Politisch incorrect

Keine Frage der Begrifflichkeiten

In diesen Tagen wird die Kritik an bestehenden politischen, wie auch wirtschaftlichen Strukturen immer lauter. Letztendlich ist das doch aber nicht das Problem, ein vorherrschender Kapitalismus an sich, sondern das, was über die Jahrzehnte und Jahrhunderte daraus gewachsen ist. Der Punkt an dem wir mitunter heute stehen. Einhergehend mit grenzenloser Korruption, Gier, Neid und vor allem die Unterstützung, somit die Verwirklichung unmoralischer Werte durch die Medien und Regierungen. Sollte vor allem wirtschaftliche Stärke ausschließlich durch Krieg ermöglicht sein? Klares nein. Wäre nicht die Kooperation ein besserer Lösungsansatz? Das Streben nach Gewinn und Mehrwert, Vorantreiben und Vermehrung des vorhanden Kapitals, liegt grundlegend in einem jeden, nur eben auf die Verhältnismäßigkeit kommt es doch an. Und vor allem auf die richtige Um- und Nachsicht, auf den gesunden Menschenverstand, der vielen abhanden gekommen zu sein scheint. „Privateigentum an Produktionsmitteln und eine Steuerung von Produktion und Konsum über den Markt“ sind nicht grundlegend abzulehnen. Im Gegenteil, das schafft Freiheit, Spielraum und gibt Möglichkeiten der individuellen Verwirklichung. Möglichkeiten der Unabhängigkeit von zumindest teilweise vorgegebenen bzw. vorhandenen Strukturen.

Die größten Schwierigkeiten seit jeher politischer und heutiger wirtschaftlicher Strukturen sind aber in der oftmals gewaltvollen Herrschaft der vermeintlich Stärkeren über die scheinbar Schwächeren. (Auch Gesetze können Gewalt verordnen.) Unmoralisches Verhalten regiert weite Teile des staatlichen und daraus folgend des gesellschaftlichen Lebens. Tatsächlich verteidigen die „Demokraten“ permanent die Armen und die Mittelklasse, fühlen sich aber in Gegenwart der Reichen gänzlich wohl, weil sie für deren Unterstützung die zusätzlichen Gelder bekommen, die sie von der Mittelklasse und von den Armen nie erhalten würden. Es ist grundlegend ein unehrliches Geschäft, wiederum dem Großteil der Bürger gegenüber.

Tatsächlich sind unsere heutigen Probleme nicht zufällig entstanden, aus dem reinen Scheitern öffentlicher, (vermittelt als) „gut gemeinter“, politischer Strategien oder Plänen. Vielmehr werden diese unterwandert, missbraucht und grundsätzlich zweckentfremdet. Zum eigenen politischen und persönlichen Vorteil der parlamentarische Charaktere. Wohlklingende Worte sind nicht mehr als solches, speziell im (Vor)Wahlkampf. Bestes Beispiel der Schulz(e). Die politische Agenda auf europäischer Ebene, bei der auch er bislang Vorsprecher und Mitinitiator war, um mit vereinten Kräften am europäischen Untergang mitgewirkt zu haben, hat bis hierhin geführt, dass viele Menschen grundlegend das Vertrauen in derart politische Organisation(en) verloren haben. Das innereuropäische Konflikte die Tagesordnung bestimmen. Das ganze Gesellschaften ihrer Versklavung durch eine transatlantische Geldmafia gegenüberstehen. (siehe Südeuropa) Durchdrungen von Machtbesessenheit und völlig an den Wünschen und Interessen eines großen Teils der Bürger vorbei. Der andere Teil versteht bloß noch nicht, wo der Pfad hinführt, den die EU-Verantwortlichen eingeschlagen haben am Volk vorbei. Menschen werden mit warmen Worten und wohlgefälligen Zugeständnissen zur Wahl gelockt, dabei kennen die meisten nicht einmal die tatsächlichen Probleme und Gefahren, die die Politik in ihrer jetzigen Form und ihren Pläne mit sich bringt. Hierbei verhindert politische und mediale Korruption grundlegend ehrliche und wahrhaftige, öffentliche Debatten, was von sich aus zur Regulierung vieler Fehlentwicklung führen könnte. Kriege, Konflikte, menschliches Leid, ja auch politischer Faschismus und Totalitarismus könnte durch die Medien mit Nachdruck verhindert werden. Würde man nicht eigens höchst ertragreich daran profitieren, politische Exzesse verkörpern.

