Nukleare Bedrohung

Russland bereitet sein Volk auf den Atomkrieg vor

Während der amerikanische Präsident Obama Schritt für Schritt die Vorwürfe und die Propaganda verschärft, Russland würde die amerikanischen Wahlen hacken und manipulieren, um sicherzustellen, dass Donald Trump gewinnt, warnt stattdessen Russland seine Bürger vor einem unmittelbaren Krieg, der sogar nukleare Ausmaße erreichen könnte. Was das für die Gesellschaft(en), vor allem für die europäischen Völker bedeuten würde, scheint den meisten bislang nicht bewusst zu sein, da diese Situation in dieser Form neue (seit längerem vergessene) Dimensionen erreicht. Also überhaupt keine Angst vorm Schlimmsten im täglichen Wahnsinn!? Ein gewisses Bewusstsein fördern heißt noch lange nicht Ängste schüren.

Doch aus diesem Grund wurden kürzlich 40 Millionen Russen aufgerufen, sich an einer nuklearen Übung zu beteiligen, sich darüber hinaus über die Gefahren einer nuklearen Auseinandersetzung und deren Folgen zu informieren und vorzubereiten. Grund für diese Annahmen sei die Nato, die ihre taktischen Flugzeuge aufrüstet, sogar der Einsatz von Nuklearwaffen wird zusehends erprobt, was Zeichen eines bevorstehenden Krieges mit Russland sei.

Auch die amerikanische Presse dreht daraus ihre ganz eigenen perfiden und propagandistischen Geschichten. US-amerikanische Nachrichtensender (Mainstream) sprachen von einer „alarmierenden Erfahrung“ russisches Fernsehen einzuschalten, dass seine Bürger offensiv für einen Atomkrieg „vorbereitet“ (bemerkenswert heißt es nicht „schützt“). Auf russische Erklärungen, Russland werde sich (bei nuklearem Angriff) ebenfalls mit Atomwaffen verteidigen, sollte das Washington bzw. die Nato unter deren Führung in Erwägung ziehen, auch im Hinblick der sich anbahnenden Eskalation in Syrien, entgegnete man von westlicher Seite in den Medien mit dem Vorwurf der Manipulation im russischen Fernsehen. In Russland wäre eine ganze Webseite ins Netz gestellt worden, die sich vollumfänglich dem 3. Weltkrieg widmet. Dabei sollen, so die russische Seite, lediglich Ratschläge angeboten worden sein, beispielsweise wie man sich auf einen nuklearen Krieg vorbereitet und schützt. Amerikanische Medien berichten, die Russen hätten dies als eine Art „Show“ verbreitet, den die „gewöhnlichen Russen“, so heißt es, „sehr vertraut sein dürfte“. Einige Russen würden sogar Geschäfte damit erzielen wollen, Spendengelder für Luftschutzbunker zu sammeln.

Das russische Fernsehen soll somit vor einen nuklearen Krieg warnen inmitten der Spannungen mit den VSA. Den Russen wird also (nukleare) Provokation vorgeworfen. Die Mainstream Presse in Amerika fragt nicht was los ist, hat doch der amerikanische Präsident den Friedensnobelpreis inne. Sie hinterfragen keinerlei Stories, die Obama verbreitet, um ein Trump Sieg durch eine russische Cyberattacke „zu beweisen“.

Die amerikanischen Journalien verurteilen die Russen bezüglich ihrer Übung, sie würden zu leichtfertig mit der Gefahr einer nuklearen Bedrohung umgehen, was anhand ihrer Rhetorik zum Ausdruck kommen solle. Es scheint als würde man der eigenen amerikanischen Bevölkerung klar machen wollen, dass die Russen mit derart Verhalten einen nuklearen Krieg herbei reden wollen und durch die Übungen, die wahren Gefahren nicht erkennen und zu leichtfertig „akzeptieren“ würden. Ja sogar eben provozieren. Doch eher das Gegenteil scheint der Fall. Zu dem Entschluss müsste doch jeder normal denkende Mensch gelangen. Keine Frage diese Übung soll ebenso darauf hinauslaufen die russische Position in der Bevölkerung zu stärken und gegen den „Feind“ zu mobilisieren aufmerksam zu machen. Doch muss man sich immer der Frage bewusst sein, wen man als Gegenüber hat. Dabei geht es doch darum, den Menschen klar zu machen, welche Gefahren tatsächlich bestehen und zu welchen Dingen Washington tatsächlich in der Lage und auch bereit ist. Sich vor Augen zu führen, was für ein Typ Mensch bzw. Macht die Welt sich untergeben machen will oder zu was man bis zum heutigen Tag schon bereit war zu opfern. Die traurige Realität eines realen Kriegseinsatzes gegen eine Bevölkerung gleich zweier Atombomben, bei der bis zu 200000 Menschen innerhalb weniger Stunden und Tage starben, darüber hinaus Unzählige unter den Folgen zu leiden hatten, schufen damals die VSA im zweiten Weltkrieg. Das bedeutet die Verantwortlichen der VSA waren bis heute die einzige Nation, die eine derart große Menschenvernichtungswaffe tatsächlich gegen eine unschuldige Bevölkerung benutzte. Die Nation, die anderen Gesellschaften und Völkern ständig ihre Regeln diktieren und deren Taten verurteilen will. Darüber hinaus noch ein Land wie Israel bei der nuklearen Aufrüstung unterstützt.

