Linker Wahlkampf ist wenig fortschrittlich

Die Politik will immer nur alles maßregeln und festlegen, bestimmen. Das ist eben falsch. Es grenzt nun schon an trauriger Ironie, wenn ein Politiker darüber entscheiden darf, in welcher richtiger Verhältnismäßigkeit und Pauschalisierung die Leistung (eines „Vielverdieners“) zum tatsächlichen Arbeitseinkommen steht. Das Wahlprogramm der politischen „Linke“ scheint einem Märchenbuch zu gleichen. Es mag tatsächlich nicht alles schlecht sein, ganz im Gegenteil, vieles mag berauschend klingen, doch muss man schon differenzieren und genau analysieren, in welche Richtung der Weg führt. Vielleicht eben auch in die falsche. Eines unserer größten Probleme der heutigen Tage ist, dass die Menschen viel zu oft nach rechts oder nach links schauen, nach oben und nach unten, Neid bewohnt überall die Denkmuster. Schon deshalb verschulden sich die Menschen (freiwillig), schimpfen letztlich über eigene Verarmung. Selbst den Menschen der gleichen Herkunft, der gleichen sozialen Gegebenheiten wird daher viel zu oft mit Missgunst und Neid begegnet. So ist es auch, dass Menschen, die sich vermeintlich unfair behandelt fühlen, nicht an erster Stelle die Politik dafür verantwortlich machen, obwohl eben dort die größte Ungerechtigkeit beherbergt ist, sondern stetig nur das oberste 1% für die ganzen Probleme die Schuld geben. Es mag ein Teil des Problems sein, weil eben auch diese Menschen an Ausbeutung, Kriegen, Finanzkartellen, Umweltzerstörung, ja auch Ungerechtigkeit beteiligt sind, es ist aber nicht unser Hauptproblem. Jedenfalls nicht eines, dem nicht mit menschlichen Willen und eigene, persönlichen Entscheidungen oftmals begegnet werden könnte. Stichwort Konsumverhalten oder marktwirtschaftliche Prinzipien. Es ist die Politik, die die Gesellschaft vereinnahmt, täuscht, reguliert, sanktioniert, freie Entscheidungen unterbindet, mehr und mehr Repressionen zu Tage fördert, so dass die Menschen Einschränkungen in jeglicher Sicht hinnehmen müssen. Letztlich hat eben das nicht mehr viel mit Ökonomie und einen Markt zu tun, da die staatlichen Eingriffe viel zu intensiv und mehr noch häufiger werden. Um den Staat Steuereinnahmen zu verschaffen, auch größtenteils den aufgeblähten Apparat mit all seinen Schmarotzern und Lastern zu finanzieren. Jene, die am unproduktivsten das gesellschaftliche Leben zum eigenen Vorteil nutzen wollen. Hohe Preise an Gütern, Immobilien etc. sind auch insbesondere den staatlichen Einnahmen dienlich.

Man kann dahinter durchaus ein politisches Konzept erkennen, Menschen, reich und arm, gegeneinander aufzubringen. Manche politischen Akteure scheinen darauf ihr Dasein und ihre eigene Abschöpfung gesellschaftlicher Arbeitskraft bzw. Produktivität zu bauen. Das trifft längst nicht nur auf die politische Linke zu, nur da wird es in vielen Punkten (Wählerfang) überaus deutlich, auch sehr offen angesprochen. Dabei passieren aber auch nicht selten gravierende Denkfehler. Denn soziale Gerechtigkeit bedeutet nicht einfach nur die oft posaunte Umverteilung von unten nach oben ins Gegenteil zu verkehren. Man müsste schon ganz genau schauen, an welchen Stellen dies zu Unrecht passiert.

