Religiöse Konflikte sind ein Machtinstrument

Bayern diskutiert derzeit über die neuerliche Anbringung von christlichen Kreuzen in jeder staatlichen Behörde. Die Religionen sind eines der größten Konfliktpotentiale seit jeher, das nutzt vor allem die Politik, die Lobby und die Religionsführer permanent für sich aus. Für eine friedliche Welt muss man vor allem auch die Kirche, wie man sie heute kennt hinter sich lassen. Warum eigentlich wurde Jesus ans Kreuz genagelt? Weil er ein Abtrünniger des etablierten Systems war und das ist nun mal nie erwünscht. Kreuzigung war im römischen Reich eine Strafe für politischen Widerstand. Und sichtbar abhängig von Glauben und Interessen waren die politische Führer früher eben auch schon. Der Tod Jesus Christus war vor allem der Wunsch seiner Gegner, es war kein Opfertod, wie es die christliche Kirche teilweise perfide feiert. Die Religionsgeschichte scheint in vielen Stücken eine völlig verdrehte. Mit Religion manipuliert man von oben Menschen. Religionen sind ebenso ein Spielball für Kriegstreiber und Machthaber und hier liegt das Problem – die permanente Manipulation und der stete Missbrauch des Glaubens für individuelle Interessen. Das scheinen aber die Wenigsten zu verstehen. Eine solche politische Diskussion über die einheitlich Anbringung von Kreuzen oder sonstigen „individuellen“ Glaubensbekenntnissen ist ausschließlich Provokation an alle Völker und Glaubensrichtungen. Politik und Religion/Glauben sind gänzlich nicht miteinander vereinbar.

Diese Diskussion, sowie die komplette Einwanderungspolitik seit 2015, als auch so viele andere, sinnfreie, von der Politik ausgegrabenen Diskussion sollen vor allem von den derzeitigen und bevorstehenden wirtschaftlichen und politischen Problemen/Krisen ablenken. Hauptsache die Menschen werden mit „Sinnlosigkeiten“ beschäftigt.

Marcel L.

1 Comments

  1. Da muss ich dir zu 100% recht geben Marcel,
    die modernen Religionen sind auch heute, in einer Zeit in der ausnahmsweise „alle“ Medien nur der Manipulation dienen, die größten Rattenfänger und Manipulatoren, denn sie haben sich an einem Urinstinkt und einem Naturgesetz der Menschheit festgemacht, nähmlich dessen dass ein Mensch zum Existieren einen Glauben in sich tragen muss. Ob dies der Glaube an eine Religion, Ethnie, Nationalität oder Anderes ist spielt dabei keine Rolle denn alle diese Arten des Glaubens sind mitlerweilen fremdgesteuert und der aller erste Punkt an dem die Kontrolle der Humanresurce Mensch anknöpft.
    Ja, der Mensch „muss“ glauben ansonsten kann er nicht existieren und die aller meisten von uns kennen den Satz: Sie/Er hat den Glauben verloren und ist gesellschaftlich abgestürzt oder hat sich das Leben genommen.
    Für mich persönlich gibt es nur den einen Glauben an die Natur, die Emphatie und den Respekt vor jedem anderen Lebewesen und alles Andere entspringt nicht der Natur oder des Seins sondern ist die Ausgeburt unseres Geistes und damit, wenn überhaupt, nur für das Individum welchem es entsprungen ist von Nutzen oder Vorteil aber niemals für das Menschentum.
    Ja, entweder kaum oder gar nicht nachzuvollziehen meine Worte für die meisten Mitmenschen aber, das müssen sie auch nicht sein denn es sind meine persönlichen Einstellungen die aus den persönlichen Erfahrugen und Erlebnissen gewachsen sind und ich wünsche allen die diese Worte lesen dass sie sich die Realität, und nur diese zum Fundament ihres persönlichen Glaubens machen und somit diese Welt für die Zukunft auch wieder zu dem Paradies machen welches uns leider immer noch von Psychophaten gestohlen und entfremdet wird.
    LG an alle!

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