Politik ist ein blutiges Geschäft

Kritische Blicke auf die Politik dürfen auch den Leidensweg vieler Millionen von Tieren nicht außen vor lassen. Denn vor allem die Politik, hier größtenteils auch die „Christlichen“, sind für millionenfaches Tierleid aus eigenen Interessen heraus verantwortlich. Die Politik hat nicht nur wenig für Tierschutz und gegen Massentierhaltung übrig, sie unterstützt und bekräftigt enorm die miserablen Zustände in den deutschen Mastbetrieben rein aus Profitinteressen . Die Massentierhaltung trägt zur erforderlichen und umfänglichen weltweiten Ernährung nur wenig bei. Es bedarf eigentlich ganz anderer Lösungen als gigantische Ställe und Farmen mit Qualzucht für Millionen von Tieren weltweit zu errichten. Solange es einem Spitzenpolitiker möglich ist, durch seinen politische Einfluss vor allem auch eigene Betriebe, Unternehmensbeteiligungen oder -tätigkeiten und mächtige Lobbygruppen zu bevorteiligen, solange wird es keinen gesellschaftlichen, aber auch keinen ökologischen Fortschritt geben. Fakt. Das ist in jeglichen Bereichen und Ressorts so. Gesetze werden vor allem auch für den eigenen Geldbeutel gemacht. Höhere gesundheitliche Standards werden verhindert, weil die mitunter größten (Unterstützer und) Profiteur die Chemie- und Pharmeriesen sind. Gesetze werden von Unternehmensinteressen bestimmt, weil der Politik vordergründig der Wille und sehr oft das Wissen fehlt. Sie werden von außen gesteuert und nach 4 Jahren meist ersetzt. Vor allem im EU-Parlament hinterstehen den wenigen Abgeordneten eine ganze Armee von Bürokraten und Lobbyisten (ca. 50.000), die vor allem die Groß- und Kapitalinteressen der Vorstände und Großaktionäre der Bayer, BASF, Großkonzerne vieler Coleur vertreten und darüber hinaus vom europäischen Steuerzahler ausgehalten werden müssen. Denn mehr Schutz und bessere Bedingungen auch für die Tiere würde vor allem auch die Margen in den eigenen Betrieben und Konzernen belasten, höhere Standards würden mehr Aufwand bedeuten. Vordergründig auch für die eigene Lobby. Aufklärung wird, abgesehen von dem einen oder anderem Beitrag in den begleitenden Medien, verhindert, Tatsachen verschwiegen und Umstände schöngeredet. Dabei sollte eigentlich jeden bewusst sein, dass es vor allem ethisch, aber auch ökologisch nicht zu rechtfertigen ist, gerade die Fleischindustrie mit Millionen von Subventionen (zusätzlichen Steuergeldern) zu unterstützen. Dafür gibt es ganz klare Fakten, die gar nichts mit „Ökoterrorismus“ oder sonstiger Propaganda der Kritiker und Gegner zu tun haben. So ist vor allem der hohe landwirtschaftliche Bedarf an Ackerflächen, die zudem durch Einsatz von Pestiziden ihre Nährstoffe und notwendigen Bakterien verlieren, in weiten Teilen auch auf den Futtermittelbedarf für die Massentierhaltung in den Industrieländern zurückzuführen. Der Verbrauch an Soja für eine vegane Ernährung ist gegenüber den Einsatz im Kraftfutter für die weltweite Massentierhaltung entgegen einiger idiotischer Äußerung minimal. Das müsste bei gesunden Bewusstsein schon daher klar sein, dass es weltweit gerade mal 1% Veganer gibt, die sich von Nahrungsmitteln aus Soja ernähren (würden).

Marcel L.

 

1 Comments

  1. Diese Massentierhaltungen (KZ für Tiere) gehören abgeschafft/verboten. Kein nachhaltig wirtschaftender Kleinbauer/kleiner Tierhalter geht so mit Tieren um.
    Es fehlt die notwendige Aufklärung der Menschen über diese KZ Tierhaltungen deren Zustände und negativen Folgen für Alle.

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