Vieles eben ist völliger Nonsens und deshalb ist die politische Linke, ebenso wie sämtliche andere Parteien, die früher oder später offen die gleiche Schiene fahren werden, nicht wählbar, ganz abgesehen davon das schon die Menschen benachteiligt werden, die für ihr Geld wirklich hart gearbeitet haben und deshalb einen höheren Lebensstandard durchaus „verdient“ haben. Ob das nun sinnvoll ist, in der Regel nicht, das steht aber auf einem ganz anderen Blatt. So etwas kennt aber die Politik freilich hierzulande nicht. Willkürliche Enteignung ist politischer Unfug. Skrupellos und unmoralisch, da hilft es nichts zweierlei Maßstäbe anzusetzen. Tatsächlich würden auch die Anreize für Unternehmungen, Leistungen und Verantwortungen wegfallen, die die linken Parteien damit forcieren. Und die obersten 1%, die man gern an erster Stelle benennt, bekommt man damit auch nicht. Letztlich scheint das Gegenteil sinnvoll zu sein, ein einheitliches Steuersystem zu schaffen ohne viel Bürokratie etc. Den Unternehmen Anreize zu geben ihr Vermögen nicht im Ausland unterzubringen. Hier zu investieren. Nicht gegenteiliges. Durch hohe Steuern werden die Unternehmen, die ebenso Arbeitsplätze schaffen, ins Ausland abwandern. Schaut man sich dahingehend die Ansätze von Trump an, sind diese grundlegend gar nicht so fehlerbehaftet. Spitzensteuersätze führen dazu, dass Unternehmen ihre Sachen packen und den Firmensitz verschieben in Länder, in denen sie merklich weniger Steuern zahlen müssen. Was soll das also bringen, nur weil sich jeder benachteiligt fühlt? Auch scheint es doch schlechte Ironie zu sein, ein europaweit (oder weltweit) einheitliches Steuersystem einführen zu wollen, aber nationale Selbstbestimmung zu erhalten.

Regeln kann solche Missstände in Wirtschaft und Unternehmen nur der Konsument und der Mensch selbst, und zwar nicht mit seiner Stimme auf einen nichtsnutzigen Wahlzettel, sondern mit seinem Konsumverhalten, seinen Verhalten gegenüber Mitmenschen und für ihn sichtbaren Ungerechtigkeiten. Warum also nicht mal anfangen bei regionalen Händlern einzukaufen, anstatt bei Internetgiganten, die augenscheinlich ihre Kunden schlecht bezahlen und schlechte Arbeitsverhältnisse bereitstellen. Die Entscheidung liegt beim Kunden und der Wettbewerb lässt es zu. Zur Not tut es übermäßig gut sich in Verzicht zu üben. Da braucht es keine Regulierung der Politik. Wenn man den Unternehmen noch mitteilt, warum man dieses meidet (Mindestlohn, Arbeitsverhältnisse, Steuervermeidung etc.), der Gewinn einbricht, wird sich etwas ändern, oder das Unternehmen würde vom Markt verschwinden. Marktanteile würden auf einen anderen Wettbewerber übergehen, der es besser macht, höhere Löhne zahlt. Unternehmen unter einer Lohngrenze können boykottiert werden, sie können damit konfrontiert werden. Dazu braucht es „nur“ das Kollektiv. Dagegen darf man „bessere“ Konzerne oder Unternehmen bevorzugen. Der Konsument lässt die Monopole zu. Anstatt jegliche Verantwortung abzuwälzen, sollte man seine eigene Verantwortung wahrnehmen, nicht prinzipiell motzen, und dennoch nichts ändern. Grundlegend können die Löhne nun auch nicht zu einer Verarmung der Menschen führen, das ist Blödsinn, erstens ist es vielen nicht zu Teil geworden mit ihren Geld richtig zu wirtschaften und zweitens sollte auch den Unternehmen daran sein, die Arbeiter fair zu entlohnen, damit die Produkte erst gekauft werden können.

Davon abgesehen kaufen die Menschen von den meisten Geld eher sinnlose Sachen, beschweren sich aber zu wenig zu verdienen. Ok, es gibt auch die anderen Fälle, aber da muss man eben das Leben anpassen und sich nicht für jeden „Luxus“ begeistern. Menschen wollen trotz widriger Umstände oft auch auf nichts verzichten müssen. So wie es von der werbefinanzierten Wohlstandgesellschaft vorgelebt wird. Gerade diese trägt zur Aufschaukelung des Systems bei und versucht nun auch das letzte noch aus jeder „armen“ Sau herauszupressen. Oftmals hat es jeder selber ein Stück weit in der Hand. Auch kann man nicht immer nur andere für sein eigenes Leben verantwortlich machen. Klingt hart, ist aber oft auch so. Dann sind Einschränkungen von Nöten. Mit der verbreiteten Gefahr der Altersarmut werden die Menschen größtenteils angehalten noch schneller, noch länger in ihren Hamsterrad zu rotieren, um schlussendlich hauptsächlich große Teile des Politik- und Beamtenapparats, und deren mafiösen Strukturen ein Leben auf Kosten der Allgemeinheit zu gewährleisten.

