Obdachlose sind die Verlierer der Abschaffung des Bargeldes

Die Süddeutsche titelt „Wer das Bargeld abschafft, schafft die Menschlichkeit ab“. Nun wird wahrscheinlich wieder jeder sagen beim Thema Überwachung,“sollen sie doch, ich hab doch nichts zu verbergen“. Das ist alles schön geschrieben, aber nur die halbe Wahrheit bei all der Datensammelei. An erster Stelle steht wohl der Staat, der an sowas interessiert ist. Denn dem steht das Wasser mit seiner Verschuldung bis zum Hals und die Politiker haben Angst um ihre Pfründe. (Pensionen,Sonderzahlungen etc.) In Indien wurden die größten Scheine abgeschafft, das ist richtig. Diese waren etwas um die 6 bis 10 euro wert. So, nun wurde aber beim Einzahlen zusätzlich eine Vermögenssteuer fällig. Das heißt einen Teil deines Vermögens wurde dir nicht gutgeschrieben auf das Konto auf das es eingezahlt werden musste. Ausschließlich jeder musste ein Konto eröffnen oder sein Guthaben in Form dieser Scheine war nichts mehr wert. Und da liegt das Problem. Wenn das Bargeld abgeschafft wird/verboten ist, ist das gleichzusetzen mit einer Währungsreform. Diejenige, die Schulden haben, haben danach weniger. Und der am meisten Schulden hat ist der Staat. Auf der anderen Seite wird Guthaben vernichtet. Deines. Weil die Politik noch nie mit fremden Geld wirtschaften konnten und nur ihre eigenen Taschen füllen/auf Kosten von anderen leben wollen (siehe Parteienfinanzierung, Parteienstiftungen etc.). Der gesamte Apparat tut nichts Besseres. Aber hängen bleibt halt die „Pennerstory“ beim Leser, was letztlich ebenso keine Relevanz finden wird, also nicht wirklich gegen eine Abschaffung des Bargelds standhält bei der Zielgruppe. Auch das ist in meinen Augen die Manipulation.

Marcel L.

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