Mediale Irrlehren

Die mediale Verblödung scheint nun schier unendlich. Momentan werden die Sinne extrem für ein stärkeres Umweltbewusstsein geschärft. Ohne jeden Zweifel ist es erforderlich Umweltschutz zum menschlichen Selbstschutz und Selbstwillen zu betreiben. Dennoch sollte man mediale Beiträge hinterfragen, die (nur) augenscheinlich aus seriösen Quellen entstanden. Bezug nehmen möchte ich an dieser Stelle gern auf einen Kurzbeitrag von H. Lesch, der entweder die Zusammenhänge selbst nicht versteht oder hierbei seinen Zuhörern vorsätzlich zweifelhafte „Fakten“ unterbreitet. Er ist ein Manipulateur. Es ist allen voran mal glatt gelogen, dass sich Elektrofahrzeuge nur „Millionäre“ leisten können. Das stellt eine Verbindung her, die im Volk erstmal gut ankommt, weil „Millionäre“ permanent und ausschließlich als die Feinde der Gesellschaft gebranntmarkt werden. Es ist typisch linke Politik und führt sicher nicht zum Erfolg. Des Weiteren stimmt es einfach so nicht. Gänzlich finde ich die verbreiteten 3 Minuten niveaulos und völlig primitiv aufbereitet durch den Referierenden. („Volkswagen…Volk“ blablabla) Auch er ist sicher nicht die Stimme des Volkes, obwohl er sich dafür hält. Denn zum Thema Grundwasser haben wir alle in der Schule einst gelernt, dass der Wasserhaushalt auf der Erde letztlich einem natürlichen Kreislauf nachgeht. Es geht nichts verloren, ändert nur seinen Zustand und seinen Ort. Verdunstung – Wolkenbildung – Niederschlag. So zirkuliert das Wasser auf der Erde zwischen Meeren, Seen und Bergen, darunter das Grundwasser durch permanent versickertes Oberflächenwasser. Natürlich verdunstet Wasser, wenn es erhitzt wird, dennoch geht es dadurch nicht verloren, wie dieser Herr uns hierbei weiß machen will. Schon die Art, wie er seine Informationen vermitteln will, anbei die Zuhörer als blöd hinzustellen, mit niedrigeren Bildungsniveau, denen man es auf primitivste Art übermitteln muss, löst bei mir die größte Ablehnung gegen derart Personen aus. Es ist einfach falsch zu sagen, das Wasser würde „verschwinden“. Denn auch in der Wüste gibt es einen Grundwasserspiegel, der annähernd dem Meeresspiegel entspricht, direkte Verbindung einnimmt und einen Teil des natürlichen Wasserhaushalts darstellt. Die Erde letztlich unter der Oberfläche umspannt. Das schlechteste Argument gegen die Elektromobilität ist also eine Nutzung des Wassers zur Förderung des erforderlichen Lithiums für die Batterien. Gerade so sieht keine seriöse Aufklärung aus und nur aus dieser Tatsache heraus, das zukünftig viel Wasser genutzt (nicht verbraucht) wird, entsteht wohl kein „ökologischer“ Schaden. Der Mensch nutzt im Jahr 420 Mrd. Liter Wasser. (420000000000) Das sind umgerechnet 0,42 Kubikkilometer. Der Grundwasserspiegel wird bewertet mit ca. 22,6 Millionen Kubikkilometer Wasser. Also Wasser, dass sich unter der Landoberfläche befindet. Auch wenn es kein natürlicher Kreislauf wäre, in dem genutztes Wasser wieder rückgeführt werden würde, würde das Wasser beim heutigen Verbrauch 53 Millionen Jahre reichen. Nur ist das aus vorher genannten Gründen nicht relevant.

Sowie der Herr Lesch prinzipiell unhaltbare Thesen bezüglich des Klimawandels aufstellt, liegt er hier bezüglich der Elektromobilität grundlegend falsch. H. Lesch wird ausgeschrieben als ein Professor für Physik, meines Erachtens ein denkbar schlechter, der ganz andere Ziele zu verfolgen scheint. Wobei man in seinem Wirken (nur) die Astrophysik erschließen kann.

Marcel L.

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