Manifestierte Strukturen im trump’schen Reich

Der scheidende Präsident Obama hat in den Vereinigten Staaten von Amerika, in weiten Teilen der unteren Gesellschaft, als erster Präsident die Frage aufgeworfen, war es auch grundlegend unbeabsichtigt, bei welchen Institutionen, Banken oder Gruppierungen wirklich die Macht über das weltpolitische Geschehen manifestiert ist. Es ist eben dennoch ihm mit Nichten persönlich zu verdanken, sondern wohl eher dem langsamen Zerfall dieses Imperiums zu schulden. Es muss eben so kommen, wie es kommen muss. Innere Streitigkeiten, unterschiedlichste, auch gegensätzliche Machtansprüche und völlig überhebliche, über allem Maße korrumpierte Strukturen ohne jegliche Zurückhaltung, lassen das Ansehen dieser („einzigen“) Großmacht zusehends scheitern. Noch nie war die Kritik so groß wie am jetzigen Punkt. Das Fass zum überlaufen gebracht, wohl auch mit dem neuerlichen Wahlkampf und der offenen Aggression gegen Russland, aber auch zahlreicher anderer Länder und Gesellschaften. Mehr und mehr Staaten fangen an sich der Politik der VSA entgegenzustellen und zu entziehen, geben bekannt sich vom Pertodollar-System zu lösen, sowie von anderen imperialistischen, finanzpolitischen Institutionen. Im Grunde war das längst überfällig. Vor allem von Menschen, den Bürgern, die anfangen, die politischen Entscheidungen in einem hohen Maße zu hinterfragen. Im Grunde wäre der gesellschaftliche Protest und Widerstand, ziviler Ungehorsam der Politik gegenüber in seiner Gänze, der einzige Weg und die einzige Möglichkeit diese politischen und über allen Maße unmenschlichen, wirtschaftlichen Strukturen zu zerschlagen. Denn jegliche politische Interessen stehen den gesellschaftlichen völlig gegenüber, sind im Grunde unvereinbar auf Fakten der derzeitigen politischen Analyse.

So fiel auch in Deutschland der letzter Besuch Obamas als Präsident der Vereinigten Staaten eher verhalten aus. Die (manipulierte) Euphorie des Amtsantritts ist längst verklungen. Zurecht. Denn, zieht man Bilanz der Amtszeit von Obama so muss man zum Entschluss kommen, dass sich die Situation weltweit dramatisch verschlimmert hat. Auch in den Vereinigten Staaten selbst. Die große Illusion liegt eben darin, den Menschen ausschließlich die Hoffnung auf bessere Lebensumstände, mehr Wohlstand, mehr Arbeit oder gar Frieden zu vermitteln. Was wir aber mit dem neuen Präsidenten erneut erleben werden: Es wird grundlegend anders kommen als im Wahlkampf noch angekündigt und propagiert. Diese Erfahrungen werden auch die (noch völlig unabhängigen) Alternativen Medien machen, wenn die Maske der „trump’schen Politik“ komplett und offensichtlich fällt. Noch immer wird dieser von vielen Systemkritikern bejubelt und gepuscht. Man muss bemerken, nicht Trump übernimmt mit seinen Entscheidungen über die Ämterbesetzung beispielsweise Entscheidungen über das Militär, oder gar die Federal Reserve, wie man es an allen Ecken heraus posaunt. Nein, mit seinen angestrebten Besetzungen übernehmen eben schnellstmöglich erneut die Entscheidungsträger der Federal Reserve, des Militärs etc. die Entscheidungen auch der zukünftigen Regierung und eben auch der amerikanischen Außenpolitik. Die VSA bleibt im Grunde eine Oligarchie. Auch nach Aussen. So zumindest ist der Gedanke. Die Strippen bleiben damit weitestgehend in den Händen der vergangenen Räuber, Mörder und Kriegsverbrecher. Jede andere Überlegung wäre völlig illusioniert. Wenn man die zukünftige Regierung also schon heute „so was wie ein demokratisch republikanisches Kriegsestablishment“ benennt, dann spiegelt eben genau das die frühen Entscheidungen Trumps wieder.

Interessant ist darüber hinaus auch, dass die in den Medien verbreitete „Migrationskrise“ im Grunde als „Migrationsputsch“ bezeichnet werden darf. Und eben daran gibt es keinen Zweifel. Das ist auch das Ergebnis der Politik unter Obama, der die imperialistische Agenda seiner Vorgänger fortgeführt hat. Sämtliche Strukturen in europäischen Gesellschaften, vor allem der soziale Frieden, werden damit vorsätzlich von Seiten der Politik, vor allem von Seiten der us-amerikanischen Politik mit Hilfe der deutschen Regierung und speziell der Grünen zerstört. Tatsächlich ist diese Politik eine „internationale Gangpolitik“, was auch die politischen Diskrepanzen, speziell im, aber auch nach dem Wahlkampf innerhalb der VSA zum Ausdruck bringt.

Dennoch muss man ganz klar sagen, dass man auch den Worten eines Herrn Wimmer nicht vollumfänglich Glauben schenken darf, da es bis jetzt noch völlig unklar ist, wie sich die mediale Entwicklung und die Streitigkeiten des amerikanischen Establishment, zu dem auch ganz klar die Clintons und dessen Unterstützer Soros zählen, fortführen werden. Wir stehen eben vor gravierenden gesellschaftlichen Veränderungen, mit mehr und mehr zivilen und bürgerlichen Aufbegehren gegen die politischen Machtstrukturen. Diese Gefahren sehen eben auch die „Kaiser und Könige“. Auch diesen Schluss muss man teilweise aus den Reaktionen, Lügen, Vertuschungen und Manipulationen ziehen. Mehr und mehr Wahrheiten gelangen an die Öffentlichkeit, auch die Mainstreammedien als Sprachrohre der etablierten Parteien und Oligarchen erfahren mehr und mehr Widerstand. Nur eines ist sicher, die imperialistische Politik der VSA unter dem neuen Präsidenten Trump wird sich keineswegs ändern. Es ist nicht mal sicher „wer mit wen“ oder „wer wirklich gegen wen“. Auch die mediale Show der deutschen Politiker im Mainstream gegen Trump, damit seine Besetzung der Regierung, wird sich mehr und mehr als „Verblödung“ für die Massen entpuppen. Die Vergangenheit hat uns so manch Manipulation und absurde Strategien offenbart.

Die Kritik und die Überlegung liegen im Besuch des scheidenden amerikanischen Präsidenten Obama bei ausgerechnet der deutschen Bundeskanzlerin, die sich beispielsweise in der Masseneinwanderung gegen europäische Nachbarn gestellt hat. Im Grunde seit Jahren die Feindschaften und Interessen der US-Administration mit ihrer politischen Agenda unterstützt, so dass sie auch jetzt erster und eben auch letzter Anlaufpunkt für US-Interessen ist. Über den amerikanischen Vasallen Deutschland sollen amerikanische Interessen schlichtweg fortgeführt werden, das darüber hinaus permanent für deren Kriege finanziell zur Kasse gebeten wird. Schon aus diesen Tatsachen heraus sind emanzipierische Ansätze und Meldungen über Deutschland schlichtweg unrealistisch. Veränderungen im Statut Deutschlands gegenüber Amerika kann nur durch gesellschaftlichen Wandel, Handeln und Denken, vollzogen werden.

Marcel L.

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