Die Ignoranz am politischen Verständnis

Gesellschaft geht nur mit weniger Politik

Es gibt Menschen, die meinen die Politik mit ihren „Führungspersönlichkeiten“ a la Merkel permanent verteidigen zu müssen. Speziell wenn es um persönliche Kritik an der Führung des Staates geht, meinen die Menschen eine Lanze brechen, oder gar ein Opfer bringen zu müssen. Dies erscheint völlig unverständlich und die eigenen Interessen, vor allem die einer intakten Gesellschaft, völlig außen vor zu lassen. Im Hinblick auf die Hintergründe und doch schon offensichtlichen Schaden, den die Politik der Gesellschaft permanent zufügt, erscheint das doch mehr als naiv und von jeder Menge Unwissenheit geprägt. Völlig ignoriert wird die Gefahr dem Staat und dessen Bediensteten in persönlichen Rechten, privaten Vermögen und Besitz in widrigen Umständen ausgeliefert zu sein. (Bail in, Steuererhöhung, Pfändung, Wehrpflicht im Kriegsfall, etc.) Vielen unbewusst und den Risiken nicht klar, sind die Freiheiten der Menschen längst weniger ausgeprägt, wie vom Einzelnen wahrgenommen. Die Politik und die Regierung ist schon heute in der Lage das Leben eines jeden Menschen massiv einzuschränken, wenn man sich dem System nicht völlig unterordnet, da braucht es nicht mal Bargeldverbot, RFD Chips etc. Auch hier ist wieder das beste Beispiel der Rundfunkbeitrag, in Folge Ablehnung mit Kontopfändung und Zwangsvollstreckung gedroht wird. Privilegiertere Menschen bestimmen unrechtmäßig über Grundrechte anderer gleicher Identität und Herkunft. Zahlt man die teilweise willkürlich auferlegten Steuern nicht, droht Gefängnis. Grundsteuer (hier erzwingt die Staatsgewalt eine Abgabe auf das eigene Eigentum), Grunderwerbssteuer, Ökosteuer (Klimaschutz, bzw. die Lüge zur Klimaerwärmung wird für Abzocke benutzt), Kapitalertragssteuer etc. Hinter alle dem steckt staatliche Willkür. Doppelbesteuerung ist an der Tagesordnung. Beispiele gibt es unzählige.

„Macht es besser.“ „Übernehmt halt mal diese Verantwortung.“ „Immer nur motzen, aber keine Lösungen haben.“ Unzählige Phrasen gegen jegliche Kritik. Und das zumeist von völlig desinformierten, unaufmerksamen und primitiv folgsamen Menschen. Stets auf die Hoheit der eigenen Meinung versessen, dabei fehlt es all zu oft an derer.

Dabei muss man es den Persönlichkeiten der Politik gar nicht besser machen oder die riesige Verantwortung übernehmen. Es braucht nicht zwangsläufig eine Herrschaft, eine Elite, eine Stimme über das Volk. Es braucht auch nicht zwangsläufig einen kompletten (demokratischen) Staatsapparat, mit all seiner Bürokratie, Beamtentum und Bediensteten, für dessen Pensionen und sämtliche Sozialversicherungsvermögen der „Normalbürger“ mit seiner Arbeitskraft aufkommen muss, die durch eine Politik der Selbstbedienung und -bereicherung, der Korruption und Verschwendung öffentlicher Gelder (Krieg, Protzbauten, überproportionale Diätenerhöhung) immer weniger wert ist, in Folge immer kräftiger durch höhere Steuern und Abgaben ausgepresst wird. Die Zinslast der Staatsverschuldung droht in Folge dessen durch die Steuereinnahmen sich nicht mehr decken zu lassen, was zwangsweise den Bankrott oder eine Hyperinflation bedeuten wird, wie es die Geschichte lehrt. Aus diesem Grund wird der Leitzins der Zentralbanken nahe Null gehalten, nur so ist es den Staaten möglich durch neue Kredite den Zahlungsausfall zu verhindern. Absolut erwähnenswert deshalb, weil diese durch die Politik verursachten Probleme, die immense Staatsverschuldung, Quelle des größten Übels darstellt.

An diesem Punkt ein Auszug von anderer Stelle:

Die Demokratie wird zurecht beschrieben als eines der wichtigsten und bedeutendsten „Werte“ der westlichen Gesellschaft („Wertegemeinschaft“). Man darf aber nicht den Fehler machen, sie als das ultima ratio, als die einzige und letzte Möglichkeit gesellschaftlichen, friedlichen und sicheren Lebens anzusehen. Denn das ist sie nicht. Eben weil sie zu stark auf das Vertrauen in einem Staat als „Herrschafts-“Form, in ein politisches Mehrparteiensystem oder auf das Mehrheitsprinzip baut und permanent die Gefahr von ausufernden Machtmissbrauch, Willkür und gravierenden Folgen falscher Entscheidungen birgt. Der Kontrollverlust des Souverän in einem riesigen Staatsapparat mit unzähligen Institutionen und Einrichtungen ist die logische Folge. Das entscheidendste und zu gleich bedenklichste ist die Legitimierung einer Regierung durch politische Wahlen, die keine Mindestbeteiligung, damit mit Nichten eine klare „Volksentscheidung“, keine Bindung an Wählerinteressen (Wahlversprechen) und keine Möglichkeit eines Misstrauensvotums durch die Bevölkerung vorsieht.“

Eine Abkehr von politischen Eliten ist der Gesellschaft von Nöten. Es ist das falsche System für Frieden, Gleichberechtigung und Freiheit.