Im selben Zuge sollte man erwähnen, dass es Anerkennung und auch Mut gebührt, sich der Herausforderung anzunehmen, sich selbstständig zu machen, und die Verantwortung für zahlreiche Arbeiter zu übernehmen. Eine geniale Idee oder eine Erfindung, ein Konzept oder Innovation beinhaltet auch nicht minder ein spezielles Talent, Hingabe und vor allem Zeit und Aufwand, was vielleicht schlussendlich im angestrebten Wohlstand (und Neid) endet. Klar hat das gewisse Grenzen, wenn beispielsweise Arbeiter zu hohen Belastungen ausgesetzt werden, für das Mehr, Mehr, Mehr. Dann muss man wiederum Wege finden, dies als Arbeiter zu sanktionieren, sich dagegen aufzulehnen oder seine sieben Sachen zu nehmen und dem Unternehmen den Rücken zu kehren. Auch dafür braucht es Mut. Wie gesagt, die Sinnhaftigkeit dieses Wohlstand sei dahingestellt, aber nicht die durchaus anzuerkennenden Anstrengungen, die dem hinten anstehen. Dies zu Honorieren oder eben nicht, ist letztendlich immer noch die Entscheidung des Konsumenten und des Nachfragers. Einer falschen Unternehmenskultur kann man sich immer noch entziehen. Bei einer politischen Agenda, die zielsicher Richtung Fremdbestimmung mit stark eingeschränkten freiheitlichen Werten und fortschreitender Enteignung geht, wird das sehr schwierig.
Im übrigen gibt es heute schon eine Abgeltungssteuer auf Kapitaleinnahmen, die nicht unerheblich hoch ist. Scheint nur keinen der Sparer mehr zu interessieren, in Zeiten wo auch der Staat daran ist, den Kleinsparer weiter zu enteignen. Und da der Staat sowieso nicht mit dem Geld umgehen kann, das er von anderen Menschen geraubt hat, sollte sich alles andere erübrigen. Man brüstet sich mit Rekordsteuereinanhmen und fährt dennoch mit Vollgas in den totalen Bankrott. Weil eben die Staatsbediensteten mit fremden Geld nicht umgehen können, da es nicht ihr eigenes ist. Das wird auch bei der drei oder vierfachen Summe so sein, und es meint wohl nicht wirklich einer, in den nächsten Jahren entlastet zu werden, egal zu welcher Schicht er gehört.

Als aller erstes müsste mal die politische Korruption aufhören, Parteienspenden verboten werden. Dann müssten die Privilegien für Staatsbedienstete aufhören. Pensionen oder Regelungen zur Sozialversicherung etc. Keine Extrawürste. Fairerweise muss man zugestehen, dass dort die „Linke“ ansetzt, doch vor der Wahl ist nicht nach der Wahl. Als nächstes dürften Politiker nur noch auf 4 Jahre wählbar sein, danach ein Wechsel und jeder müsste sein Leben unter seinen eigenen Bestimmungen und Reglung/Gesetzen führen. Das wäre der Ansatz, den wir bräuchten.

Die Linke, als auch die restliche Politik fährt permanent die Schiene des Neides und schwört auf die Ungerechtigkeit. Stellt euch vor die wäre tatsächlich nicht mehr da, was müsste dann die Linke für Wahlversprechen machen? Für mich hat das alles keine Hand und kein Fuß.