Lösungen der heutigen ökonomischen und sozialen Probleme rücken immer weiter in die Ferne. Letztlich aussichtslos. Die Politik auf europäischer Ebene ist nur daran ihr zentralistische System derart aufzubauen, dass nationale Interessen keine entscheidende Rolle mehr spielen dürfen. Schulz(e) hat mit Sicherheit nicht die nationalen Interessen Deutschlands im Sinn, nicht entsandt von höchster europäischer (imperialistischer) Ebene, um hier die sozialen und kulturellen, spezifischen Strukturen zu stärken. Die ganze Show ist wiederum nur Augenwischerei zur gesellschaftlichen Verblödung, weiterhin das politische, korrupte System zu füttern und mehr noch Gefolgschaft zu leisten. Das dieser Plan auf lange Sicht aufgehen wird, muss stark bezweifelt werden. Da werden auch die geschönten Wahlerfolge nichts ändern, was man schon heute grundsätzlich als Wahlbetrug versprechen kann, gleichsam wie in den letzten Perioden. Denn wer vorher verspricht, was er letztlich nicht einhalten (will), der ist ein Betrüger.

Unterstützt wird allenfalls großflächig die Bankenlobby, um mittels Bargeldverbot und Steuererhöhungen deren unmoralischen Geschäfte am Laufen zu halten, großindustrielle Vorteile durch ein völligen Wegfall nationaler Unterschiede, Hindernisse und Grenzen zu ermöglichen. Über Reformen braucht man dabei nicht mal ansatzweise nachzudenken. Die politische Gier und die Emotionen, die mit grenzenloser und umfassender Macht, ebenfalls übermäßigen Wohlstand verbunden sind, werden diese niemals freiwillig zulassen. So dass wir uns einer anhaltenden und sich verstärkenden Inflation gegenübersehen müssen, verstärkten Unruhen und Konflikten, und einer Instabilität des kompletten staatlichen Finanz- und Sozialsystems. Letztendlich wird der Staat versuchen mehr und mehr Mittel von den Menschen zu erpressen, um sich selbst über Wasser zu halten und längst möglich diese völlig falsche Politik aufrecht zu erhalten. Darüber hinaus militärische Interventionen durch reine Lügen finanzieren zu können. Machtansprüche zu bewahren. „Sozialismus ist das Codewort für die totale staatliche Kontrolle und die abnehmende Welt der Menschenrechte“. So beschreibt es manch ein Systemkritiker und trägt dabei viel Wahrheit durch diese Worte nach außen. Der künftige europäische Staat (?) trägt schon jetzt jede Menge Totalitarismus in sich, von den meisten Menschen unbemerkt. Doch auch eine permanenter Fingerzeig auf eine diktatorisch regierte Türkei, wird die Menschen nicht daran hindern früher oder später diese Facetten ähnlicher Tendenzen zu durchschauen. Hoffen wir mal, dass es bis dahin noch nicht zu spät ist, wirklich Positiv zu verändern und die schlechten Geister der heutigen Politik losgeworden zu sein. Doch für viele kritische Stimmen ist ein völliger Zusammenbruch in Folge der permanenten politische Ignoranz und Arroganz nicht wirklich zu vermeiden. Denn wie soll man dieses sich selbst erklärende System (siehe oben) reformieren?

Marcel L.

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