Mit politischen Ideologien zur grenzenlosen Ignoranz

Wir befinden uns in einem Kreis, aus dem es nur schwer scheint zu entfliehen, der gleichzeitig aber Möglichkeiten bietet, die Dinge endlich zu Verstehen. Durch Aufklärung, Bewusstseinsänderung und – erweiterung, vielleicht auch eine positive Veränderung bewirkt werden kann. Jeden Tag „prasseln“ unendliche viele, neue, schrecklich und zugleich mehr als fragwürdige, auch absurde Nachrichten über jeden einzelnen herein. Terror, Angst, Hass und jede Menge Propaganda, Lügen, Falschmeldungen und Manipulation der Sinne. Schlussendlich nur die gleichen hohlen Phrasen, die den Menschen seit Jahren implantiert werden. Dabei sollte es gar nicht so schwer sein Gut von Böse, vor allem Recht von Unrecht zu unterscheiden, entflieht man für ein paar Momente seiner Komfortzone, in der man die vermeintlich wahren Nachrichten auf dem silberne Tablett serviert bekommt. Leider zu oft die Falschen. Man muss zugeben, es ist das ein oder andere mal wirklich nicht leicht Hintergründe zu erkennen, Freund von Feind zu unterscheiden. Auch darf man sich nicht immer auf sein Bauchgefühl verlassen, vor allem braucht es gesunden Menschenverstand, Nächstenliebe, Mitgefühl, eigenständiges Denken, darüber hinaus und unabhängig davon, Nachhaltigkeit und den bewussten Einsatz von Ressourcen, Wertstoffen und Energien. Denn dies wären Schlüssel für eine wirklich bessere Welt.

Tatsächlich bieten sich uns ernsthafte gesellschaftliche Probleme. Deshalb ist ein Terroranschlag, wie wir ihn in den letzten Tagen miterleben mussten, nur die Spitze des Eisbergs. Terrorismus ist immer Staatsterrorismus. Das heißt die Ursachen und Initiativen sind in der Politik zu finden. So hart wie es durch einige Stimmen auch klingen mag, im Grunde ist es eine Randnotiz der derzeitigen Geschehnisse und doch mit einer sehr großen Ernsthaftigkeit zu bewerten. Vor allem die Stimmen der Politik außen vor gelassen, auf die sich mit Nichten zu verlassen ist, zu groß sind die Eigeninteressen und die angestellte Agenda. Schließt man nämlich auch hier wieder den Kreis, so kann man nur zu Schlussfolgerung eines hausgemachten Staatsterrorismus kommen. Ob direkt oder indirekt, stellt sich hier nicht mal die Frage. Sicher ist, dass die derzeitige Politik und die der letzten Jahre und Jahrzehnte derart Situationen erst ermöglicht haben.

Wir haben eine Entwicklung in den letzten Jahren mitverfolgen müssen, die keine andere Schlüsse zulassen konnten. Nur wenige gesellschaftliche Teile wollten sich wirklich und grundlegend mit der Situation der Krisen, Kriege und Provokationen der westlichen Oligarchen in Ländern wie Afghanistan, Syrien, Irak, Libyen oder auch Mali auseinandersetzen. Auch innerhalb unserer Gesellschaft werden grundlegende Probleme und Unterschiede vertuscht, ignoriert, wenn überhaupt erwähnt, gegeneinander ausgespielt. Nicht mal heute gehen die Gedanken dorthin, an diesen Punkten die Ursachen zu finden. Am Geldsystem, Wirtschaftssystem, der Ungleichverteilung, am grenzenlosen Drang nach Wohlstand, unten wie oben, an der Gier nach Macht und Rohstoffen. Absurd wird die Diskussion, gibt man Parteien hierfür die Schuld, die in den letzten Jahren, zumindest nicht direkt, die Politik in Berlin mitbestimmt haben. Nichts mehr als Symptombekämpfung, keinen Mut und Anstrengungen aufzubringen, die wahren Probleme zu diskutieren und in die Öffentlichkeit zu tragen. CSU und AfD mögen in der Vergangenheit als Politiker die Probleme mit verursacht haben, dienen dennoch heute nur mehr als Puffer, geduldete „Schandflecke“, die den Unmut der Anhänger, wie auch der Gegner aufnehmen dürfen, um von tatsächlichen Missständen im System abzulenken. So bleiben die Probleme weiterhin bestehen, hinzu kommt einschließlich noch ein Prozess der totalen Überwachung eines jeden Bürgers, was doch wohl von niemanden außer der Politik und der Wirtschaft oder der Banken gewollt sein dürfte.

