„Sei wachsam“

Nun gibt es derart Künstler und Texte demnach schon seit mindestens 21 Jahren, doch bis heute scheinen die Bedeutung dieser Worte nur die Wenigsten zu verinnerlichen. Das hier beschriebene stört die meisten schlicht nicht. Ist es doch auch nervig über etwas unterrichtet zu werden, dass man direkt gar nicht fühlen oder sehen kann. Zumindest bis heute oder vielleicht morgen. Die Zeit damals schien die gleiche zu sein. Und wahrscheinlich die davor, und die davor, und die davor. Es sind keine Missstände, die sich in kurzer Zeit entwickelt haben. Letztlich darf man Annehmen, dass man diese Art von Song die letzten Jahrhunderte in Dauerschleife hätte laufen lassen können. Nun, was soll sich aber über die letzten 20 Jahre im Bewusstsein der Menschen geändert haben? Jeder, der diese Worte an dieser Stelle zum jetzigen Zeitpunkt liest, mag für sich selbst ein gewisses Bewusstsein positiv beurteilen können, aber wie viele sind das schon gegen den Großteil der Massen, die Gedanken dahingehend permanent verdrängen oder gleich gar nicht in Berührung damit kommen (wollen)? Andere sind längst damit in Berührung gekommen, mussten es schmerzvoll miterleben. Bedeutet das letztendlich nicht auch, das die Zukunft, das Schicksal längst vorbestimmt und die Entwicklung unumkehrbar ist? Ja, sicherlich in vielerlei Hinsicht schon, doch irgendwann wird der Punkt kommen, da muss man sich zwangsläufig Gedanken machen, etwa wie hat es dazu kommen können. Es wird einer eigenen, individuellen Entscheidung bedürfen. Doch es wird wahrscheinlich zu spät sein, die beste Entscheidung zu treffen.

5 Comments

  1. „Ich glaube, das die Erkenntnis der Wahrheit nicht in erster Linie eine Sache der Intelligenz, sondern des Charakters ist.
    Dabei ist das Wichtigste, dass man den Mut hat, nein zu sagen und den Befehlen der Machthaber und der öffentlichen Meinung den Gehorsam zu verweigern; dass man nicht länger schläft;
    sondern menschlich wird; dass man aufwacht und das Gefühl der Hilflosigkeit und Sinnlosigkeit verliert.“
    Erich Fromm

  2. „Keine Staatsform bietet ein Bild hässlicherer Entartung,
    als wenn die Wohlhabensten für die besten gehalten werden.“
    Cicero, 106 v. Chr. bis 43 v. Chr.

  3. „Glaube nichts, weil ein Weiser es gesagt hat.
    Glaube nichts, weil es alle glauben.
    Glaube nichts, weil es geschrieben steht.
    Glaube nichts, weil es als heilig gilt.
    Glaube nichts, weil ein anderer es glaubt.
    Glaube nur das, was Du selbst als wahr erkannt hast.“
    Buddah

  4. Du merkst Marcel, ales muss raus 😉
    Das letzte Zitat für dieses Jahr:

    Schaue in die Augen eines anderen Menschen und erkenne dich wieder.
    Man kann die Gesetze des Universums nicht zum Narren halten, da wir sonst selbst zum Herr unseres eigenen Verderben werden:
    Mensch, Seele, Liebe und Vertrauen funktionieren immer und überall gleich. Ebenso Angst, Hass, Missgunst und Zerstörung. Es sind die selben Spielregeln für ALLE und zu jeder Zeit.
    Am Ende ist alles Eins. Wir sind alle Eins.
    Begreifen werden das die Wenigsten, jedoch kann man sich hierbei eine wichtige Frage stellen:
    Vor was habe ich eigentlich mehr Angst?
    Vor dem Licht oder der Dunkelheit?!

    LG an alle die diese Worte verstehen!

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