Tierquälerei in Mastbetrieben

Was treibt jemanden dazu, sich der Fleischindustrie derart hinzugeben und durch eigenes, brutales Handeln diese Gewalt noch vor der Schlachtung den Tieren zuzufügen? Recherchen, die im übrigen durch die Politik verboten werden sollen, wenn man sämtlichen Tierrechtsorganisationen glauben schenken darf, belegen immer wieder wie brutal Mitarbeiter mit dem Leben von Tieren umgehen. Neben der so schon katastrophalen Situation für die Tiere. Tiere, d.h. fühlende Lebewesen, werden unterdessen nicht besser als eine ganz normale, künstliche, wertlose Sache behandelt. Ohne jegliches Recht auf Unversehrtheit, Freiheit, Leben oder Gesundheit. All das, was im Grunde jeder Mensch aber für sich selbst versucht zu beanspruchen, denn kein Mensch würde diese Situationen, in die man Tiere in großindustriellen Anlagen und Höfen stetig bringt, für die eigenen Vorteile freiwillig auf sich nehmen wollen. In denen sich aber tatsächlich Millionen von Tieren täglich befinden. Durch den heutige Wohlstand braucht es sowieso keinerlei Anstrengung mehr, sich derart Dingen und Problemen überhaupt bewusst zu werden. Man ignoriert es einfach, da man gar nicht damit konfrontiert wird.

Das Problem liegt mitunter in unseren politischen und wirtschaftlichen System. Die Menschen meinen ihren Lebensunterhalt bestreiten zu müssen auf Kosten jeglicher Lebewesen, um am heute umworbenen Wohlstand teilnehmen zu dürfen oder in einigen Fällen einfach nur den Hunger zu stillen, Geld dafür zu verdienen, wie auch immer. Alle nur auf sich selbst fixiert und alles Leid etc. außen vor gelassen. Vorgemacht wird es durch die Politik. Meines Erachtens rechtfertigt aber die eigene Not kein sinnlosen Töten und Sterben anderer Lebewesen, wenn es nicht unbedingt zum Überleben erforderlich ist. Angemerkt sei dabei auch, falls daraufhin Einwände kommen sollten, dass viele der Tiere schon vor der Schlachtung sterben und sämtliche Tiere und Produkte ohne jeglichen Nutzen in den Müll landen. Weil das Angebot zu groß ist, der Mensch zu verschwenderisch oder krankheitsbedingt Notschlachtungen vorgenommen werden müssen, was wiederum auf die enormen Kapazitäten zurückzuführen ist.

Und wenn etwas schon immer so gewesen ist, heißt das noch lange nicht, dass es generell gut ist. In erster Linie ist ein Produkt immer von seinem Profit abhängig und derer, die dahinter stehen. Dahingehend ist auch keine Lüge zu dreist, um nicht stetig wiederholt zu werden. Krieg gab es auch schon immer, dennoch sorgt er für unermessliches Leid bei den Betroffenen. Gerade das interessiert aber nun auch nicht gerade große Teile der Gesellschaft über den Tellerrand hinaus. Es gibt immer noch einen bedeutenden Unterschied zwischen dem menschlichen Töten in der Fleischindustrie zum Jagen und Töten anderer Lebewesen in der freien Natur. Dort hat jeder seine Chance auf Leben, in der Industrie wird sie von Geburt an verwehrt.

In der EU sehe ich diese Erfordernisse auf jeden Fall nicht, das eigene Wohl von der industriellen Produktion von Fleisch oder anderer tierischer Lebensmittel abhängig zu machen. Sowie zu wahrscheinlich 90 % auf der (heutigen) Welt insgesamt nicht. In den Regionen mit Hunger hat man sowieso nicht die Möglichkeiten stetig auf Tiere (außer vielleicht Insekten) zurückzugreifen, dass ist meist ein Luxusproblem und eines der Bequemlichkeit. Außerdem wäre wahrscheinlich das Hungerproblem schneller zu lösen als manche denken mögen.

Heute denken doch nur wirklich die Wenigsten über ihre täglichen Taten tatsächlich nach und welcher tiefere (Un)Sinn dahinter steckt. Keinesfalls will ich hier eine Lanze für diejenigen brechen, die dieses Tierleid mit ihrem gewissenlosen Handeln möglich machen ohne nur ansatzweise darüber nachzudenken, viele davon sind meines Erachtens nur Psychopathen, die in der Tierindustrie die Quälerei noch eine Stufe höher möglich machen durch zusätzliche Gewalt. Der Mensch ist eine Maschine. Doch ermöglicht hat das auch nun mal der Missbrauch der modernen Industrie und die Marktwirtschaft als solches wie wir sie heute vorfinden. Es ist nicht alles schlecht, doch der Mensch wird niemals seine eigenen (moralischen) Grenzen behalten können. Schließlich wird das meiste pervertiert. Das Bewusstsein dafür muss vorhanden sein. Dafür braucht es aber meist ein eigenes Schicksal, dass ich diesen Menschen, wie im beigefügten Video dargestellt, schnellstmöglich schlimmstens herbeisehne.

Aber mit und anhand solcher Vorgehensweisen scheitert letztendlich sowieso auch die gesamte Gesellschaft. So werden Teile einer Gesellschaft, die Potential von Gewalt gegen jegliches Leben in sich tragen, niemals in der Lage sein, das gesellschaftliche Gefüge auch in seiner Gänze zu stabilisieren. Weil scheinbar eben die Empathie an Ausprägung zu gering ist, die ich aber für gesellschaftlich dringend notwendig erachte.

Marcel L.

 

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