Solange die Politik keine ehrliche Agenda verfolgt und ein wahrhaftiges, friedliches Zusammenleben, und zwar ausschließlich überall, bereit ist zu ermöglichen, solange gilt die Vermischung verschiedenster Kulturen, Religionen oder auch anderen Gruppe als ein gescheitertes Projekt. Nur eben die Einsicht fehlt. Nun hat es mehrere Gründe, diese Entwicklung überhaupt in diese Richtung veranlasst zu haben, der künftige Zusammenbruch der Renten- und Pensionssysteme, demographischer Wandel, damit die Bestandhaltung der gesellschaftlichen Größenordnungen, das Wirtschaftswachstum, Kreditwachstum oder auch „wirtschaftskriegerische“ oder „kriegspolitische“ Gründe, auch grundlegender Rassenhass spielt sicher eine große Rolle. Wir stehen vor einem systemischen Kollaps, das muss uns klar sein, verschuldet durch unser Kreditgeldsystem. Mehr und mehr Repressionen werden den einfachen Menschen zu Teil.

Im Grunde müssen wir uns in Ländern wie Syrien, die durch unsere Politik als unmenschlich und undemokratisch verurteilt werden, vor Augen führen lassen, das es möglich ist mehrere Religionen und Kulturen in einer Gesellschaft zu vereinen. Auch hier wird der Hass, gleichwohl wie hierzulande, ausschließlich von außen am Leben gehalten. Kleine Gruppierung gegen diese gesellschaftlichen Grundwerte sind selbstverständlich überall präsent, sind es doch nicht diese, die die grundlegende Stimmung ausmachen können. Diese Möglichkeiten und vor allem Ressourcen haben nur die Politik mit ihren einseitigen Propagandamedien und falschen Stiftungen oder Organisationen.

Gerade deshalb sollten wir in Zukunft einmal mehr noch aufmerksamer werden, wenn über die Medien Politikern die Möglichkeit geboten wird, ihre völlig katastrophale und verlogene Politik der Migration zu rechtfertigen. Menschen aus Krisenländern wie Syrien, speziell dieser Tage aus Aleppo, nach Deutschland und Europa integrieren zu wollen, doch vielerorts hier schon Chaos und grenzenloses Durcheinander herrscht, ohne jegliche Sicherheit für grundlegend alle, einheimische wie zugezogene, garantieren zu können. So gewollt gibt es grundlegend keine Möglichkeit auf geordnete Verhältnisse. Darüber hinaus diese Politiker, vorzugsweise der Grünen, die in den letzten Jahren diese Situationen in deren Heimatländer mitzuverschulden haben, Rüstungsexporten oder dem „Bomben“ zugestimmt, mindestens ge- und verschwiegen. Befragte man in den letzten Monaten Abgeordnete nach Gründen des Syrieneinsatz, speziell der Situation vor Ort, musste man nur sinnloses Gestammel, geprägt von noch mehr Unwissenheit, um nicht zu sagen Dummheit, hören.

Das Großkapital, die Erdöl- und Finanzlobby gedeckt. Das komplette System des „Regimechange“ der Imperialisten mit ihren Mordmaschinen. Bis heute keine aufrichtige und wahrhaftige Stimme gegen Terrororganisationen, von den USA und der Nato ausgebildet und von Saudi Arabien, Katar und anderen vom Wahabismus geprägten Staaten finanziert. Nicht mehr als Lügner und „Stiefellecker“, mehr noch auf die eigenen Vorteile, Profite und charakterlosen Ideologien bedacht. Gleiches gilt für Israel und deren Sicherheitsexperten, die sich in derart Situationen permanent zu Wort melden, als hätten sie es gewusst. Deren Politik, seit nun mehr Jahrzehnten Bevölkerungsgruppen zu unterdrücken, enteignen und ebenso in einem erbarmungslosen Krieg unrechtmäßig Ländereien und Ressourcen zu stehlen, doch zudem noch die Frechheit zu besitzen die Opferrolle der Öffentlichkeit glaubwürdig verkaufen zu wollen.

Es macht fassungslos dieser Entwicklung beizuwohnen, zuzusehen, wie noch immer der Großteil der Menschen, trotz guten Willens und vielerorts Mitgefühl, die wahren Probleme nicht erkennt.

Marcel L.

