Propaganda der Agrarlobby

Ein politischer/gesellschaftlicher Systemwechsel, der nun doch aufgrund vieler falscher Entwicklung Einzug halten muss, einhergehend mit einem völligen Umdenken bezüglich gesellschaftlicher Werte, sollte ebenfalls die Ernährung und diesbezüglich auch die Haltung, als auch die Hoffnung des „Nutztiers“ mit einbeziehen. Wer meint ein Rind oder etwa ein Schwein könne keine Gefühle wie der Mensch empfinden, der sollte tatsächlich mal Aufnahmen von glücklichen Tieren schauen und sich nicht von dem Einheitsbrei blenden lassen. Das würde nämlich nur von Narzismus zeugen und einer Haltung, über allen zu stehen. Die Massentierhaltung ist grundsätzlich gegen eine fortschrittliche, also auch empathische und mitfühlende Gesellschaft. Fortschritt wird immer nur mit technischen Erneuerungen verkettet, was zumeist Grundsätzliches völlig außer Acht lässt. Weiterentwicklung muss eben nicht nur materiellen Wohlstand schaffen, wie es der Großteil glauben mag. Nur Wenige werden sich schon jemals Gedanken darüber gemacht haben, warum so viel bezüglich der weltweiten Massentierhaltung vertuscht oder verschwiegen wird. Solange eben die Politiker selber daran profitieren.

Die sauberen und leuchtenden Bilder der Werbung sollen eine Fassade aufrecht erhalten, an der man sich nicht den Kopf hinsichtliche tatsächlich unerträglichem Tierleid in den großen Mastbetrieben stoßen soll. Diese Debatten erstickt man lieber heute als morgen im Keim und bezichtigt Veganer oder Vegetarier einer Ideologie zu folgen, die ausschließlich auf Mangelerscheinungen basiert. Diese Denunzierung „systemfeindlicher“ (und doch überaus reifer) Menschen kennt man permanent von anderer Stelle. Dabei sind es eben keine Trends, die aus einem „Gesundheitswahn“ heraus entstanden sind. Und gefährlich werden sie auch nur für die Fleisch-, Agrar und Tierzüchterlobby. Für das Gesundheitswesen kann es nur Vorteile haben, wenn die Zahl der „Fleischlosen“ steigt. Dementsprechend für die ganze Gesellschaft. Allen voran ist es Ausdruck einer echten Empathie anderen Lebewesen gegenüber, die man anerkennen kann, oder auch nicht. Was aber letztlich auch viel über den geistigen und wiederum fortschrittlich entwickelten Zustand des Gegenübers aussagt. Obst und Gemüse haben bisher keine starke Lobby, die den Menschen vortragen, wie sie sich verhalten müssen. Warum also wirft man Veganern und Vegetariern vor, sie würden anderen eine Lebensweise aufzwingen wollen, wenn man grundlegend aber selbst nicht in der Lage ist, allein zu denken und sich von der Politik und den Lobbyverbänden lenken lässt, den Status Quo nicht auch nur annähernd zu hinterfragen? Vor allem anderer mitfühlenden Lebewesen gegenüber. Die Argumente sind permanent die selben. Sicher, weil es eben jeder selber wissen muss, ob er sich von tierischen Produkten ernährt. Nein, würde man diese Aussage tatsächlich ernst meinen, würde man die Konsumenten über die Verhältnisse aufklären müssen, die in den Mastbetrieben herrschen, so dass man sich aufgrund von Realitäten entscheiden müsste. Jene, die mit dem momentanen maßlosen Fleischkonsum einhergehen. Wenn man über das „tierische Genussmittel“ debattiert, scheint man sehr oft zu vergessen, dass es doch eigentlich um Leben geht, über das man sich anmaßt zu entscheiden. Gerade dabei wäre all zu oft Fingerspitzengefühl nötig und das tatsächliche Bewusstsein, um was es doch letztendlich zu gehen scheint. Nun, der Veganer nimmt um für sich selbst sicher zu sein zusätzlich Vitamin B12 in Tablettenform ein, mehr aufgrund seiner Ernährungsweise in der Regel nicht, da er weiß, dass er alle anderen Nährstoffe umfänglich und hinlänglich durch pflanzliche Nahrungsmittel aufnimmt. Das fehlende Vitamin B12 soll Massentierhaltung rechtfertigen? Doch verweise ich auf meine früheren Artikel an der Stelle. Viele brauchen überhaupt keine Zusatzpreperate. Wenn dann schlicht aus anderen Gründen. Die Schwangere nimmt prinzipiell Folsäure und Eisen ein. Der Sportler supplementiert ebenfalls oft in jeder Ernährungsform und die ältere Generation auch sehr oft. Nun scheinen daher große Teile der Menschen auf irgendwelche Präparate zurückzugreifen, da sie sich wiederum von Lobbyisten eine Bären aufbinden lassen, was soll dann bei einem Veganer daran verwerflich sein ein Zusatzpräparat einzunehmen, das aber letztlich Tierleben rettet? Außer das hier Interessen berührt werden, die nicht berührt werden sollen, denn Auswirkung hat der „Trend“ zur tierleidfreien Ernährung schon, die Methoden die das Billigfleisch hervorbringen, der Medikamenteneinsatz etc. laufen Gefahr aufgedeckt zu werden!!! Es ist ebenfalls eine Frechheit Risiken für den menschlichen Organismus klein reden zu lassen, währenddessen man schon präventiv massenweise Antibiotika in der Massentierhaltung einsetzt.

„Man stelle sich nur einmal vor das Menschen so wie heutzutage der Großteil „Nutztiere“ üblich in einem Tier-KZ, anders ist die Massentierstallhaltung nicht zu nennen, gehalten und behandelt würden. Da würde sich jeder der Eingesperrten über Vegetarier/Veganer als Retter freuen und deren Bewusstsein erkennen, anstatt sie lächerlich zu machen.
Aber Einsicht kommt wenn überhaupt eben immer zu spät. Das Thema hat auch etwas mit Vernunft, Würde und Empathie und Ethik (gegenüber uns allen als Lebewesen) zu tun.“

Marcel L.

 

„Eine Vegane Ernährung ist halt einfach ein Instrument dafür, dieses Tierelend zu beenden…“ Attila Hildmann

 

 

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