Regularien im Bitcoin

In China wird die Börsenaufsicht und die Zentralbank den Handel mit digitalen Währungen (Bitcoin) verschärfen. Die chinesische Zentralbank traf sich mit den Vertretern mehrerer Bitcoin-Börsen. China will damit die Kapitalabflüsse aus dem Land einbremsen, die in den letzten Monaten durch Investitionen in digitale Währungen stark zugenommen haben. Grund dafür sind umfassende Kapitalverkehrskontrollen in Folge eines sich verschärfenden Handelskrieg der neuen US-Regierung gegen China. Im vergangenen Jahr stieg der Bitcoin um 120%. Käufer wollten sich mit Investitionen in digitale Währungen gegen die Abwertung des Yuan schützen. Diese verschärft aber die Situation, gegen die die chinesische Regierung nun mittels Kontrollen und Regularien entgegenwirken will. Hauptsächlich in China haben die Menschen in den letzten Jahren in Bitcoin investiert. China beheimatet mittlerweile die bedeutendsten Bitcoin-Börsen. Alternativer Vermögenswert, keinerlei Austauschgebühren (bisher), niedrige Kosten der Herstellung durch einen Computer bisher. Nun wird ein Dämpfer erwartet. Die größten Börsen haben angefangen Transaktionskosten von 0,2 % zu verlangen. Zusätzlich könnte China die Importquote für Gold verringern.

In diesem Zusammenhang könnte auch ein Zusammenbruch des Euro, durch ein weiteres Land, dass die Währungsunion verlässt, den Dollar weiter steigen lassen und damit China noch größere Schwierigkeiten und negative Auswirkungen zukommen lassen, im Hinblick auf den Handelskrieg mit den USA und der Kapitalflucht aus China.

 

Quellen:

https://www.armstrongeconomics.com/international-news/china/china-looking-to-regulate-gold-bitcoin/

https://www.bloomberg.com/news/articles/2017-02-08/china-central-bank-said-to-call-bitcoin-exchanges-for-more-talks

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