S&P droht Frankreich mit Zahlungsausfall

Die Ratingagenturen gehören faktisch zur globalen Finanzmafia. Jene, die wohl bemerkt die völlig Kontrolle über jegliche Zahlung und Bewegung jedes Einzelnen realisieren will. An deren Beurteilung (und Interessen) hängt im Grunde völlig das gesellschaftliche und wirtschaftliche Gelingen. Armut oder Wohlstand, nach griechischen Erfahrung sogar Leben oder Tod. Klar haben die „Demokraten“, die offensichtlich einen Krieg mit Russland provozieren (bei der republikanischen Seite ist das noch nicht klar), Russland vorgeworfen, die amerikanischen Präsidentschaftswahlen manipuliert zu haben. Das mag in der einen oder anderen Weise auch so gewesen sein, da lassen sich mehrere Möglichkeiten heranziehen, doch wäre das eben die gleiche (oder mäßigere) Vorgehensweise, die die verantwortlichen Strategen im Pentagon, im weißen Haus oder in sonstigen Hinterzimmern, die letzten Jahre ununterbrochen in diversen Ländern im Stande waren. Menschen zu manipulieren, politische Entscheidungen zu beeinflussen und entgegen gesellschaftlicher Interessen und Vorzügen, diese zu torpedieren. Egal in welchen Land, in welcher Religion oder in welchen System, die politischen und kapitalistischen Interessen bestimmen permanent über den Großteil der Köpfe hinweg. Sie manipulieren und entscheiden gewaltsam.

Die Ratingagentur S&P hatte gleichsam vor der Entscheidung zum Brexit angekündigt, Großbritannien in ihrer Kreditwürdigkeit herabzustufen, sollten die Menschen sich mehrheitlich für das Ausscheiden aus der Eurozone entscheiden. Negative wirtschaftliche Folgen war der Aufhänger und die Propaganda. Der Ausgang ist bekannt. Nun war aber Großbritannien nie in der europäischen Währungsunion. Bei Frankreich ist das eben anders. Bei einem Wahlsieg Le Pen’s stellt diese ein Referendum zum Ausstieg aus der Eurozone in Aussicht. Frankreich stellt bisher eine der größten Wirtschaften in der Eurozone. Mit dem Ausstieg Frankreichs wäre der Euro in der jetzigen Form annähernd besiegelt. Einigen Kräften wäre das vielleicht sogar ganz recht. Dennoch stellt sich natürlich im voraus der Präsidentschaftswahlen S&P vor Volke und droht im Falle eines Ausstieg Frankreichs mit weitreichenden Konsequenzen, da ein derartiges Szenario negative Folgen für die Kreditgeber des Landes, nach deren Auslegung, haben würde. Somit versucht man die Wahlen im voraus zu beeinflussen und den Menschen grundlegende Befürchtungen negativer Folgen mit einer Wahl LePen’s und damit einem Ausstieg aus der Eurozone mit auf den Weg an die Wahlurne zu geben. Der Rechtspopulismus scheint allein kein erfolgreicher Vorwurf zu sein. Es zielt darauf ab, die Wiedereinführung des französischen Franken zu verhindern. In dem Fall wäre auch die feuchten Träume einiger Globalisten und Imperialisten vorerst ermunternd.

In dem Zuge wird eben von S&P behauptet, dass Frankreich schlicht insolvent wäre, würde man die Eurozone verlassen. Die Zahlung der Schulden hätten in der vertraglich festgelegten Währung zu erfolgen. Das sei demnach die Grundlage für weitere Kredite. Nach Willen der Gläubiger wäre das eben der Euro. Man droht also mit Kreditausfall. Insolvent ist man aber sowieso, da viele, vor allem südliche Staaten Europas, Frankreich eingeschlossen, faktisch weniger einnehmen, als dass sie ausgeben. Einzig mit Notkrediten werden die Staaten in der Solvenz und damit im Euro gehalten. Der IWF und die großen Kreditinstitution vergeben Gelder, die diese Institutionen nicht mal verlassen, aber für Zinsen fällig werden in diesem Schneeballsystem. Zu Lasten der Konsumenten und der Steuerzahler. Nebenbei sind es eben hauptsächlich große finanzielle Kredite, bei denen Zahlungsausfall droht, die nun schon stetig daran sind vergesellschaftet zu werden, das im Fall eines Zahlungsausfalls einzelner Banken und Nationen kleinbürgerliche Gelder zur Tilgung herangezogen werden müssten. Freilich zeigt das nur, dass die Eurozone von Frankreich abhängig ist, aber nicht grundlegend andersherum. In diesem Zusammenhang sind auch die „Zugeständnisse“ zu bewerten, die Länder der Eurozone wieder an ihre eigene Leistungsfähigkeit anzupassen und doch unterschiedliche Maßstäbe anzulegen, wie Junker und Merkel nicht unlängst eingebracht haben. Die Eurozone muss auf Druck erhalten bleiben, um die Ziele und Interessen der Großbanken und einflussreichen Eliten zu wahren, denn schlussendlich hängt auch ein großes Militärbündnis und eine „erfolgreiche“ Konfrontation mit den Großmächten im Osten an diesem Wohlgefallen. Die Staaten befinden sich in der Kreditfalle der großen Finanzinstitutionen, in der immer mehr Schulden völlig vergesellschaftet werden, wobei der Kleinsparer und schlussendlich alle Steuerzahler mehr und mehr für politisches Fehlverhalten im Schatten der Finanzmafia herhalten muss. Somit, was interessiert schon die Entscheidung und die tiefe Überzeugung der Menschen, die sich von dieser Politik bis hierhin permanent bevormunden lassen mussten, zum Nachteil ihrer eigenen Sicherheit und ihres Wohlstandes.

Marcel L.

Rating Agencies Try to Influence French Elections

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