Die Unterstützung eines Atomkrieges durch die gesamte russische Bevölkerung wäre indessen wider jeden Verstandes der russischen Bevölkerung, sowie des Verstandes, der der amerikanischen Presse völlig versagt. Diese Vorbereitung ist in Augen der amerikanischen Propaganda ein Geständnis und eine Provokation Russlands ihren Nachbarn gegenüber. Die Medien behaupten somit Russland wolle unbedingt Krieg.

Darüber hinaus bewegte tatsächlich Russland balistische Waffen nach Kaliningrad, was der amerikanische Mainstream als Bedrohung der europäischen Hauptstädte verbreitete. Russland hätte zudem 3 Interkontinental-Raketentest durchgeführt. Ja und der Westen? Schweigt über die eigenen Provokationen, die erst den Ausschlag und den Startschuss gegeben haben für dieses kalten Krieg, in dem wir uns ohne Zweifel befinden. Alles andere zu behaupten wäre geschlafen bisher oder grenzenlose Manipulation. Spätestens in Syrien müsste man eine noch explosivere Situation erkennen, die über den kalten Krieg bei weitem hinausgeht. Denn dort treffen die Kriegsnationen schon direkt und Auge in Auge aufeinander. Es ist schon lange kein reiner Stellvertreterkrieg mehr. Amerika beschuldigt Russland dabei den Konflikt anzuheizen und mittels der Vorbereitung eines Atomkrieges zu provozieren.

Weiterhin beschuldigt Amerika Russland und die syrische Regierung der brutalen Bombardierung von Allepo. Diese Anschuldigungen stellen die Grundlage der Begründung für die US-amerikanische militärische Intervention in Syrien dar. Man spricht von Seiten der VSA über eine Maßnahme, die Kriegsparteien an den Verhandlungstische zurück bringen zu wollen. Krankhafte Lügen, nichts weiter. Völlig indiskutabel. Seit dem Russland an der Seite von Syrien den Krieg gegen die amerikanische Söldnertruppe IS führt (im Grunde gegen die amerikanisch organisierte Koalition), genügt das Argument des „Krieg gegen den Terror“ offenbar nicht mehr. Es ist schlichtweg gelogen. Russland warnte hingegen die USA vor einer Eskalation, im schlimmsten Fall des Verletzens des syrischen Luftraums mit dem Abschuss jeglicher unzulässiger militärischer Flugzeuge, sollte das mit einer Intervention der USA in Syrien einhergehen. Es ist das Pulverfass, das allmählich zu überlaufen droht.

Die letzte große Krise einer nuklearen Konfrontation im kalten Krieg war die Kuba-Krise. An diesem Punkt standen wir mit dem Zeitpunkt 2014 nach 51,6 Jahren erneut. Damals begannen die Sanktionen gegenüber Russland mit dem Abschuss der MH17, welcher noch längst nicht geklärt ist, auch wenn die deutsche Presse die Schuldigkeit Russlands nach dem veröffentlichten (manipulierten) Bericht zum Absturz der MH17 wiederholt hat. Dabei muss man anmerken, das dieser Bericht überhaupt keinen Schluss zulässt, sondern ausschließlich Zweifel, hinsichtlich jeglicher Fakten und Beweise. Allemal kalkulierte Lügen. Zu dem Entschluss gelangt man relativ zügig, beschäftigt man sich Abseits der Mainstream-Presse mit dem Fall. Bei genaueren Hinsehen ist eben nichts bewiesen oder noch weniger mit Fakten, Videomaterial oder Radardaten begründet. Im Raum stehen seit jeher nur dreiste Behauptungen und Propaganda gegenüber dem „russischen Feind“. Diese brauchte man dennoch um die Sanktionen und damit den Wirtschaftskrieg zu beschließen, die russischen Wirtschaft zu schwächen und die Bevölkerung der eigenen Regierung abtrünnig zu machen.