 

 

Sehr interessante Gedanken darüber hinaus:

  • Ein kleines Stück Gerechtigkeit

    D.Rockefeller Tot. Sicherlich ist es ebenso unmoralisch, wenn man sich über den Tod eines derart Menschen regelrecht amüsiert. Andernfalls es vielleicht nur als ein kleines Stück Gerechtigkeit ansieht. Doch zu bedenken ist, 100 Jahre sind ein stolzes Alter, man konnte ein ausgezeichnetes Leben führen, in dem es an nichts gefehlt haben dürfte. Dabei wurde eben vieles kaltherzig und mit böswilligen Ansichten und Mitteln errungen. Verantwortlich für Konflikte, Kriege und wirtschaftliche Opfer. Das Ende bleibt aber dennoch nicht erspart, so, hierbei eben auch nicht der Hass und die Verachtung der Menschen. Derer, die man fast ein ganzes Jahrhundert selbst nur verachtet […]

  • Politisch incorrect

    Keine Frage der Begrifflichkeiten In diesen Tagen wird die Kritik an bestehenden politischen, wie auch wirtschaftlichen Strukturen immer lauter. Letztendlich ist das doch aber nicht das Problem, ein vorherrschender Kapitalismus an sich, sondern das, was über die Jahrzehnte und Jahrhunderte daraus gewachsen ist. Der Punkt an dem wir mitunter heute stehen. Einhergehend mit grenzenloser Korruption, Gier, Neid und vor allem die Unterstützung, somit die Verwirklichung unmoralischer Werte durch die Medien und Regierungen. Sollte vor allem wirtschaftliche Stärke ausschließlich durch Krieg ermöglicht sein? Klares nein. Wäre nicht die Kooperation ein besserer Lösungsansatz? Das Streben nach Gewinn und Mehrwert, Vorantreiben und Vermehrung […]

  • Welche „Wahrheit“ ist die Richtige?

    Der durch Regierungen eigens erschaffene Krieg gegen den Terror hat(te) zwischenzeitlich sehr viele Gefolgsleute, auch Trittbrettfahrer darf behauptet werden, die einerseits in einem hohe Maße daran profitiert haben, andererseits schlicht zu naiv sind/waren, das Bild in seiner Gänze zu erkennen. Unbemerkt noch immer großer Teiler der Öffentlichkeit muss im Grunde alles in den letzten Jahren passierte, und von den Regierungen unterstützte und initiierte, hinterfragt werden. Einfach weil der Auslöser für viele Kriege, Einschnitte, Ausnahmezustände, des Polizeistaates, Repressionen, Aufrüstung und Provokation hinterfragt werden muss, der Einsturz der Türme des World Trade Centers und vor allem des WTC 7, von dem viele […]

  • Zyklen und die kommenden Höhepunkte

    Die Wirtschaft, sowie beinahe alles andere, läuft in mehr oder weniger festen Zyklen ab. Ein Steigen und Fallen geht mit einem starken Vertrauen bzw. einem Vertrauensverlust in jeweilige Sektoren einher (Privat oder Öffentlich). Momentan sehen wir einen starken Vertrauensverlust in sämtliche Politik der Regierungen und verknüpfter Organisationen (allg. öffentliche Institutionen). Kapital verlässt in hohen Maße Staatspapiere und sammelt sich in Aktien, Immobilien oder Edelmetallen. Anhand des Zusammenbruchs der Weimarer Republik (mit einer Hyperinflation) kann man ähnliches feststellen. Es lassen sich durchaus Parallelen zum heutigen Kurs und kommenden realistischen Perspektiven, bis zur Machtübernahme Adolf Hitlers, feststellen.

  • Mehr Wohlstand für weniger Menschen?

    Die überalternde Bevölkerung in Teilen unseres heutigen Systems, die gleichzeitig für den Rückgang der Populationszahlen (ohne Migration) bis 2050 verantwortlich gemacht wird, scheint in vielerlei Hinsicht schuldig an den derzeitigen Problemen zu sein. Bei genauer Betrachtung ist das aber nicht mehr als ein Mythos. Und beschränkt sich auf die falsche Sicht der Gegenwart. Ein natürlicher Rückgang der menschlichen Zahlen wäre grundlegend von Vorteil für alles Leben auf der Welt. Das wachsende demographische Ungleichgewicht sei vor allem schuld an den Problemen in den Sozialkassen. Oder etwa an der ökonomischen Leistungsfähigkeit. Das Rentenalter müsse zwangsweise steigen, damit das Sozialsystem nicht kollabiert. Permanent […]

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