In Deutschland gibt es unzählige Unternehmer und Selbständige, die mehr oder weniger Verantwortung übernehmen, über eine kleinere oder teilweise größere Anzahl von Menschen, ihren Mitarbeitern, auch deren Familienangehörigen. Darüber hinaus Verantwortung über das eigene Leben, Wohl oder gesellschaftliche Einbindung annehmen. Verantwortung wird zudem weitestgehend über entsprechende Bereiche der Wirtschaft, d.h. der gesellschaftlichen Bedürfnisse und Grundlagen übernommen, auf die sich die Unternehmung spezialisiert hat. Schon ein verantwortungsvolles und gemeinschaftliches Zusammenspiel, unter Berücksichtigung unterschiedlicher Zuständigkeitsbereiche derer, kann unter Umständen ausreichend sein, um einen Staat in der heutigen Form, mit seinem enormen Apparat und unverhältnismäßiger Bürokratie unnötig zu machen. Das Problem dahinter ist der eingeschränkte Horizont großer Teile der Gesellschaft, einen Staat mit seiner Regierung und deren Staatsbediensteten als unbedingt nötig und alternativlos anzusehen.

Selbstverständlich muss jeder seine Verantwortung zu einer gleichberechtigten und annähernd „herrschaftslosen“ Gesellschaft beitragen, als Unternehmer gleichermaßen wie Angestellter. Gleichermaßen muss man bereit sein, Bedürftigen Chancen einzuräumen, diese nicht von der Gesellschaft ausgrenzen. Die derzeitige Politik ist entweder nicht in der Lage oder gar nicht willens diese gesellschaftlichen Konflikte zu beseitigen.

Die Verantwortung und die Bereitschaft muss vorhanden sein in Unternehmungen zu investieren, Kapital oder Arbeitskraft. Bisher ist der Schritt und das Engagement in eine Unternehmung zu investieren, vor allem in die eigene, bei vielen Menschen nicht vorhanden, aufgrund der hohen Abgabenlast an den Staat, konkret der Politik und Ämter, an dessen Gängelband man besonders als Kleinunternehmer hängt. Aber auch wegen der massiven Bürokratiehürden, die man nur selten bereit, aber auch kaum in der Lage ist, in Kauf zu nehmen.

Eines unserer größten Probleme ist das Zinssystem. Ein großes Risiko einer Unternehmung, bzw. einer Beteiligung ist die Verschuldung durch Zins und Zinsenzins. Die Zinslast, von der fast ausschließlich Banken profitieren, machen eine Unternehmung oftmals über viele weitere Jahre unrentabel, soweit dass es teilweise noch bevor es Ertrag gebracht hätte wieder beendet wird. Schuld daran hat der Zins, der für geliehenes Geld an die Banken entrichtet werden muss. Diese aber buchen das Geld aus dem Nichts, hinterlegt zudem ausschließlich dabei noch aus Fremdkapital, das der normale Bankkunde mit seinem Kontoguthaben als Reserve hinterlegt.

In einem zinslosem System, das eher auf Beteiligung und Investition aufbaut als auf horten von Geld, ist der Ertrag für das Geld zu investieren, eine Gewinnbeteiligung an der Unternehmung. Gewinne und Ertrag für den Investor werden somit erst fällig, wenn auch die Unternehmung einen Ertrag bringt. Somit trägt der Investor das Risiko mit und der Unternehmer hat einen gewissen Spielraum.

Im Grunde gibt es Möglichkeiten und Alternativen zur etablierten Politik, der die Menschen meist aus Unwissenheit, aber auch aus Bequemlichkeit hinterherlaufen, bis vor kurzem kaum hinterfragen. Es könnte ein unendliches Thema einer neuen Zeit darstellen, nur bereit muss man sein Alternativen zu erarbeiten und umzusetzen, in eine Gesellschaft der Vernunft, der Nachhaltigkeit, der Menschlichkeit, des Miteinanders, der Information und des Wesentlichen. Packen wir es an.

Marcel L.

 

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3 Kommentare

    • Ich verstehe nicht recht, wie die Frage gemeint sein soll. Bitte den Beitrag kommentieren mit Begründung, dann antworte ich gern. Sicherlich war der Hintergrund des Zinses mal ein anderer, oder vielleicht besser gesagt, mehr nachvollziehbar, vielleicht auch ehrlicher. Eines ist für mich Fakt. Die Giralgeldschöpfung der Banken in Verbindung mit dem Zins ist eine ungerechtfertigte Bereicherung derer und in heutiger Form ein sehr großes Übel für die Gesellschaft. Aber vielleicht hast du konkretere Vorstellung von Berechtigung oder Unsinn eines Zinses. Im Grunde ist die Ursache für den Zins eine Entschädigung Geld zu verleihen. Das rechtfertigt aber noch lange nicht dieses System und vor allem die, die die Hoheit darüber haben. lg

      • Es ist üblich Behauptungen zu begründen, ich habe jedoch nur eine einfache Frage gestellt. Mit dem Satz „Im Grunde ist die Ursache für den Zins eine Entschädigung Geld zu verleihen“ ist sie eigentlich schon beantwortet. Es interessiert mich, da ich gerade an etwas dazu schreibe.

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