Marcel L.

  • Europa droht ein Religionskrieg

    Schon im Vorfeld der neuerlichen US Präsidentschaftswahlen erkannte man ein reges Interesse am Republikaner Donald Trump von Seiten der Israel-Connection, einer der größten Denkfabriken in den USA. Letztendlich spielt aber die jeweilige Figur an der Spitze der Vereinigten Staaten kaum noch eine Rolle. Die Interessen sind unverändert militärisch und imperialistisch, eben auch im Hinblick auf den jüdischen Staat Israel. Anfängliche Hoffnungen in die Person Trump sollten längst passê sein. In seiner bemerkenswerten Rede vor dieser großen Interessensvertretung für ein „scheinbar unscheinbares“ Großisrael, ließ er keine Zweifel offen, auf aggressiven Konfrontationskurs mit dem überwiegend muslemischen Iran zu gehen, den augenscheinlich größten […]

  • Die kommende Krise

    Niemand will doch (unmittelbaren) Krieg, trotzdem bekommen nur wenige den Hintern hoch, sich im Grunde erst einmal Gedanken darüber zu machen, wie bedrohlich die weltwirtschaftliche und -politische Lage tatsächlich sein kann. Vor allem welche Folgen für vielleicht jeden hinten dran stehen könnten. Grundsätzlich muss nun jeder mit seiner Naivität selber zurecht kommen, Risiken, vermeintliche Folgen, Schäden. Warnzeichen sind nun schon länger genug vorhanden. Letztlich würde aber auch das Wohl der gesamten Gesellschaft, auch das, der für eine bessere Welt einstehenden, von höchster Relevanz sein. Genau das vergessen immer diejenigen, die vorschnell „Verschwörungstheoretiker“, „Reichsbürger“, „Anitsemit“ oder „Rechter“ schreien. Vielleicht täusche ich […]

  • Die Grundrechtepartei

    Der grundsätzliche und fortschreitende Mangel der Gesellschaft in Deutschland, Europa und darüber hinaus an politischen Entscheidungen, damit an vielen wichtigen persönlichen Grundbedürfnissen und -prinzipien nicht unmittelbar mitwirken zu dürfen, ferner vorsätzlich ungehört den politischen Diskurs ausgemachter Persönlichkeiten auf nationaler Ebene, wie auch international auf der Ebene der europäischen Union oder anderer weltlicher politischer Bündnisse, permanent diktiert zu bekommen, was immer perfidere und willkürlichere Ausmaße anzunehmen scheint, spricht grundlegend gegen ein demokratisch-soziales System, das ausschließlich dem Volke dienlich zu sein hat.

  • Trotz Staatsschuldenkrise mehr für Rüstung

    Das gesellschaftliche Leben sollte vom fairen und toleranten Diskurs miteinander leben. Nur auf einer Weise der Argumentation und des regen Gedankenaustausch, vor allem basierend auf verständnisvolle und faire Weise mit friedliche und freiheitliche Normen und Werten, können gesellschaftliche Probleme grundlegend überwunden werden. Auch von meiner Seite mögen teilweise gravierende Denkfehler zu finden sein, im Grunde kann Gegenteiliges keiner so recht von sich behaupten. Was aber sinnvoll ist, sich an erster Stelle die Mühe zu machen, sich über Sinnhaftigkeit bzw. Richtigkeit einerseits und andererseits vermeintlichen Fehlentwicklung den Kopf zu zerbrechen. Was natürlich nicht bequem ist. Vor allem nicht, wenn man hinterher […]

  • In Zeiten politischer Hölle

    Gedanken zum politischen Diskurs Nennt man die Flüchtlingsströme zusammen mit dem schleichenden Bargeldverbot und einer anhaltenden Währungs-, Wirtschafts- oder Staatsschuldenkrise in ein und den selben Gedankengängen, ist das schon recht aufschlussreich im Hinblick auf die derzeitigen Probleme und derer, die uns noch bevor stehen werden. Vor allem ist es real. Letztlich scheint das System in vielerlei Hinsicht gerade an seine Grenzen zu stoßen, für viele noch unbemerkt, was aber auf den selben Boden zurückzuführen ist und das wird schon teilweise brutal sichtbar. Stichwort Staatsbankrott. Das westliche System, diktiert größtenteils von einem elitären Kreis, der sich hinter einer amerikanischen Hegemonialmacht verbirgt, […]

1 Trackback / Pingback

  1. Die UN als Werkzeug des Westens – Wissensfieber

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*