Auch die Grundsicherung schafft wenig Anreize, vorher müsste eben die Anstrengung gemacht werden, wirklich alle in Lohn und Brot zu bringen, ohne irgendwelche Zahlen schön zu rechnen. Das eben schafft man auch nur mit Anreizen Unternehmen hier anzusiedeln. Innovationen oder eben Unternehmen mit einer sozialen und ökologischen, fortschrittlichen Unternehmensstruktur zu fördern. Dabei heißt Fortschritt nicht permanent ausschließlich Technik einzusetzen. Was wiederum nicht zu realisieren ist, wenn man Spitzensteuersätze (für Unternehmen) so hoch und Steuergrenzen gleichzeitig (für Angestellte) so niedrig ansetzt.

Was sich so schön anhört steht wahrlich auf wackeligen Beinen. Aber woher soll es der Mensch denn wissen, wenn er nicht wirklich aufgeklärt wird. Letztendlich haben wir es in Griechenland gesehen, dass derart Versprechen, auch sollten sie mit wahren Absichten angegangen werden, keinerlei Chance haben. Und die Aufstockung der Renten ist nun abschließend zu sagen auch immer wiederkehrendes Konzept, dass sich die Linke angenommen zu haben scheint. Man muss nur mal bilanzieren, wo die vermeintliche Hauptwählerschaft zu finden ist. Die Jüngeren hat man von Seiten der Politik schon seit Jahren größtenteils verprellt und beschissen. Die „Alten“ sind noch nicht dahinter gekommen.

Gewiss, es mag nicht alles schlecht sein (vor allem Abrüstung und Fluchtursachen bekämpfen), auch vieles gut, was die Linke anstrebt, doch sollte Skepsis in die politische Riege dauerhaft angebracht sein. Zudem sei gesagt, das auch ich ein Angestellter mittleren Einkommens bin, längst über diese Grenzen nicht diskutieren müsste, dennoch muss ich diese Pläne keineswegs gut finden, weil sie eben teilweise gleichermaßen diktatorisch und mitunter ungerecht sind, was so großartig bei anderen bemängelt wird.

Marcel L.

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1 Kommentar

  1. Sorry Marcel,
    aber hier mischt sich wieder deine eigene Ansicht und dein Gerechtigkeitsempfinden mit der Realität des uns „beherrschenden“ Systems.
    Die Linke (oder auch die Rechte, die Mitte, die, die, die…) sind nur Träger von Botschaften die die Gegenstimmen dem Wahlvieh als rationel und wahrhaftig erscheinen lassen sollen und nie dazu bestimmt sind sie auch nur in die Nähe der Verwirklichung zu bringen.
    Mehr Leistung = mehr Kapital, mehr Konsum, mehr Güter?
    Dies funktioniert leider immer nur außerhalb der Grenzen und Gesezte der Natur und „nur“ in diesem jetzigen alles beherrschenden System welches von dir immer wieder penibel seziertund angeprangert wird aber leider auch immer wieder wie in diesem Beitrag, als gerecht und nicht änderbar angesehen und dargestellt wird, was nicht der Fall ist denn, Alternativlosigkeit herrscht nur in den Köpfen der Marionetten dieses „Anti- Menschen- Systems“!
    Wenn ein Bauer oder Mensch der einer Naturethnie angehört, mehr Jagt, Anbaut oder sammelt so ist das Echo welches er von den meisten Mitmenschen um sich herum zu hören bekommen wird, eines welches die Frage nach dem Warum und Wozu aufwirft und ob es der Natur, der Gemeinschaft und Natur zuträglich und von Vorteil ist mehr Energie als notwendig zum Leben zu „verschwenden“ und mehr Recursen zu verbrauchen als nötig und damit vielleicht die Existenz der zukünftigen Generationen zu gefährden?
    Niemand muss auf diesem Planeten viel verzichten, vegetarisch oder vegan sich ernähren (es sei denn, es ist seine eigene Entscheidung), niemand frieren, niemand dursten aber das funktioniert nur wenn wir uns alle weltweit an die gleichen Naturgesetze halten und allen das gleiche zukommen lassen und das ist nicht diktatorisch sondern die alles leitende Regel des Universums und nicht nur dieses Planeten.
    Je eher wir das verstehen werden, je eher werden wir uns von diesen Fesseln dieses „Konsum.- und Wirtschaftsystems“ befreien welches ein Oben/ Unten, Arm/Reich und „Haste was , biste was“ befreien.
    LG an alle!

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