Ökonomisch oft irrational

„Wer ökonomisch „denkt“, hat mit dem Denken – sofern es das menschliche Zusammenleben betrifft – noch gar nicht angefangen.“ Wieviel Wahrheitsgehalt steckt tatsächlich in derart (seltenen) Auffassungen unseres heutigen wirtschaftlichen Denkens, dass sich über Jahrhunderte zu einem doch oft unmenschlichen, tierfeindlichen, nicht unbedingt nachhaltigen, und ja, relativ wertelosen Verhaltensmustern entwickelt hat. Derart Überlegungen lassen sich aber vielleicht sogar noch (und das grundlegend) auf die menschliche „Existenz“ verschieben. Oder wurde dieses (ursprünglich erdachte) System eines größtmöglichen Nutzen von existenten Produktionsfaktoren, Rohstoffen und Gütern für ausschließlich alle Menschen, letztlich einfach nur unterwandert und durch einige wenige missbraucht? Menschen zu manipulieren, zum unaufhaltsamen Streben nach Wohlstand und Reichtum, dabei stetig Parallelwelten, wie jene Hollywoods oder den Adel vorgeführt zu bekommen. Dabei fällt es oft leicht die Schuld weiterzugeben und eigenen Handlungsspielraum aufzugeben. Dagegen aber wieder sprechen würde, dass mit ein paar kleinen Ausnahmen eigentlich jeder Mensch diesem damit einhergehenden Wohlstandsdrang gleichsam und widerstandslos folgt, trotz rationalen, oft der menschlichen Natur (ent-) widersprechenden (Gegen-) Argumenten.

Nur wenige beschäftigen sich überhaupt damit, welche Sinnhaftigkeit die vorherrschenden ökonomischen Begebenheiten, oft auch als reine Theorien verbreitet, dass gesellschaftliche Zusammenleben zu steuern und zu „optimieren“, tatsächlich haben. Bekommt man diese Frage in der Öffentlichkeit auch schlicht niemals gestellt. Zu viele profitieren von „grenzenlosen Wachstum und Konsum“. Betrachtet man die Ökonomie grundsätzlich als Sicherung der menschlichen (Grund-) Bedürfnisse, haben heutige (groß-) kapitalistische Strukturen schon lange den Pfad einer Sinnhaftigkeit verloren. Über die oft versprochene Nachhaltigkeit kaum einer Rede wert. Zumal doch nun kaum noch über negative Folgen dieses menschlichen Handelns für Gesellschaft, aber auch vor allem für die Umwelt und Tierwelt, nachgedacht wird. Die doch nun unser aller Lebensgrundlage ist. Darum ist aber der Umweltfaktor letztlich der entscheidende, der über kurzfristige Befriedigung der (zumeist nur Wohlstands-)Bedürfnisse hinausgehen sollte. Die Grundlage für ausnahmslos alles Leben das bis heute existiert. Eines der größten Probleme scheint vor allem in der Versorgung der Menschen mit den Grund(lebens)mitteln noch die Ineffizienz zu sein. Die grenzenlose Verschwendung und der Wohlstand der einen, währenddessen die anderen verhungern. Wir haben ein Monster erschaffen, mit aller Hilfe, dass sich Kapitalismus nennt und sich einfach alles einverleibt aus dem irgendwie ein (rein) finanzieller Gewinn schöpfen lässt. Keine Frage, mit der Entwicklung, vor allem der industriellen Revolution mögen auch viele Verbesserungen erschaffen wurden sein, vielen Menschen geht es besser als je zuvor, doch wird der Punkt vergessen, an dem eine Zufriedenheit einsetzen sollte und ein Nachdenken über die Risiken einer eben weiteren, aber falschen Entwicklung (Zerstörung notwendiger Lebensgrundlagen, ausschließlich genmanipulierter Anbau von Lebensmitteln etc.)

Kaum eine heute vorfindbare Wirtschaftstheorie beschäftigt sich mit Umweltschutz, den Erhalt von Lebensräumen, Schutz von Lebewesen oder der alternativlosen Gesundheit des Menschen, was im Grunde alles miteinander verbunden ist. Denn Menschen geht es ausschließlich gut, wenn sie materiell, auch mit noch so großen Unnutz versorgt sind. Im Gegenteil wird mit Krankheit und Leid hoher Gewinn erzielt, menschliche Gesundheit vorsätzlich und leichtsinnig aufs Spiel gesetzt. Allenfalls als Mittel zum Zweck werden fadenscheinige Argumente hergenommen um den wirtschaftlichen Selbsterhalt zu steuern, denn heutige (ökonomische) Auffassungen schließen sich ebenfalls ganz einfach aus, würden die vorher genannten Ansätze in dem Maß beachtet, wie es eigentlich nötig wäre. Noch ist das menschliche Denken nicht so weit, die Wertstellungen so einzuschätzen, dass man die Grundlagen wirklich an die Stelle erdenkt, auf das sich alles andere grundlegend aufbaut. Das einfache Verstehen von Kausalitäten. Wichtige Dinge werden sowieso erst geschätzt, leider dann, wenn sie nicht mehr da sind. (Frieden, unberührte Natur, Ruhe, saubere Lebensmittel etc.)

Marcel L.

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