Nicht nur Maaßen ist nicht tragbar

Mit dem gewollten Abgang Maaßens ist auch teilweise im Internet eine neue Debatte um die Meinungsfreiheit losgetreten wurden. Nun glaubt man seine Meinung führte zum politische Debakel. Das sog. „Verschwörungsszenario“, was im Spiegel veröffentlicht wurde, scheint in vielen Punkten bei genauerer Betrachtung gar nicht so abwegig zu sein. Als Hinweis dienlich sind auch die dutzende Kommentar gegen die Worte des ehemaligen Verfassungsschutzchefs unter dem Bericht. Wenn ausschließlich alle ins gleiche Horn blasen, sollte das schon bedenklich sein. Um den Kopf aller anderen Involvierten zu retten, muss der Öffentlichkeit allemal ein „Bauernopfer“ präsentiert werden. Er mag kein reines Bauernopfer sein, aber vielen zu unangenehm schon, um ihn weiterhin in den eigenen Reihen zu beschäftigen. Maßen hat öffentlich die von den Medien verbreitete Situation in Chemnitz, die sog. Hetzjagden oder Pogrome in Zweifel gezogen. Bis jetzt taten das nur die Verantwortlich in Sachsen selber. Tatsächlich fällt auf, das eine angespannte Situation in Chemnitz dazu genutzt wird, eine grundlegend hasserfüllte Stimmung durch die Medien zu verbreiten. Das politische Chaos wird medial unterstützt. Das schürt weiter eine angespannte gesellschaftliche Situation, die letztlich unerträglich zu werden scheint. Situationen werden vorsätzlich und geplant von bestimmten Gruppen eskaliert, um Menschen mundtot zu machen und in der Gesellschaft zu brandmarken. Man soll sich bloß nicht mit den Menschen gleich machen, die durch die Straßen ziehen und auch gegen dieses völlig perverse System zurecht kämpfen. Das sind eben die Bösen, die Verfassungsfeinde und die grundlegenden Fremdenhasser.

Dabei muss man sich die Gesamtsituation vor Augen führen, die auch zur Ablehnung dieser gelenkten Migrationspolitik führt. Stetig wird den Menschen klar gemacht, dass sie letztlich von Altersarmut bedroht sind und von ihrem Geld im Alter nicht leben könnten. Das Sozialsystem halte eben doch nicht, was es verspricht. Es hält nicht genügend für alle bereit. So ist doch der Tenor in der Systempresse, Rentenlücke etc, alles schon gehört. Und dann die bösen Hartz 4ler. Was auf der einen Seite dazu beitragen soll, dass die Menschen sich für dieses perverse System noch mehr abbuckeln sollen, privat vorsorgen etc., bewirkt auf der anderen Seite große Sorgen. Gleichzeitig kommen Migranten zu tausenden nach Europa. Die Situation scheint sich schon gravierend von jenen in der Vergangenheit zu unterscheiden. Aber allen voran ist es für viele hier und jetzt eine völlig neuer Umstand. Ob man dafür Verständnis aufbringen kann und muss, soll an dieser Stelle nicht ausführlicher beurteilt werden. Immerhin muss man sich klar machen, dass westliche Staaten direkt oder indirekt in vielen Staaten, von denen aus Migranten zu uns kommen militärisch tätig. Man will zwar mit der Einwanderungspolitik die gleichen Erfolge feiern, doch viele derer wollen eben auch von dem System partizipieren, was im Grunde erstmal nicht verwerflich ist und verständlich erscheint. Darf man aber auch nicht verwundert sein darüber, dass die Missgunst unter diesen krassen Gegensätzen zunimmt, wenn man bei jeder Gelegenheit Existenzängste zu schüren versucht. Das hat schon einen gewissen Vorsatz. Damit ist es doch nicht prinzipiell Fremdenfeindlichkeit oder -hass. Viele erkennen und bekommen doch aktiv mit, dass es zusätzlich großes Chaos mit sich bringt. In weiten Teilen ist es eine Art Selbstschutz, die man den neuen Situationen entgegenbringt. Politik und Medien begreifen aber die Situation nicht, sind ausschließlich in ihrem Programm. Sie geiseln vor allem in den neuen Bundesländern vorschnell eine ganze Gesellschaft in ihrer abartigen Propaganda und Hetze. Weil viele dort eben nicht wie der Rest mit primitiven Worten auf Linie zu bringen sind. Im Grunde ist zu keinem Zeitpunkt irgendetwas aufgeklärt wurden. Von der deutschen Geschichte gar nicht zu reden. Auch von der Situation vor und während der Wendezeit, von der sich die neuen Bundesländer bis heute nicht freimachen konnten. Darüber wurde auch an dieser Stelle schon der eine oder andere Beitrag verfasst. Dieses zerüttete, von Vorurteilen und Klischees geprägte Bild auf die neuen Bundesländer hält sich bis heute aufrecht und wird stetig neu gefüttert. Das eigentliche Problem wird tatsächlich sein, dass beim Zusammenbruch der Sozialsysteme, folglich des Sozialismus, aufgrund politischer Inkompetenz, den Flüchtlingen die Schuld gegeben wird. Ob das gewollt ist oder nicht, darüber lässt sich streiten.

Schon dass man mit abweichender Meinung als Verschwörungstheoretiker, Leugner oder Nazi denunziert und beschmutzt wird, bestätigt im Grunde schon die Tatsache eines Bruchs der umfassenden Meinungsfreiheit. Bisher wurde man konditioniert, ausschließlich diese eine vorgesetzte Meinung und Wahrheit zu glauben. Schon die Evolutionstheorie hat unterschiedliche Varianten und konnte nicht 100% bewiesen werden. Nun ist diese viel komplexer und von ganz anderen Umständen überzogen. Maaßen sprach von linksradikalen Kräften. Auch damit hat er Recht, den das bedeutet schlicht nur, dass es in der Linken Menschen gibt, die unter allen Umständen ihr eigenes Anliegen und Interesse als das einzige Wichtige und Wahre hervorheben wollen und nichts anderes zulassen werden, wenn nötig unter Gewaltanwendung. Diese Typen von Politiker lassen eben keine andere Meinung zu. Dazu zählt auch die Antifa als deren Sturmtrupp und wenn man so will Geheimarmee. Es ist ein mediales Verwirrspiel, daß man stetig anstrebt. Von Hetzjagden und Pogrome war die Rede, doch obwohl es teilweise tatsächlich widerrufen wurde und Augenzeugen ein ganze andere Situation schilderten, darf das Bild gern im Schädel des Medienbetrachters erhalten bleiben. Das andere Bild der Situation hatte Maßen gegenüber der Presse erwähnt. Die Folge schien sein Abgang. Zumindest scheint es eine Rolle im Ganzen gespielt zu haben. Vielleicht werden wir auch nur wieder an der Nase herum geführt, denn was eben bei vielen Betrachtern bleibt, ist grundlegend Verwirrung, die letztlich auch zur Resignation führt. Vielleicht ist das doch Ziel und Interesse, das am vorteilhaftesten erscheint.

Marcel L.

Leave a Comment