Narrative als politisches Machtinstrument

Momentan sind die wissentlich in Kauf genommenen (inszenierten?) Ausschreitungen zum G20 Gipfel letztes Jahr in Hamburg wieder in aller Munde. Provokant hatte man damals die Demonstrationen und die einhergehenden Ausschreitungen, allen voran in der „gemainstreamten“ Medienlandschaft, eskalieren lassen. Vor allem um die gesellschaftlichen Konflikte regelrecht anzuheizen. Die Politik und Kapitalmafia durfte sich schon seit jeher seiner vorgebrachten Narrative zur „rechten“ und „ linken“ Coleur treu bedienen und immerwährend zum eigenen Nutzen umformulieren, so dass die „Beherrschten“ stets das allergrößte mediale Entertainment genießen können. Dahingehend muss man sich schon die Frage stellen, warum diese politische und mediale Aufmachung in der Form abgelaufen ist.

„Das jahrtausende alte Spiel mit den Massen, dieser Tage im Gewand von Demos und nur zu dem von dir so trefflich beschriebenem Zweck die Macht weiterhin in den Händen der Psychophaten zu halten die die Politik, das Militär, die Wirtschaft und nicht zuletzt auch fast die gesamte Weltbevölkerung in ihren blutgetränkten Händen halten und mit ihnen machen was sie wollen.“

Nun, immerwährend wird schön, und scheinbar wissend zwischen links und rechts unterschieden. Das überlagert nur einmal mehr die tatsächlichen Missstände und politischen Interessen in einem katastrophalen Ausmaß. Links und Rechts wird gern benutzt um die Menschen strikt aufzuteilen, ferner, und das sollte wohl das entscheidende sein, noch innergesellschaftliche (politisch wichtige) Konflikte heraufzubeschwören und Meinungen zu stigmatisieren. Wie man sieht mit allergrößtem Erfolg. Seit jeher haben sich die kapitalistisch politischen Strukturen davon genährt. Der Regierung und ihrer Marionettenspieler wird es freuen, für diese ja bekanntlich alle Mittel recht sind, um nur nicht selbst am Pranger zu stehen. Die These braucht immer eine Antithese. So läuft das tödliche „Spiel“. Letztlich ist nämlich in seiner extremen Form doch alles das selbe und keiner Unterscheidung, oder Ab- bzw. Aufwertung, angemessen. Immer schön dem korrupten und verlogenen Staatsapparat in die Hände spielend. Es ist schlicht enttäuschend dies von der breiten Masse nicht erkenntlich zu wissen.

Dabei wird all zu oft von einem „egalitären, herrschaftsfreien Weltbild“ gesprochen, ja das etwa auf allen Seiten. Doch, wenn man sich dem tatsächlich bewusst werden will, muss man grundlegend von diesen eingetrichterten Wörtern und Gewohnheiten, eben diesen „Narrativen“ dahinter loslassen. Für dieses Weltbild sind diese Worte völlig fehlangebracht, wie man derzeit nur zu gut erkennen kann. Eben weil das propagierte Schubladendenken dazu einlädt, einfach vieles auch falsch zu definieren. Ein derzeit verbreitetes „Linkes“ Weltbild, mit der Ansicht alle seien doch gleich, ist ebenso störend, wie eines der anderen Seite. Da es noch nie ein herrschaftsfreies Weltbild gab, aber die Worte links und rechts permanent kursieren, kann dieses Weltbild auch kaum etwas mit auch nur einem der beiden „Kampfbegriffe“ zu tun haben.

Das alle Menschen aber gleich wären ist gar keine Realität, sondern irrationales „Wunschdenken“ und krankhafte Phantasie. Entscheidend sind die Werte dahingehend, des anderen Aussehen, (gute) Charaktere, Besitz, Eigentum, Ansichten und Glauben etc., vor allem Interessen, zu respektieren. Darin liegt die Stärke eines Individuums und sollte bekräftigt werden. Alles andere nährt in einem exorbitanten Ausmaß zudem die Neidgesellschaft, die im momentanen Modus schlicht zu völlig falsch ökologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen führt. Weil eben das auch das Wunschdenken der „Eine-Welt-Regierung“ ist. Alle sind gleich, nur die elitären Strukturen sind ein ganzes Stück erhabener dem „Gleichheitsprinzip“. Die unteren Schichten dürfen sich an einem kleinen Teil der Rohstoffe ab- und bekämpfen, während man in der Glaskuppel sich an den Großteil der (geraubten) Reichtümer wohl verköstigen darf.

Marcel L.

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2 Kommentare

  1. Hmmm…, kommt mir irrgendwie bekannt vor, das Zitat oben 😉
    Ja, eine Perversion der Natur stellt der Mensch momentan dar.
    Sie liefen einer Phantasie namens „Jesus“ für 2000 Jahre hinterher, und nun sollen sie wahrscheinlich einer Phantasie namens „Demokratie“ mindestens genau so lange hinterher laufen ohne auch jemals in ihre nähe kommen zu können denn, nur eine Demokratie die der Gebährmutter der Emphatie entspringt würde eine wahre Demokratie sein, aber der Mensch war, ist und wird allem Anschein nach nie eine Emphatische Spezies sein oder werden, bis auf einige bedauernswerte Individuen die mit ihrer emphatischen Natur und Charakter ihr Dasein zwischen den über 90% unemphatischen Mit (?) menschen fristen müssen.
    Wünsche allen Mitmenschen trotz Allem, oder gerade wegen dieser Umstände in denen wir uns befinden, einige Tage der Entspannung, des guten Schlemmens mit ihren Liebsten und einige Tage des Abstands von den uns umgebenden Problemen damit wir auch nächstes Jahr die Kraft finden uns der Realität zu stellen.
    Weichnachtliche Grüße an alle!

  2. Was glaubt ihr denn, wofür die G7, G8, G20, DAVOS-Forum und BILDerberger-Gipfel inszeniert werden?
    Nur um die NEO-LIBERALE Machtdemonstration medienwirksam zu pushen.
    Nicht erst seit Julius Caesar als Brot&Peische-Spiele im Kolosseum bekannt, um den Poebel mit Staats-Bediensteten Schlägertupps zu amüsieren und zu „untenhalten“!
    Daran hat sich bis Heute nix geändert. Selbst die Farben, die Ideologien, die Parolen und Methoden sind die gleichen!

    https://thumbs.dreamstime.com/b/r%C3%B6mische-armee-nahe-colosseum-der-historischen-parade-der-alten-r%C3%B6mer-71678406.jpg

    Noch deutlicher gehts nicht:
    https://www.youtube.com/watch?v=RtmSLZk2Y-I

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