflikt ist die Fortsetzung alter Strategien.

Der IWF forderte von der derzeitigen ukrainischen Führung als Gegenleistung für die gewährten Kredite, das Engagement gegen den russischen Feind. Selbstverständlich fördert der IWF als Teil imperialistischer Strategien, politisch-militärische Ziele.

Es ist ebenfalls das weitere Vorrücken der Nato über Weißrussland, währenddessen man in anderen angrenzenden Ländern schon tausendfach präsent ist mit Natotruppen, und der Konflikt über die Gaspreise, die Russland in einen Krieg drängen könnte. Der Wirtschaftskrieg wird eine entscheidende Rolle spielen. Weißrussland scheint ebenso zu zerbrechen, da sich die Wirtschaft zu sehr auf die russische stützte in der Vergangenheit. Jetzt aber der Westen Einfluss erkämpft, grundlegend aber kein Interesse hat, die Länder zu stabilisieren und wirtschaftlich nach vorn zu bringen. Ausschließlich militärische Interessen stehen auf der Agenda. Menschen sind dabei völlig egal.

Dabei muss sich noch bewahrheiten, welche Rolle der amerikanische Ölmulti in Trumps neuen Team als Außenminister spielt. „Russland ist gefährlich, aber vorhersehbar“. Es darf wohl kaum angenommen werden, dass alte Interessen plötzlich keine Rolle mehr spielen im Hinblick auf den Reichtum an Ölquellen im Osten Europas unter der Herrschaft Putins. Im Grunde gibt es schon zu denken, einen „Russlandkenner“ und Oligarchen der Ölindustrie in eine politische Führungsposition zu hiefen. Die hoffnungsvollen Erwartungen lassen sich grundlegend nur schwerlich teilen. Derart Menschen in politischen Positionen können nun wahrlich nicht die Lösung sein.

Marcel L.

Quelle: https://www.armstrongeconomics.com/international-news/eastern_europe/eastern-europe-world-war-iii/

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